1 * [Nachdem] Gott [vor] alters vielfach und [auf] viele Weise [zu] den Vätern durch die Propheten gesprochen hat,
2 spricht Er an [dem] letzten dieser Tage [zu] uns in [dem] Sohn, den Er [zum] Losteilinnhaber [von] allem gesetzt [und] durch den Er auch die Äonen gemacht hat.
3 [Er] ist die Ausstrahlung [Seiner] Herrlichkeit und [das] Gepräge Seines Wesens und trägt das All [durch] Sein macht[volles] W[or]t. [Nachdem] Er [die] Reinigung [von] den Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) vollbracht [und] Sich zur Rechten der Majestät in [den] Höhen [nieder]gesetzt hat,
4 wurde [Er] insofern [um] so viel besser [als] die Boten, [als] Ihm [ein] vorzüglicherer Name zugelost ist als ihnen.
5 Denn [zu] welchen Boten hat Er jemals gesagt: Mein Sohn bist Du! Heute habe Ich Dich gezeugt? Anderswo wieder: Ich werde Ihm Vater sein und Er wird Mir Sohn sein?
6 Von [der Zeit], wenn Er wieder den Erstgeborenen in die Wohn[er]de einführt, sagte Er: Anbeten sollen [vor] Ihm alle Boten Gottes.
7 Zu den Boten zwar sagt Er: Der Seine Boten [zu] Windstößen macht und Seine Amtsträger [zur] Feuerflamme.
8 Zu dem Sohn aber: Dein Thron, [o] Gott, [besteht] für den Äon des Äons, und das Zepter der Geradheit [ist das] Zepter Deiner Königsherrschaft.
9 Du liebst Gerechtigkeit und haßt Ungerechtigkeit. Deshalb salbt Dich Gott, Dein Gott, [mit] Öl [der] Wonne: [weit] über Deine Mit[teil]haber.
10 Und: Du hast in [den] Anfängen, Herr, die Erde gegründet, und die Himmel sind Deiner Hände Werk.
11 Sie werden umkommen, Du aber bestehst fort; sie alle werden wie [ein] Kleid veralten,
12 wie [eine] Umhüllung wirst du sie aufrollen, wie [ein] Kleid werden sie verwandelt werden. Du aber bist derselbe, Deine Jahre werden nicht ausbleiben.
13 Zu welchem Boten hat er jemals gesagt: Setze Dich zu Meiner Rechten, bis Ich Deine Feinde Dir [zum] Schemel Deiner Füße lege!
14 Sind sie nicht alle [ein] Amt versehende Geister, zu[m] Dienst [aus]geschickt um [derer] willen, denen künftig die Rettung zugelost werden [soll]?
1 * Deshalb müssen wir um so mehr [auf] das acht[geb]en, [was wir] gehört haben, damit wir nicht [daran] vorbeigleiten.
2 Denn wenn [schon] das durch Boten gesprochene Wort [fest] bestätigt wurde und jede Übertretung und [jeder] Ungehorsam [die] berechtigte Entlohnung erhielt,
3 wie werden wir entrinnen, [wenn] wir [eine] Rettung solchen Ausmaßes vernachlässigen, die [ihren] Anfang durch [das vo]m Herrn gesprochene [Wort] nahm [und] uns von den Zuhörern bestätigt wurde,
4 [die auch] Gott feierlich mitbezeugte [durch] Zeichen wie auch Wunder und mancherlei Macht[tat]en und [Aus]teilungen heiligen Geistes gemäß Seinem Willen?
5 Denn Boten ordnet Er die künftige Wohnerde, von der wir [hier] sprechen, nicht unter.
6 Es hat aber jemand irgendwo bezeugt: Was ist [ein] Mensch, da[ß] Du seiner gedenkst, oder [ein] Menschensohn, da[ß] Du auf ihn siehst?
7 Du [mach]st ihn [für] eine kleine [Weile] geringer als Boten, [mit] Herrlichkeit und Ehre bekränzt Du ihn und setzt ihn über die Werke Deiner Hände ein.
8 Alles ordnest Du [ihm] unter seine Füße. Denn in[dem Er] ihm das All unterordnet, läßt Er nichts, [was] ihm nicht untergeordnet ist. Nun zwar sehen wir noch nicht das All ihm untergeordnet;
9 doch wir [er]blicken den, [der für] eine kleine [Weile] geringer als Boten [gemach]t wurde, Jesus (um des Todesleidens willen [mit] Herrlichkeit und Ehre bekränzt), damit Er [nach] Gottes Gnade für jeden [den] Tod schmecke.
10 Denn es kam Ihm zu, um dessentwillen das All [ist] und durch den das All [ist, den, der] viele Söhne zu[r] Herrlichkeit führt, den Urheber ihrer Rettung, durch Leiden vollkommen zu machen.
11 Denn sowohl der Heiligende [wie] auch die geheiligt werden, [stammen] alle aus Einen, um welcher Ursache willen Er sich nicht schämt, sie Brüder zu nennen, [indem Er] sagt:
12 Ich werde Deinen Namen Meinen Brüdern verkünden, inmitten [der] herausgerufenen [Gemeinde] werde ich Dir Lobsingen.
13 Anderswo wieder: Ich werde zu Ihm Vertrauen haben. Und wieder: Siehe, Ich und die Kindlein, die Gott Mir gibt.
14 Weil nun die Kindlein [an] Blut und Fleisch teilgenommen haben, hat auch Er [in] nächster Nähe an denselben teilgehabt, damit Er durch den Tod den abtue, [der] die Gewalt des Todes hat, dies ist der Widerwirker,
15 und all diese losgebe, die [durch die] Todesfurcht während [ihres] gesamten Lebens [der] Sklaverei verfallen waren.
16 Denn sicherlich ergreift er nicht Boten, sondern ergreift [den] Samen Abrahams,
17 weswegen Er in allem den Brüdern gleich werden mußte, damit Er [ein] barmherziger und treuer Hoherpriester [i]m [Dienst] vor Gott werde, um die Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) des Volkes zu sühnen.
18 Denn worin Er gelitten hat [und] angefochten wurde, [darin] kann Er den Angefochtenen helfen.
1 * Deswegen, heilige Brüder, Mit[teil]haber [der] überhimmlichen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus, [der] treu ist dem,
2 [der] Ihn [dazu] gemacht hat, wie auch Mose in seinem ganzen Hause [treu war].
3 Denn dieser ist mehr Herrlichkeit als Mose würdig [eracht]et worden, da [der] soviel mehr Ehre als das Haus hat, der es errichtete.
4 Denn jedes Haus wird von jemandem errichtet, der aber alles errichtete, [ist] Gott.
5 Was Mose betrifft, [so ist er] in Seinem ganzen Hause als Pfleger treu [gewesen], um Zeugnis [für] das [dereinst Aus]zusprechende [abzulegen].
6 Christus aber [ist treu] als Sohn über Sein Haus, [und] dessen Haus sind wir, das heißt, wenn wir den Freimut und die Erwartung, der [wir uns] rühmen, bis [zur] Vollendung stetig festhalten.
7 Darum [ist es], wie der Geist, der heilige, sagt: Heute, wenn ihr Seine Stimme hört,
8 verhärtet eure Herzen nicht, wie [einst] in der Verbitterung am Tag der Versuchung in der Wildnis,
9 wo [Mich] eure Väter mit [einer] Prüfung versuchten, wiewohl sie Mein Werk vierzig Jahre [lang] gewahrten.
10 Darum ekelte [es] mich [vor] dieser Generation, und ich sagte: Stets irren sie [mit] dem Herzen, sie haben Meine Wege nicht [er]kannt.
11 Wie Ich in Meinem Zorn geschworen habe: Wenn sie in Mein Feiern eingehen werden -.
12 Hütet euch, Brüder, damit nicht in jemandem [von] euch [ein] böses Herz [des] Unglaubens im Abfallen von [dem] lebendigen Gott sei,
13 sondern sprecht euch an je[d]em Tag zu, bis [hin zu] dem, der "heute" heißt, damit niemand von euch [durch die] Verführung der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) verhärtet werde.
14 Denn wir sind Mit[teil]haber des Christus geworden, das heißt, wenn wir die anfäng[liche] Grundlage bis [zur] Vollendung stetig festhalten,
15 [ist] doch gesagt: Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht wie [einst] in der Verbitterung.
16 Denn etliche, [obwohl] sie [Ihn] gehört hatten, erbitterten [Ihn], jedoch nicht alle, die durch Mose aus Ägypten auszogen.
17 [Vor] welchen aber ekelte Er sich vierzig Jahre? Nicht [vor] den Sündern (wörtl.: Zielverfehlern), deren Leichen in der Wildnis [zer]fallen sind?
18 Welchen aber schwur Er, [daß sie] nicht in Sein Feiern eingehen werden, wenn nicht den Widerspenstigen?
19 Heute s[eh]en wir, da[ß] sie infolge [ihres] Unglaubens nicht eingehen konnten.
1 * Mögen wir nun uns fürchten, damit nicht [etwa, da euch die] Verheißung hinterlassen ist, in Sein Feiern einzugehen, jemand von euch meine, [im] Nachteil zu sein.
2 Denn auch uns ist Evangelium [verkündig]t worden, gleichwie auch jenen. Jedoch hat das Wort der Kunde jenen nicht genützt, [weil es bei] den Zuhörern nicht [mit] dem Glauben vermengt war;
3 wir nun, die glauben, gehen in das Feiern ein, so wie Er versichtert hat: Wie Ich in Meinem Zorn geschworen habe: Wenn sie in Mein Feiern eingehen werden - obwohl [so viele] Werke seit [dem] Niederwurf [der] Welt geschehen sind.
4 Denn irgendwo hat Er von dem siebenten [Tag] so geredet: Und Gott feierte am siebenten Tag von all Seinen Werken.
5 Und an dieser [Stelle] wieder: Wenn sie in Mein Feiern eingehen werden.
6 Weil nun [das] Eingehen etlicher in [das]selbe bestehenbleibt, [anderseits] aber die, [denen] zuvor Evangelium [verkündig]t wurde, wegen [ihrer] Widerspenstigkeit nicht eingingen,
7 bezeichnet Er wieder einen Tag [als] "heute", [indem Er] nach so langer Zeit durch David verkündigt, wie es [bereits] vorher angesagt wurde: Heute wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.
8 - Denn wenn Josua sie [zum] Feiern ge[brach]t [hätte, so] würde Er nicht von [einem] anderen Tag nach diesen gesprochen [haben].
9 Demnach bleibt dem Volk Gottes [noch eine] Sabbat[ruhe] übrig.
10 Denn [wer] in Sein Feiern eingeht, [d]er feiert selbst von seinen Werken, wie [auch] Gott von [Seinen] eigenen.
11 Daher sollten wir uns befleißigen in jenes Feiern einzugehen, damit niemand (nach demselben Beispiel der Widerspenstigkeit) [zu] Fall [komm]e
12 Denn das Wort Gottes [ist] lebendig, wirksam und schneidender als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis [zur] Teilung [von] Seele und Geist, [sowie von] Gelenken als auch Mark; [es ist] Richter [der] Überlegungen und Gedanken [des] Herzens.
13 Und es gibt keine Schöpfung, [die] vor Seinen Augen nicht offenbar [ist]. Alles aber [ist] nackt und entblößt [vor] den Augen dessen, dem wir Rechenschaft [geben müssen].
14 [Da wir] nun [einen] großen Hohenpriester haben, [der] durch die Himmel gedrungen [ist], Jesus, den Sohn Gottes, sollten wir das Bekenntnis [fest]halten
15 Denn wir haben nicht [einen] Hohenpriester, [der] nicht [mit] unserer Schwachheit Mitgefühl [hab]en könnte, sondern [einen, der] in allem [auf die] Probe ge[stell]t wurde, in [unserer] Gleichheit, [nur] ohne Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).
16 [So] mögen wir nun mit Freimut zum Thron der Gnade treten, damit wir Erbarmen erhalten und Gnade finden mögen zu rechtzeitiger Hilfe.
1 * Denn jede von Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen eingesetzt [i]m [Dienst] vor Gott, damit er [sowohl] Nahegaben darbringe, wie auch Opfer für Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen),
2 [da er mit] den Unwissenden und Irrenden maßvoll [mit]fühlen kann, weil er auch [mit] Schwachheit umgeben ist.
3 Und um [der]selben willen muß er wie für das Volk, so auch für sich selbst [Opfer der] Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) wegen darbringen.
4 Niemand [kann] sich selbst die[se] Ehre nehmen, sondern [er] wird von Gott berufen, so wie eben auch Aron,
5 So verherrlichte Christus Sich nicht Selbst, [als er] Hoherpriester wurde, sondern der, [der] zu Ihm sprach: Mein Sohn bist Du! Heute habe Ich dich gezeugt!
6 Wie Er auch an anderer [Stelle] sagt: Du [bist] Priester für den Äon nach der Ordnung Melchisedeks.
7 Der in den Tagen seines Fleisches [sowohl] Flehen wie auch inständige Bittrufe mit starkem Geschrei und Tränen dem darbrachte, [der] ihn aus [dem] Tode retten konnte, [Er] wurde wegen [Seiner] Ehrfurcht erhört.
8 Obgleich [Er der] Sohn ist, lernte Er den Gehorsam durch das, [was] Er litt.
9 Und [so] vollkommen ge[mach]t, ist Er allen, die Ihm gehorchen, [die] Ursache äonischer Rettung,
10 wird [Er doch] von Gott [mit] "Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks" angeredet,
11 betreffs dessen wir [euch] viel zu sagen [haben]; doch [ist] das Wort [davon] schwierig auszulegen, weil ihr [i]m Hören schwerfällig wurdet.
12 Denn da [ihr] der Zeit nach Lehrer sein müßtet, habt ihr wieder [Be]lehr[ung darüber] nötig, was die anfäng[lichen] Grundregeln der Aussagen Gottes [sind], seid ihr doch [solche] geworden, [die der] Milch bedürfen und nicht feste Nahrung;
13 denn jeder, der [an der] Milch teilhat, [ist] unerprobt [im] Wort [der] Gerechtigkeit, weil er [noch] unmündig ist.
14 [Für] Gereifte dagegen ist die feste Nahrung, die infolge [ihrer] Gewöhnung [ein] geübtes Empfindungsvermögen haben, [um] Treffliches wie auch Übles zu unterscheiden.
1 * Darum [wollen wir] das Wort der Anfangs[gründe] des Christus [ver]lassen, [damit] wir zur Reife gebracht werden mögen (ohne [dabei] wieder [die] Grund[lage] nieder[zu]reißen: [die] Umsinnung von toten Werken und [den] Glauben an Gott,
2 [die] Lehre [vom] Taufen und [das] Händeauflegen, [die] Auferstehung Toter und [das] äonische Urteil).
3 Und dies werden wir tun, das heißt, wenn Gott [es] gestattet.
4 Denn [es ist] unmöglich, die, [die] einmal erleuchtet waren und das überhimmliche Geschenk geschmeckt haben und [so] Mit[teil]haber [des] heiligen Geistes wurden,
5 [die] sowohl [das] köstliche W[or]t Gottes wie auch [die] Kräfte [des] zukünftigen Äons schmeckten, dann [aber] abfallen,
6 wieder zu[r] Umsinnung zu erneuern, kreuzigen (wörtl.: pfahlen) [sie doch] den Sohn Gottes [für] sich selbst aufs neue und prangern [Ihn an].
7 Denn [das] Land, das [den] Regen trinkt, der oftmals auf [dies]es kommt, und Kraut sprießen läßt, verwertbar [von] jenen, für die es beackert wird, bekommt von Gott [seinen] Anteil [am] Segen.
8 Bringt [es] aber Dornen und Sterndisteln hervor, [ist es] unbewährt und [dem] Fluch nahe, [um zu]m Abschluß in Brand [zu geraten].
9 Wir sind aber, [was] euch angeht, Geliebte, [eines] Besseren überzeugt, was [mit] Rettung [zu tun] hat, wenn wir auch so sprechen.
10 Denn Gott [ist] nicht ungerecht, [daß Er] eurer Arbeit und der Liebe vergesse, die ihr für Seinen Namen [dadurch] erzeigt habt, [daß ihr] den Heiligen dientet und [noch] dient.
11 Uns verlangt aber [danach, daß] je[d]er [von] euch zur Vollgewissheit der Erwartung bis [zur] Vollendung denselben Fleiß erzeige,
12 damit ihr [darin] nicht schwerfällig werdet, sondern Nachahmer derer, [die] durch Glauben und Geduld die Verheißungen [als] Los[teil] erhalten.
13 Denn [als] Gott dem Abraham [Segen] verhieß, schwur Er bei Sich Selbst, weil Er keinen größeren hatte, bei [dem Er] schwören [konnte],
14 [und] sagte: ... [daß] ich dich segnen, ja segnen werde und dich vermehren, [ja] vermehren werde.
15 Da [er] so geduldig war, erlangte er die Verheißung.
16 Denn Menschen schwören bei dem Größeren, und [für] sie [ist] als Bestätigung der Eid [das] Ende jeden Widerspruchs.
17 Auf [Grund] dessen hat Sich Gott in der Absicht, den Losteilinhabern der Verheißung die Unverrückbarkeit Seines Rat[schluss]es besonders zu beweisen, [mit einem] Eid verbürgt,
18 damit wir durch zwei unverrückbare [Tat]sachen, bei denen [es] unmöglich [ist], daß Gott gelogen habe, [einen] starken Zuspruch hätten, [wir], die [wir unsere] Zuflucht [darin] nehmen, das vor [uns] liegende Erwartung[sgut] zu [er]fassen,
19 welches wir als Anker der Seele haben, [für uns] gewiß und auch bestätigt, [der bis] in das Innerste [hinter] den Vorhang [hin]eingeht,
20 wohin Jesus [als] Vorläufer für uns einging, [der] nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester für den Äon geworden [ist].
1 * Denn dieser Melchisedek, König [von] Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegen[kam, als er] von dem Gefecht [mit] den Königen zurückkehrte, und ihn segnete,
2 dem auch Abraham von aller [Beute den] Zehnten [zu]teilte, [dessen Name] zuerst [mit] "König [der] Gerechtigkeit" übersetzt werden [kann], darauf aber auch [mit] "König [von] Salem", was "König [des] Friedens" bedeutet,
3 [im Bericht] vaterlos, mutterlos, ohne Geschlechtsregister, [der dort] weder [einen] Anfang [seiner] Tage noch [einen] Abschuß [seines] Lebens hat [und] daher [mit] dem Sohn Gottes verglichen wird, [indem] er Priester [bis] zur Durchführung bleibt.
4 Schaut nun, wie erhaben dieser [ist], dem sogar Abraham, der Urvater, [den] Zehnten von der besten Beute gab.
5 Zwar haben auch die[jenigen] von den Söhnen Levis, [die] das Priesteramt erhalten, [ein] Gebot, [vo]m Volk [den] Zehnten zu [nehm]en, gemäß dem Gesetz; d[a]s heißt [also, von] ihren Brüdern, obgleich [diese] aus der Lende Abrahams hervorgegangen sind.
6 Er aber, der [sein] Geschlecht nicht von ihnen herleitet, hat [von] Abraham [den] Zehnten ge[nomm]en und den, [der] die Verheißungen hat, gesegnet.
7 Ohne jeden Widerspruch aber wird das Geringere von dem Besseren gesegnet.
8 Und hier erhalten sterbliche Menschen [die] Zehnten, dort aber [einer, dem] bezeugt wird, da[ß] er lebt.
9 Und sozusagen ist durch Abraham auch [von] Levi, der den Zehnten nimmt, [der] Zehnte ge[nomm]en worden;
10 denn er war noch in der Lende des Vaters, als Melchisedek ihm entgegen[kam].
11 Wenn es nun [eine] Vollendung durch das levitische Priestertum gäbe (denn das Volk wurde von ihm [unter das] Gesetz getan), warum [wäre es dann] noch nötig, [daß ein] Priester anderer [Art], nach der Ordnung Melchisedeks, auftrete und nicht [einer] nach der Ordnung Aarons benannt [würde]?
12 Denn [wenn] das Priestertum umgestellt wird, wird auch [eine] Umstellung [des] Gesetzes notwendig;
13 denn [der], auf den sich dies bezieht, gehört [zu einem] anderen Stamm, von dem niemand Altar[dienst] zu [tun] hatte.
14 Denn [es ist] allseitig offenkundig, da[ß] unser Herr aus Juda aufgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts [die] Priester Betreffendes gesprochen hat.
15 Und [di]es wird darüber hinaus noch unverkennbar[er], wenn in der Gleichheit Melchisedeks [ein] Priester anderer [Art] aufgestellt wird,
16 der [es] nicht nach [dem] Gesetz [eines] fleischernen Gebotes geworden ist, sondern nach [der] Kraft unauflöslichen Lebens.
17 Denn Ihm wird bezeugt: Du [bist] Priester für den Äon nach der Ordnung Melchisedeks.
18 Denn damit tritt [eine] Ablehnung [des] vorhergehenden Gebotes wegen seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit [ein];
19 denn das Gesetz [konnte] nichts vollenden. [Es ist] aber [die] Einführung [einer] besseren Erwartung, durch die wir Gott nahe[komme]n.
20 Und insofern [das] nicht ohne Eidschwur [geschah] (denn die[se] sind ohne Eidschwur Priester geworden,
21 Er dagegen mit [einem] Eidschwur durch den, [der] zu Ihm sagt: [Der] Herr hat geschworen, und Er wird [es] nicht bereuen: Du [bist] Priester für den Äon nach der Ordnung Melchisedeks -),
22 um so viel [mehr] ist Jesus auch [eines] besseren Bundes Bürge geworden.
23 Von [jenen] sind mehr [als viele] Priester geworden, weil [ihnen vom] Tod zu bleiben verwehrt wurde;
24 Er aber hat, weil er für den Äon bleibt, [ein] unantastbares Priestertum,
25 weswegen [Er] auch [die] völlig retten kann, die durch Ihn zu Gott kommen, [weil Er] immer[dar] lebt, um Sich für sie zu verwenden.
26 Denn [ein] solcher Hohenpriester kommt uns auch zu, [der] huldreich [ist], unberührt von üblem [Wesen], unentweiht, von den Sündern (wörtl.: Zielverfehlern) geschieden und höher [als] die Himmel [erhöht] worden,
27 der nicht täglich genötigt ist, wie die Hohenpriester, zuvor für die eigenen Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) Opfer darzubringen, darauf [für] die des Volkes; denn dies hat Er ein [für] allemal getan, [indem Er] Sich Selbst darbrachte.
28 Denn das Gesetz setzt Menschen [zu] Hohenpriestern ein, [die mit] Schwachheit [behaftet] sind, das Wort des Eidschwurs dagegen, der [erst] nach dem Gesetz [kam, setzt den] Sohn [ein, der] für den Äon vollkommen ge[mach]t ist.
1 * [Die] Summe aber des Gesagten [ist]: wir haben [einen] solchen Hohenpriester, der zur Rechten der Majestät in den Himmeln sitzt,
2 [ein] Amtsträger der heiligen [Stätten], des wahrhaften [Stifts]zeltes, das der Herr und nicht [ein] Mensch aufgeschlagen hat.
3 Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Nahegaben wie auch Opfer darzubringen, deswegen [ist es] nötig, [daß] auch dieser etwas habe, [was] er darbringen [kann].
4 Wenn Er nun auf Erden wäre, würde Er nicht einmal Priester sein, [weil hier schon Priester] sind, die gemäß dem Gesetz die Nahegaben darbringen;
5 diese verrichten Gottesdienst [am] Beispiel und Schatten der Überhimmlichen, so wie Mose Weisung [erhiel]t, [als er] im Begriff war, das [Stifts]zelt zu vollenden. Denn siehe [zu], erklärte Er [ihm], alles wirst du nach dem Vorbild machen, das dir auf dem Berg gezeigt wurde.
6 Nun aber hat Er [ein um so] vorzüglicheres [Priester]amt erlangt, insofern, [als] Er auch Mittler [eines] besseren Bundes ist, der auf [Grund] besserer Verheißungen eingesetzt ist.
7 Denn wenn jener erste [Bund] untadelig wäre, [so] würde keine Stätte [für einen] zweiten gesucht worden sein.
8 Denn tadelnd sagt Er [zu] ihnen: Siehe, es kommen Tage, sagt der Herr, da werde Ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda [einen] neuen Bund abschließen,
9 nicht wie der Bund, den ich [mit] ihren Vätern geschlossen habe an [dem] Tag, [als] Ich ihre Hand ergriff, um sie aus [dem] Land Ägypten herauszuführen; d[enn] sie blieben nicht in Meinem Bund, und Ich habe mich nicht [mehr um] sie gekümmert, sagt [der] Herr.
10 Dies aber [ist] der Bund, den Ich [mit] dem Haus Israel nach jenen Tagen [schließ]en werde, sagt [der] Herr: Ich werde Meine Gesetze in ihre Denkart geben und sie auf ihre Herzen schreiben, und Ich werde ihnen zu[m] Gott sein, und sie werden mir zu[m] Volk sein.
11 Dann [wird] keinesfalls [ein] je[d]er seinen [Mit]bürger und [ein] je[d]er seinen Bruder [be]lehren [wollen und] sagen: Erkenne den Herrn! D[enn] alle werden [mit] mir vertraut sein, vo[m] Kleinen bis [zum] Großen [unter] ihnen.
12 D[enn] Ich werde ihrer Ungerechtigkeit versühnt sein und ihrer Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) und ihrer Gesetzlosigkeiten keinesfalls noch [länger] gedenken.
13 In[dem Er] sagt: [einen] neuen, - hat Er den ersten [für] veraltet [erklärt, was] aber veraltet und greis[enhaft] wird, [ist dem] Verschwinden nahe.
1 * Es hat nun zwar auch der erste [Bund] gottesdienst[liche] Rechts[satzung]en und das weltliche Heilig[tum];
2 denn es wurde das erste Zelt errichtet, in dem der Leuchter wie auch der Tisch und die Schaubrote [waren], welches [das] Heilige genannt wird.
3 Hinter dem zweiten Vorhang aber [war das] Zelt, [das] Heilige der Heiligen genannt.
4 [wo] sich [das] goldene Räucher[faß] befand und die überall [mit] Gold bedeckte Bundeslade, in der [die] goldene Urne [mit] dem Manna war und der Stab Arons, der gekeimt hatte, dazu die Tafeln des Bundes.
5 Oben, über ihr, aber [waren die] Cherubim [der] Herrlichkeit, [die] den Sühne[deckel] überschatt[et]en, über welche nun nicht i[m] einzelnen zu reden ist.
6 Seit dies so errichtet worden ist, [geh]en zwar die Priester alle[zeit] in das erste Zelt [zur] Vollbring[ung] der Gottesdienste hinein,
7 in das zweite aber [geht] einmal im Jahr der Hohepriester allein, nicht ohne Blut, das für sich selbst und die Versehen des Volkes darbringt,
8 [womit] der Geist, der heilige, dies offenkundig [mach]t, [daß] der Weg [zu] den heiligen [Stätten] noch nicht offenbart ist, [solange] das erste Zelt noch bestand hat,
9 das [ein] Gleichnis für die gegenwärtige Frist [ist], nachdem Nahegaben wie auch Opfer dargebracht werden, [doch] können [sie] den Gottesdienst Darbringen[den] nicht vollkommen [mach]en, was [das] Gewissen [betrifft],
10 [da] sie nur in Speisen, Getränken, [mehr] oder [weniger] vorzüglichen Taufen und Rechts[satzung]en [für das] Fleisch bis [zur] Frist [der] Zurechtbringung auf[er]legt sind.
11 Christus aber kam [als] Hoherpriester des zukünftigen Guten [und] ging durch das größere und vollkommenere Zelt ([das] nicht [mit] Händen gemacht, das heißt, nicht [von] dieser Schöpfung [ist],
12 auch nicht durch [das] Blut [von] Böcken und Kälbern, sondern durch [Sein] eigenes Blut) ein [für] allemal in die heiligen [Stätten] ein [und er]fand [so eine] äonische Erlösung.
13 Denn wenn das Blut [der] Böcke und Stiere und [die] Asche [der] Färse, [womit man] die Gemeinge[mach]ten besprengt[e], zur Reinheit des Fleisches heiligt,
14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich Selbst durch äonischen Geist makellos Gott darbrachte, euer Gewissen von toten Werken reinigen, um [dem] lebendigen und wahrhaftigen Gott Gottesdienst darzubringen!
15 Deshalb ist Er auch [eines] neuen Bundes Mittler, damit [auf Grund eines] Todes, geschehen zu[r] Freilösung der Übertretungen unter den ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des äonischen Los[teils] erhalten mögen.
16 Denn wo [ein] Bund [vorliegt, ist es] notwendig, [daß der] Tod[esbeweis] des Bund[esopfers er]bracht wird;
17 denn [ein] Bund [wird nur] über toten [Opfern] bestätigt, weil er nichts vermag, wenn das Bund[esopfer] lebt.
18 Deswegen wurde auch der erste [Bund] nicht ohne Blut eingeweiht;
19 denn [nachdem] jedes Gebot nach dem Gesetz durch Mose [zu] dem gesamten Volk gesprochen war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop, besprengte die [Schrift]rolle selbst wie auch das gesamte Volk,
20 [und] sagte: Dies [ist] das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat.
21 Aber auch das Zelt und alle Amtsgeräte besprengte er gleicherweise [mit] dem Blut.
22 Beinahe alles wird nach dem Gesetz durch Blut gereinigt; ohne Blutvergießen erfolgt keine Vergebung.
23 Daher [ist es] notwendig, [daß] zwar die Beispiele derer in den Himmeln [durch] diese [Mittel] gereinigt werden, die überhimmlischen selbst aber [durch] bessere Opfer als diese.
24 Denn Christus ging nicht in [die von] Händen gemachten heiligen [Stätten hin]ein, [die nur] Gegenbilder der wahrhaften [sind], sondern in den Himmel selbst, um nun [vor] dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen.
25 Auch nicht [deshalb], um sich Selbst oftmals dar[zu]bringen, so wie der Hohepriester [all]jährlich in die Heiligen der Heiligen mit fremden Blut [hin]eingeht;
26 [denn] sonst [hätte] Er oftmals von [dem] Niederwurf [der] Welt [an] leiden müssen. Nun aber hat Er Sich einmal (zur Ablehnung der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) für [den] abschließenden [Zeitraum] der Äonen) durch Sein Opfer offenbart.
27 Und insofern es den Menschen aufbewahrt ist, einmal zu sterben, nach diesem aber [ein] Gericht,
28 so wird auch Christus, [nachdem Er] einmal [als Opfer] dargebracht [war], um [die] Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) [der] vielen hinaufzutragen, zu[m] zweiten [Mal] ohne Sünde den[en] erscheinen, [die] auf Ihn warten, zu[r] Rettung durch Glauben.
1 * Denn [weil] das Gesetz [nur der] Schatten des zukünftigen Guten ist, nicht [aber] das Bild der [Tat]sachen selbst, können sie [mit] ihren [all]jährlich [ein und] denselben Opfern, die sie darbringen, niemals die [Her]zukommenden [bis] zur Durchführung vollkommen [mach]en.
2 Hätte man sonst nicht [mit der] Darbring[ung] aufgehört, wenn die, [die den] Gottesdienst darbringen, einmal gereinigt, kein Bewußtsein [von] Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) mehr gehabt [hätten]?
3 Nein, durch sie [erfolgt all]jährlich [eine] Erinnerung [an] Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen);
4 denn unmöglich nimmt [das] Blut [der] Stiere und Böcke, Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) [hin]weg.
5 Darum sagt[e] Er, [als Er] in die Welt kam: Opfer und Darbringung willst Du nicht, [einen] Körper aber paßt du mir an.
6 [An] Ganzbrand[opfern] und [solchen] für Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) hast Du kein Wohl[gefallen].
7 Dann sagte Ich: Siehe, Ich treffe ein (in [der] Summe [der] Rolle ist von mir geschrieben), um Deinen Willen, [o] Gott, zu tun!
8 Weiterhin sagt [Er]: Opfer und Darbringung, Ganzbrand[opfer] und [solche] für Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) willst Du nicht, noch hast du [daran] Wohl[gefallen] (welche [doch] gemäß [dem] Gesetz dargebracht werden).
9 Dann hat Er betont: Siehe, Ich treffe ein, um Deinen Willen, [o] Gott, zu tun! [So] hebt Er ersteres auf, um das zweite [aufzu]stellen.
10 In d[ies]em Willen sind wir durch die Darbringung des Körpers Jesu Christi ein [für] allemal geheiligt.
11 Jeder Hohepriester steht zwar täglich [da], versieht [sein] Amt und bringt dieselben Opfer oftmals dar, die [doch] niemals Sünden fortnehmen können.
12 Dieser aber hat [nur] ein Opfer für Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) dargebracht [und] Sich [bis] zur Durchführung zu[r] Rechten Gottes gesetzt
13 [und] wartet hinfort, bis Seine Feinde [zum] Schemel Seiner Füße gelegt werden.
14 Denn [mit nur] einer Darbringung hat Er [bis] zur Durchführung die vollkommen ge[mach]t, [die] sich heiligen lassen.
15 [Das] bezeugt uns aber auch der Geist, der heilige; denn nach[dem Er] betont hat:
16 Dies [ist] der Bund, den Ich nach jenen Tagen mit ihnen [schließ]en werde, - sagt der Herr: Ich werde Meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Denkart schreiben,
17 und ihre Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) und ihre Gesetzlosigkeiten werde Ich keinesfalls noch [länger] gedenken.
18 Wo diese aber Vergebung [finden, ist] Darbringung für Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) nicht mehr [nötig].
19 [Da wir] nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimut haben zum Eintritt [in] die heiligen [Stätten],
20 den Er uns eingeweiht hat (dazu [wurde Er] geschlachtet und [ist nun ein] lebendiger Weg durch den Vorhang [hindurch], dies ist Sein Fleisch)
21 und [da wir einen] großen Priester über das Haus Gottes [haben],
22 [so] laßt uns mit wahrhaften Herzen herzukommen, in Vollgewissheit [des] Glaubens, [durch] der Herzen Besprengung [los] vo[m] bösen Gewissen und den Körper gebadet [in] reinem Wasser.
23 Mögen wir [nun] das Bekenntnis der Erwartung ohne Wanken festhalten; denn der Verheißende [ist] glaubwürdig.
24 Mögen wir [auf]einander achtgeben, zu[m] Ansporn [der] Liebe und edler Werke
25 [und] nicht unsere Versammlung verlassen, wie [es bei] etlichen Sitte [ist], sondern [einander] zusprechen, und [dies] insofern um soviel mehr, als ihr den Tag sich nahen erblickt.
26 Denn [wenn] wir freiwillig sündigen (wörtl.: zielverfehlen), nach[dem wir] die Erkenntnis der Wahrheit erhielten, bleibt für Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) kein Opfer mehr übrig,
27 sondern ein furchtbares Abwarten [des] Gerichts und [der] Eifer [des] Feuers, [das] sich anschickt, die Gegner zu [fr]essen.
28 [Wenn] jemand [das] Gesetz [des] Mose verwirft, [muß] er ohne Mitleid auf zwei oder drei Zeugen [hin] sterben.
29 [Eine] wieviel ärgere Ahndung, meint ihr, wird [jen]er verdienen, der den Sohn Gottes niedertritt und das Blut des Bundes [für] gemein erachtet, in dem er geheiligt wurde, und [damit an] dem Geist der Gnade frevelt?
30 Denn wir sind [mit] dem vertraut, [der] sagt: Mein [ist die] Rache! Ich werde vergelten! sagt [der] Herr, und wieder: Richten wird [der] Herr Sein Volk!
31 Furchtbar [ist es], in [die] Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen!
32 Erinnert euch aber der früheren Tage, in denen ihr, [da ihr] erleuchtet wart, [einen] großen Wettkampf [der] Leiden, erduldet habt,
33 [indem ihr] teils [in] Schmähungen wie auch Drangsalen [zum] Schauspiel wurdet, teils [am Geschick] der so [geschmäht] Einhergehenden teilnehmen mußtet.
34 Denn ihr habt Mitgefühl [mit] meinen Gebundenen [bewiesen] und den Raub eures Besitzes mit Freuden auf euch genommen, [weil ihr er]kanntet, [daß] ihr [einen] besseren und bleibenden Besitz in [den] Himmel habt.
35 [So] werft nun euren Freimut nicht weg, der [eine] große Belohnung hat.
36 Denn ihr habt Ausdauer nötig, damit ihr [nach] Erfüllung des Willens Gottes die Verheißung davontragt.
37 Denn noch [eine] Weile, [eine] kleine Weile, [und] der Kommende wird eintreffen und nicht ausbleiben.
38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Und wenn er zurückweicht, hat Meine Seele kein Wohlgefallen an ihm. -
39 Wir aber sind nicht [von denen, die] zurückweichen zu[m] Untergang, sondern [Teilhaber des] Glaubens, zur Aneignung [der Bewahrung der] Seele.
1 * [Der] Glaube ist [die zuversichtliche] Annahme [dessen, was man] erwartet, [ein] Überführtsein [von Tat]sachen, die [man] nicht erblickt.
2 Denn in diesem [Glauben] wurde den Ältesten [Gutes] bezeugt.
3 [Durch] Glauben begreifen wir, [daß] die Äonen [durch einen] Ausspruch Gottes zubereitet wurden, so [daß] das, [was man] erblickt, nicht aus [etwas] offenbar [Gewesen]em geworden ist.
4 [Durch] Glauben brachte Abel Gott [ein] Opfer dar, [das] mehr [wert war] als Kains, durch das ihm bezeugt wurde, [daß er] gerecht sei, [da] Gott [Selbst] zu seinen Nahegaben Zeug[nis ableg]te; und durch [den]selben [Glauben] spricht er noch, [wiewohl er] strarb.
5 [Durch] Glauben wurde Henoch hinweggerafft, um [den] Tod nicht wahrzunehmen; und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn hinwegraffte. Denn vor seiner Hinwegraffung wurde ihm bezeugt, [daß er] Gott wohlgefallen [habe].
6 Ohne Glauben aber [ist es] unmöglich, [Ihm] wohlzugefallen; denn [wer] zu Gott kommt, muß glauben, da[ß] Er ist, und denen, [die] Ihn ernstlich suchen, [ein] Belohner [sein] wird.
7 [Durch] Glauben hat Noah, [als er] betreffs des noch nicht [Er]blick[baren] Weisung [erhiel]t [und] Ehrfurcht [hat]te, [eine] Arche zu[r] Rettung seines Hauses errichtet, durch den er die Welt verurteilte und [so ein] Losteilinhaber der [dem] Glauben gemäßen Gerechtigkeit wurde.
8 [Durch] Glauben hat Abraham gehorcht, [als er] berufen wurde, an den Ort auszuziehen, den er zukünftig zu[m] Los[teil] erhalten [sollte]; und er zog aus, [obwohl er] nicht bescheid wußte, wohin er kommen [würde].
9 [Durch] Glauben verweilte er i[m] Land der Verheißung als [einem] fremden [und] wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Mitlosteilinhabern derselben Verheißung.
10 Denn er wartete [auf] die Stadt, die Grund[festen] hat, deren Künstler und Baumeister Gott [ist].
11 [Durch] Glauben erhielt Sara Kraft zu[m] Niederwurf [von] Samen, und sie gebar über [die] Frist [ihres] Höhepunkts [hinaus], weil sie den Verheißenden [für] glaubwürdig erachtete.
12 Darum sind auch von einem, und dies [von einem bereits] Abgestorbenen, [Kinder] gezeugt worden, so [viele], wie die Gestirne des Himmels [an] Menge und wie der unzählbare Sand am Ufer des Meeres.
13 I[m] Glauben starben diese alle [und] haben die Verheißungen nicht davongetragen, sondern haben sie [lediglich] von weitem gewahrt und [freudig be]grüßt und bekannt, da[ß] sie [nur] Fremdlinge und Auswanderer auf der Erde sind.
14 Denn die solches sagen, offenbaren, da[ß] sie [ein] Vater[land] suchen.
15 Wenn sie dabei an jenes gedacht [hätten], von dem sie ausgezogen [waren, so] hätten sie Gelegenheit gehabt, zurückzukehren.
16 Nun aber streben sie nach [einem] besseren, das heißt, [nach einem] überhimmlichen. Darum schämt Gott Sich ihrer nicht, [als] ihr Gott angerufen zu werden; denn Er hat ihnen [eine] Stadt bereitet.
17 [Durch] Glauben hat Abraham den Isaak dargebracht, [als er auf die] Probe ge[stell]t wurde, ja er brachte den Einziggezeugten dar, [er], der die Verheißungen empfangen hatte,
18 zu dem gesprochen war: In Isaak wird dein Samen genannt werden,
19 [er] rechnete [damit], da[ß] Gott mächtig [ist], auch aus [den] Toten aufzuerwecken, von wo er ihn auch gleichnis[haft] wiederbekam.
20 [Durch] Glauben segnete Isaak auch Jakob und Esau [im] Hinblick [auf] Zukünftiges.
21 [Durch] Glauben segnete Jakob, sterbend, je[d]en der Söhne Josephs, und betete an, [gestützt] auf die Spitze seines Stabes.
22 [Durch] Glauben gedachte Joseph, verscheidend, des Auszuges der Söhne Israels und [gab An]weis[ungen] bezüglich seiner Gebeine.
23 [Durch] Glauben wurde Mose, [nachdem er] geboren war, drei Monate von seinen Vätern verborgen, weil sie sahen, [daß] das Knäblein [überaus] hold [war], und die Verordnung des Königs nicht fürchteten.
24 [Durch] Glauben verweigerte Mose, [als er] groß geworden [war], Sohn [der] Tochter Pharaos genannt zu werden, [und] zog [es] vielmehr vor,
25 [gemeinsam] mit dem Volk Gottes Übles zu [er]dulden, als [eine] befristete Annehmlichkeit [in der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) zu haben,
26 [da er] die Schmach des Christus [für] größeren Reichtum erachtete [als] die Schätze Ägyptens; denn er blickte ([da]von [fort]) auf die Belohnung [hin].
27 [Durch] Glauben verließ er Ägypten [und] fürchtete nicht den Grimm des Königs; denn er hielt stand[haft aus], als sähe [er] den Unsichtbaren.
28 [Durch] Glauben hat er das Passah gehalten und die Bestreichung [mit] Blut [vollzogen], damit der Vertilger der Erstgeborenen sie nicht antaste.
29 [Durch] Glauben durchschritten sie das Rote Meer wie trockenes Land, [während] die Ägypter, [als sie den gleichen] Versuch [unter]nahmen, verschlungen wurden.
30 [Durch] Glauben fielen die Mauern [von] Jericho, [nachdem sie] sieben Tage lang umkreist wurden.
31 [Durch] Glauben kam Rahab, die Hure, nicht mit den Widerspenstigen um, [weil sie] die Kundschafter mit Frieden empfing.
32 Und was [soll] ich noch sagen? Denn die Zeit wird mir fehlen, [um] von Gideon, Barak, Simson, Jephtha [und] David [zu] erzählen, wie auch [von] Samuel und den Propheten,
33 die durch Glauben Königreiche niederrangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, [der] Löwen Rachen verstopften,
34 [die] Kraft [des] Feuers löschten, [der] Schneide [des] Schwertes [ent]flohen, in Schwachheit gekräftigt wurden, in [der] Schlacht stark wurden, [der] Fremden Lager [in die] Flucht jagten,
35 [und] Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung [wieder]erhalten. Andere aber wurden gemartert, [da sie eine] Freilösung [davon] nicht annahmen, um [eine] bessere Auferstehung [zu] erlangen,
36 Andere wieder nahmen Anfechtung [durch] Verhöhnung und durch Geißel[ung auf sich], dazu noch [durch] Fesseln und Gefängnis.
37 Sie wurden gesteinigt, zersägt, wurden angefochten, starben durch[s] Schwert [er]mord[et], zogen in Schaffellen und in Ziegenhäuten umher, [litt]en Mangel, wurden bedrängt, [er]duldeten Übles.
38 [Sie], deren die Welt nicht würdig war, irrten in Wildnissen, auf Bergen, in Höhlen und Löchern der Erde [umher].
39 Und diese alle, [obwohl ihnen] durch den Glauben [Gutes] bezeugt wird, trugen die uns angehende Verheißung Gottes nicht davon,
40 [um] nicht ohne uns vollendet zu werden, [weil Er] voraus [nach] etwas Besserem blickt.
1 * Daher mögen also auch wir, [weil wir von einer] so[lch] großen Wolke [von] Zeugen umgeben sind, alle Hemmung[en] samt der bestrickenden Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) ablegen, den vor uns liegenden Wettlauf mit Ausdauer rennen
2 [und (von alldem] wegsehend) auf den Urheber und Vollender des Glaubes [blicken, auf] Jesus, der anstatt der vor Ihm liegenden Freude [das] Kreuz (wörtl.: den Pfahl) erduldete [und die] Schande verachtete und Sich zu[r] Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
3 [So] be[tr]achtet denn den, [der] solch [einen] Widerspruch von den Sündern (wörtl.: Zielverfehlern) erduldet hat, [als Er] unter ihnen [war], damit ihr nicht wankt [und in] euren Seelen ermattet.
4 Noch habt ihr euch nicht bis [aufs] Blut ringend der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) entgegengestellt.
5 Und ihr habt gänzlich den Zuspruch vergessen, worin euch wie Söhnen erörtert wird: Mein Sohn, achte [die] Zucht [des] Herrn nicht gering, und ermatte nicht, [wenn du] von Ihm überführt wirst.
6 Denn wen [der] Herr liebt, [den] züchtigt Er und geißelt jeden Sohn, den Er [als den Seinen] annimmt.
7 Für [eure] Zucht erduldet ihr. Wie Söhnen bringt [es] Gott [zu] euch. Denn wo wäre [ein] Sohn, den [der] Vater nicht züchtigt?
8 Wenn ihr aber ohne Züchtigung bliebet (deren Mit[teil]haber alle wurden), wäret ihr ja Bastarde und nicht Söhne.
9 Danach hatten wir zwar die Väter unseres Fleisches [als] Erzieher und [hat]ten Scheu [vor ihnen]. Sollten wir aber nicht vielmehr dem Vater der Geister untergeordnet sein und leben?
10 Denn die [Väter] züchtigten uns zwar für wenige Tage nach ihrem [eigenen] Gutdünken; [Er] aber zu [unserer] Förderung, damit [wir an] Seiner Heiligkeit Anteil bekommen.
11 Jede Züchtigung aber scheint [uns] für die Gegenwart zwar nicht Freude zu sein, sondern Betrübtheit, hernach aber vergilt sie denen [eine] friedsame Frucht [der] Gerechtigkeit, [die] durch sie geübt sind.
12 Darum richtet die erschlafften Hände und die gelähmten Knie wieder auf
13 und geht [mit] euren Füßen [in] geraden Radspuren, damit das Lahme nicht [noch] ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werde.
14 Jaget nach [dem] Frieden mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird,
15 [und] achtet [dar]auf, [daß es] niemandem an der Gnade Gottes mangle, [daß] keine Wurzel [voll] Bitterkeit emporsprosse [und euch] sehr belästige und viele durch diese entweiht würden;
16 [daß] niemand [ein] Hurer oder Unheiliger [sei] wie Esau, der sein Erstgeburtsrecht für [nur] eine Speise weggab.
17 Denn ihr wißt, da[ß] er auch nachher, [da er] den Segen [als] Los[teil] genießen wollte, verworfen wurde; denn er fand keine Gelegen[heit, seinen Vater zur] Um[kehr des] Sinnes [zu bewegen], obgleich [er] dies unter Tränen ernstlich suchte.
18 Denn ihr seid nicht zu [einem be]tastbaren oder [mit] Feuer brennenden [Berg] getreten, noch [zu] Düster[nis] oder Dunkelheit, noch [zu einem] Wirbelsturm,
19 weder [zum] Klang [der] Posaune, noch [zu einer] Stimme [mit] Aussprüchen, der sich die Zuhörer [ver]weigerten, [damit] ihnen kein [weiteres] Wort hinzugefügt werde.
20 Denn sie [er]trugen den Auftrag nicht: Selbst wenn [ein] Wildtier den Barg antastet, soll es gesteinigt werden.
21 Und die Erscheinung war so furchtbar, [daß] Mose sagte: Ich bin [voll] großer Furcht und Zittern. -
22 Doch ihr seid [zum] Berg Zion herzugetreten und [zur] Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] überhimmlichen Jerusalem, und [zu] zehntausend Boten,
23 [zu einer] All-Zusammenkunft und [zu der] herausgerufenen [Gemeinde der] Erstgeborenen, angeschrieben in [den] Himmeln, und [zu] Gott, [dem] Richter aller, und [zu den] Geistern [der] vollendeten Gerechten
24 und [zu dem] Mittler [eines] frischen Bundes, Jesus, und [zu dem] Blut [der] Besprengung, [das] besser spricht als [das] Abels.
25 Hütet euch, [daß] ihr nicht den abweist, [der zu euch] spricht. Denn wenn jene nicht entronnen sind, [die] den abwiesen, [der] auf Erden Weisung [gegeb]en [hatte], wieviel mehr wir, [wenn wir] uns [von] dem [Einen] aus [den] Himmeln abwenden,
26 dessen Stimme damals die Erde erschütterte. Nun aber hat Er verheißen: Noch einmal werde Ich nicht nur die Erde [er]beben lassen, sondern auch den Himmel.
27 Aber das "noch einmal" [mach]t die Verwandlung dessen offenkundig, [das] als [etwas] Erschaffenes erschüttert [werden] wird, damit [das] bleibe, [was] nicht erschüttert werden [kann].
28 Darum sollten wir, [weil wir ein] unerschütterliches Königreich erhalten, [die] Dankbarkeit haben, durch die wir Gott [in] wohlgefälliger Weise Gottesdienst darbringen, mit Ehrfurcht und Zagen;
29 denn auch unser Gott [ist ein] verzehrendes Feuer.
1 * Die brüderliche Freundschaft sei bleibend.
2 Vergeßt nicht die Gastfreundschaft; denn durch diese haben etliche unbewußt Boten bewirtet.
3 Gedenket der Gebundenen wie Mitgebundene, der Übles Duldenden als [solche, die] noch selbst i[m] Körper sind.
4 Die Ehe [sei] in allem ehrenhaft und das [Ehe]bett unentweiht; denn Gott wird [die] Hurer und Ehebrecher richten.
5 Geldgier [sei] nicht [eure] Weise, [euch] genüge, [was] vorhanden ist; denn Er Selbst hat versichert: Keinesfalls würde Ich dich preisgeben [und] noch je dich verlassen.
6 Daher sind wir ermutigt zu sagen: [Der] Herr [ist] mein Helfer, und ich werde mich nicht fürchten, was mir [ein] Mensch [auch an]tun wird.
7 Seid eingedenk derer, [die] euch führen, die das Wort Gottes [zu] euch sprechen. Schaut den Ausgang [ihres] Verhaltens an [und] ahmt [ihren] Glauben nach.
8 Jesus Christus, gestern und heute, [ist] derselbe auch für die Äonen.
9 Laßt euch nicht [von] mancherlei und fremden Lehren wegtragen; denn [es ist] trefflich, das Herz [in der] Gnade stetig zu [mach]en, nicht [durch] Speisen, mit denen den [darin] Wandelnden nicht genützt werden [kann].
10 Wir haben [einen] Altar, von dem zu essen [die] keine Vollmacht haben, die dem [Stifts]zelt Gottesdienst darbringen.
11 Denn [die] Tiere, deren Blut für [die] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) durch den Hohepriester in die heiligen [Stätten] hineingebracht wird, [von] diesen werden die Körper außerhalb des Lagers verbrannt.
12 Darum hat auch Jesus, damit Er das Volk durch [Sein] eigenes Blut heilige, außerhalb des Tores gelitten.
13 So sollten wir nun zu Ihm [hin]ausgehen, außerhalb des Lagers, [und] Seine Schmach tragen.
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern suchen die zukünftige.
15 Durch Ihn nun sollten wir Gott alle[zeit] Lobopfer darbringen, d[a]s heißt: [die] Frucht [der] Lippen, [die] Seinen Namen bekennen.
16 Vergeßt aber nicht des Wohltuns und [der] Beisteuer; denn [an] solchen Opfern [ha]t Gott wohlgefallen.
17 Vertrauet denen, [die] euch führen, und seid ihnen folgsam; wachen sie doch über eure Seelen (als [solche, die] Rechenschaft erstatten sollen), damit sie dies mit Freuden tun und nicht [unter] Seufzen; denn dies [wäre] unvorteilhaft [für] euch.
18 Betet für uns; denn wir trauen uns zu, [ein] ausgezeichnetes Gewissen [zu] haben, [da wir] uns in allem trefflich verhalten wollen.
19 Besonders aber spreche ich [euch] zu, dies zu tun, damit ich euch bald zurückgegeben werde.
20 Der Gott aber des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unseren Herrn Jesus, aus [den] Toten heraufgeführt hat durch [das] Blut [des] äonischen Bundes,
21 [der] bereite euch zu in jedem Guten Werk, um Seinen Willen zu tun, [und] wirke in uns, [was] vor Seinen Augen wohlgefällig [ist], durch Jesus Christus, dem die Verherrlichung [sei] für die Äonen der Äonen! Amen!
22 Ich spreche euch aber zu, Brüder, ertragt das Wort des Zuspruchs; denn ich habe euch auch [diesen] Brief stückweise ge[schrieb]en.
23 Erfahret, [daß] unser Bruder Timotheus freigelassen ist, mit dem [zusammen] ich euch sehen werde, wenn er bald kommt.
24 Grüßt alle, die euch führen, und alle Heiligen. Es grüßen euch [gleichfalls] die aus Italien.
25 Gnade [sei] mit euch allen! Amen!