1 * Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder der Sosthenes
2 [an] die herausgerufene [Gemeinde] Gottes die in Korinth ist, [an] Geheiligte in Christus Jesus, [an] berufene Heilige, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, [der] ihr [Herr ist] wie auch [der] unsere.
3 Gnade [sei] euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus!
4 Allezeit danke ich meinem Gott euerthalben, für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist,
5 weil ihr in Ihm in allem reich ge[mach]t seid, in jedem Wort und [in] jeder [Er]kenntnis,
6 wie auch das Zeugnis des Christus unter euch bestätigt wurde,
7 so daß [es] euch an keiner Gnadengabe mangelt, [die ihr] auf die Enthüllung unseres Herrn Jesus Christus wartet,
8 der euch auch Stetig[keit verleih]en wird bis zur Vollendung, [damit ihr] am Tage unsers Herrn Jesus Christus unbeschuldbar [seid],
9 Gott [ist] getreu, durch den ihr [auch] zur Gemeinschaft [mit] Seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen wurdet.
10 Ich spreche euch nun zu, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle das gleiche [aus]sagt und keine Spaltungen unter euch seien; laßt euch vielmehr an denselben Sinn und an dieselbe Meinung anpassen!
11 Mir wurde doch von [Hausgenossen der] Chloe über euch, meine Brüder, offenkundig [dar]ge[leg]t, da[ß] Hader unter euch sei.
12 Ich meine damit dies, da[ß] je[d]er [von] euch [anders aus]sagt: Ich stehe [zu] Paulus! Ich aber [zu] Apollos! Ich [zu] Kephas! Ich aber [zu] Christus!
13 Ist der Christus [denn zer]teilt worden? Nicht Paulus wurde für euch gekreuzigt (wörtl.: angepfahlt)! Oder seid ihr [etwa] in den Namen [des] Paulus getauft worden?
14 Ich danke Gott, da[ß] ich niemanden [von] euch getauft habe außer Krispus und Gajus,
15 [so] daß keiner sagen [kann], da[ß] ihr in meinen Namen getauft seid.
16 Doch [ja], ich habe auch die Haus[genossen des] Stephanas getauft. [Im] übrigen weiß ich nicht, ob ich [noch] irgend[einen] anderen taufte.
17 Denn Christus hat mich nicht beauftragt zu taufen, sondern [das] Evangelium zu [verkündig]en, [und das] nicht in Wortweisheit, damit das Kreuz (wörtl.: Pfahl) des Christus nicht inhaltslos werde.
18 Denn das Wort [vo]m Kreuz (wörtl.: Pfahl) ist zwar denen, [die] umkommen, [eine] Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft;
19 denn es steht geschrieben: Ich werde die Weisheit der Weisen zunichte [mache]n und den Verstand der Verständigen verwerfen.
20 Wo [ist der] Weise? Wo [der] Gebildete? Wo [ist der] Fragensteller dieses Äones? [Mach]t nicht Gott die Weisheit dieser Welt [zur] Torheit?
21 Denn weil (in der Weisheit Gottes) die Welt in [ihrer] Weisheit nun Gott nicht [er]kannt hat, befand Gott [es als] gut, durch die Torheit der Heroldsbotschaft [die] zu retten, die glauben.
22 Weil ja doch [die] Juden Zeichen fordern und [die] Griechen Weisheit suchen,
23 herolden wir dagegen Christus [als] gekreuzigt (wörtl.: angepfahlt), [für] die Juden etwas Anstoß[erregendes, für die] Nationen [eine] Torheit.
24 Ihnen aber, den Berufenen, Juden wie auch Griechen, [herolden wir] Christus [als] Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
25 D[enn] das [scheinbar] Törichte Gottes ist weiser [als] die Menschen, und das [vermeintlich] Schwache Gottes ist stärker [als] die Menschen.
26 S[eh]t doch [nur] eure Berufung [an], Brüder; da [sind] nicht viele Weise [dem] Fleische nach, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme;
27 sondern das Törichte der Welt erwählt Gott, damit Er das Weise zuschanden mache; und das Schwache der Welt erwählt Gott, damit Er das Starke zuschanden mache.
28 Das Niedriggeborene der Welt und das [von ihr] Verschmähte erwählt Gott, ja das, [was bei ihr] nichts gilt, um das ab[zu]tun, [was bei ihr etwas] gilt,
29 damit sich überhaupt kein Fleisch vor [den] Augen Gottes rühmen könne.
30 Aus Ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott [her zur] Weisheit [gemacht] worden ist, wie auch [zur] Gerechtigkeit, Heiligung und Freilösung,
31 damit [es] so [sei], wie geschrieben steht: Wer sich rühmt, der rühme sich i[m] Herrn!
1 * Ich [bin, als] ich zu euch kam, Brüder, nicht mit Überlegenheit [des] Wortes oder [der] Weisheit gekommen, [um] euch das Zeugnis Gottes [zu] verkündigen;
2 denn ich hatte [mich dafür] entschieden, unter euch nichts außer Jesus Christus zu wissen, und diesen [als] gekreuzigt (wörtl.: angepfahlt).
3 Ja ich kam in Schwachheit, in Furcht und vielem Zittern zu euch,
4 und mein Wort und meine Heroldsbotschaft [bestand] nicht in übrredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung [des] Geistes und [der] Kraft,
5 damit euer Glaube nicht in [der] Weisheit [der] Menschen, sondern in [der] Kraft Gottes [gegründet] sei.
6 Weisheit aber sprechen wir unter den Gereiften, jedoch nicht Weisheit dieses Äons noch der Oberen dieses Äons, die abgetan werden.
7 Sondern wir reden [von] Gottes Weisheit in [einem] Geheimnis, [von] der verborgen gewesenen, die Gott vor den Äonen zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hatte.
8 Die[se Weisheit] hat keiner der Oberen dieses Äons [er]kannt. Denn hätten sie [sie er]kannt, [so] hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt (wörtl.: angepfahlt).
9 [Es ist] doch so, wie es geschrieben steht: Was kein Auge gewahrt und kein Ohr gehört hat und wozu kein Menschenherz hinaufgestiegen ist, all das hat Gott denen bereitet, [die] Ihn lieben.
10 Uns aber enthüllt [es] Gott durch Seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.
11 Denn wer [unter den] Menschen weiß, [was] im Menschen [ist], außer dem Geist des Menschen, der in ihm [ist]? Also hat auch niemand die [Tiefen] Gottes erkannt außer dem Geist Gottes.
12 Wir aber erhielten nicht den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, [was] uns von Gott aus Gnaden ge[währ]t ist,
13 [was] wir auch [aus]sprechen, nicht mit Worten, [wie] menschliche Weisheit [sie] lehrt, sondern mit [solchen, wie der] Geist [sie uns] lehrt, [indem wir] geistliche [Dinge mit] angemessenen geistlichen [Worten erklären].
14 [Der] seelische Mensch aber nimmt nichts [von] den [Tiefen] des Geistes Gottes an; denn sie sind ihm Torheit. Und er kann [sie] nicht [er]kennen, da sie [nur] geistlich erforscht werden [können].
15 Der geistlich [gesinnte Mensch] erforscht zwar alles, er selbst aber wird von keinem [seelisch gesinnten] erforscht.
16 Denn wer hat [den] Sinn [des] Herrn [er]kannt? [Wer] wird daraus [etwas] entnehmen? Wir aber haben [den] Sinn [des] Christus!
1 * So konnte ich, Brüder, [zu] euch nicht wie [mit] geistlich [Gesinnten] sprechen, sondern [nur] wie [mit] fleischlich [Gesinnten], wie [mit] Unmündigen in Christus.
2 Milch gab ich euch [zu] trinken, nicht [feste] Speise; denn [die] konntet ihr noch nicht [aufnehmen. Das] ist euch nun immer noch nicht möglich,
3 weil ihr noch fleischlich [gesinnt] seid. Denn wo unter euch Eifer[sucht] und Hader [sind], seid ihr [da] nicht fleischlich und wandelt [dem seelischen] Menschen gemäß?
4 Wenn doch jemand sagt: Ich stehe [zu] Paulus, und [ein] anderer: Ich [zu] Apollos, wird [d]er nicht fleischlich sein?
5 Was ist nun Apollos? Was ist denn Paulus? Diener [sind sie], durch die ihr [zum] Glauben ge[komm]en seid; und je[d]er [dient so], wie der Herr [es ihm] gegeben hat;
6 ich pflanze, Apollos tränkt, doch Gott [läßt es] wachsen.
7 Daher ist weder der Pflanzende noch der Tränkende etwas, sondern der [es] wachsen [läßt, nämlich] Gott.
8 Der Pflanzende und der Tränkende sind einer [wie der andere]; doch wird je[d]er [seinen] eigenen Lohn gemäß [seiner] eigenen Mühe erhalten.
9 Denn Gottes Mitarbeiter sind wir, Gottes Ackerfeld seid ihr, [ja das] Gebäude Gottes.
10 Gemäß der mir [von] Gott gegebenen Gnade lege ich als weiser Werkmeister [den] Grund, [ein] anderer aber baut [dar]auf [weiter. Ein] je[d]er aber gebe Obacht, wie er [dar]auf baue!
11 Denn [einen] anderen Grund kann niemand legen außer dem, [der] gelegt [ist, und] der ist Jesus Christus.
12 Ob nun jemand auf diesen Grund Gold, Silber und kostbare Steine aufbaut [oder aber] Holz, Gras und Stroh:
13 [eines] je[d]en Werk wird offenbar werden; denn der Tag wird [es] offenkundig [darleg]en, weil es in Feuer enthüllt wird. Und welcher Art [eines] je[d]en Werk ist, das wird das Feuer prüfen.
14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er [dar]auf gebaut hat, [so] wird er Lohn erhalten.
15 Wenn jemandes Werk verbrennen soll[te, so] wird er [ihn] verwirken; er selbst aber wird gerettet werden, jedoch [nur] so wie durch Feuer [hindurch].
16 Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und [daß] der Geist Gottes in euch wohnt?
17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, d[e]n wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, [und] der seid ihr.
18 Niemand täusche sich selbst! Wenn jemand unter euch in diesem Äon weise zu sein meint, [d]er werde töricht [in seinen eigenen Augen], um [dann wirklich] Weise [zu] werden,
19 weil die Weisheit dieser Welt bei Gott Torheit ist. Denn es steht geschrieben: [Er] erhascht die Weisen in ihrer List.
20 Und wieder[um: Der] Herr kennt die [Schluß]folgerungen der Weisen, da[ß] sie nichtig sind.
21 Daher soll sich niemand auf [Grund von] Menschen rühmen;
22 denn alles ist euer: sei es Paulus oder Apollos; sei es Kephas oder [die] Welt, sei es Leben oder Tod, sei es Gegenwärtiges oder Zukünftiges.
23 Alles [ist] euer, ihr aber [gehört] Christus [an] und Christus Gott.
1 * So schätze m[a]n uns [daher richtig] ein: als untergebene [Gehilfen] Christi und Verwalter [der] Geheimnisse Gottes.
2 Hier[bei] sucht man [im] übrigen bei Verwaltern [nur], daß ein [solcher] treu erfunden werde.
3 Mich [selbst] kümmert es [nicht] i[m] geringsten, daß ich von euch ausgeforscht werde oder vo[m] Menschentag. Auch erforsche ich mich selbst nicht,
4 weil ich mir keiner [Schuld] bewußt bin; jedoch bin ich dadurch nicht gerechtfertigt. Der mich aber erforscht, ist [der] Herr!
5 Richtet daher nichts vor [der] gebührenden [Zeit], bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis [ans] Licht [bring]en und die Rat[schläge] der Herzen offenbaren wird. Dann wird je[d]em der Lobpreis von Gott [zuteil] werden.
6 Dies aber, Brüder, habe ich [als] Redefigur um euretwillen auf mich selbst und Apollos [an]ge[wand]t, damit ihr an uns lernt, nicht [auf Dinge] zu sinnen, [die] über [das hinausgehen, was] geschrieben steht, damit ihr nicht aufgeblasen werdet, [also k]einer für den einen [Lehrer] gegen den anderen [Lehrer].
7 Wer [ha]t [es] dir denn [zuerkannt], unterschiedlich [zu] beurteil[en]? Was hast du [aufzuweisen], das du nicht erhalten hättest? Wenn aber auch du [es] erhieltest, was rühmst du dich, als [ob du] nichts erhalten [hättest]?
8 Schon seid ihr übersättigt, schon seid ihr reich, ohne uns seid ihr [wie] Könige geworden! O daß ihr doch wirklich Könige wäret, damit auch wir mit euch herrschen [könnten]!
9 Denn ich meine [vielmehr], da[ß] Gott uns, die letzten Apostel, als [dem] Tode Verfallene erweist, da wir der Welt, [den himmlischen] Boten und [den] Menschen [ein] Schauspiel geworden sind.
10 Wir [sind] Toren um Christi willen, ihr aber [haltet euch für] Besonnene in Christus! Wir [sind] schwach, ihr aber [fühlt euch] stark! Ihr [habt schon alle] Herrlich[keit], doch wir [sind] ungeehrt!
11 Auch hungern und dürsten wir bis [zu]r jetzigen Stunde; wir sind [nur] dürftig [gekleid]et, wir werden [mit] Fäusten ge[schlag]en und führen [ein] unstetes [Leben].
12 [Mit] den eigenen Händen arbeitend, mühen wir uns. [Be]schimpft [man uns, so] segnen wir; verfolgt [man uns, so] ertragen wir [es];
13 lästert [man uns, so] sprechen wir zu, wie [der] Auskehricht der Welt, [wie der] Abschaum aller [Menschen] sind wir bis jetzt geworden.
14 Dies schreibe ich nicht, [um] euch [zu] beschämen, sondern [ich] ermahne [euch] als meine geliebten Kinder.
15 Denn wenn ihr [auch] zehntausend Geleiter in Christus hättet, [so habt ihr] jedoch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt.
16 Daher spreche ich euch zu:
17 Werdet mein Nachahmer! Deshalb sende ich Timotheus [zu] euch, der mein i[m] Herrn geliebtes und treues Kind ist; [er] wird euch [an] meine Wege in Christus erinnern, so wie ich [sie] überall in jeder herausgerufenen [Gemeinde] lehre.
18 Einige [unter euch] haben sich aufgeblasen, als ob ich nicht zu euch käme.
19 Ich werde aber, wenn der Herr will, schnell zu euch kommen; doch werde ich nicht [die] Worte der Aufgeblasenen [aner]kennen, sondern die Kraft.
20 Denn das Königreich Gottes [besteht] nicht in Wort[en], sondern in Kraft.
21 Was wollt ihr [nun? Daß] ich mit [der] Rute zu euch komme oder mit Liebe und [dem] Geist [der] Sanftmut?
1 * Allgemein hört man [von] Hurerei bei euch, und [zwar] solcher Hurerei, [wie] sie nicht einmal unter den Nationen genannt wird, daß [nämlich] einer [sich die] Frau [seines] Vaters [genommen] hat.
2 Und [da] seid ihr [noch] aufgeblasen und trauert nicht vielmehr, damit er [wegen] dieser Handlungsweise aus euerer Mitte genommen werde.
3 Denn ich, wiewohl dem Körper [nach] abwesend, [i]m Geist aber anwesend, habe [über] den, [der] dies so treibt, bereits gerichtet, [als wäre] ich anwesend,
4 um im Namen unseres Herrn Jesus Christus ([wenn] ihr [ver]sammelt seid um mein Geist zusammen [mit] der Kraft unseres Herrn Jesus)
5 solchen dem Satan zu[m] Ruin des Fleisches zu übergeben, damit der Geist am Tage des Herrn Jesus gerettet werde.
6 Euer Rum [ist] nicht schön. Wißt ihr nicht, da[ß ein] klein [wenig] Sauerteig den ganzen Teig [durch]säuert?
7 Daher reinigt euch gründlich [von] dem alten Sauerteig, damit ihr [ein] frischer Teig seid, wie ihr ja [als Heilige] ungesäuert seid; denn als unser Passah wurde Christus für uns geopfert.
8 Laßt uns daher [das] Fest nicht in altem Sauerteig begehen, noch i[m] Sauerteig [des] Üblen und [der] Bosheit, sondern i[m] ungesäuerten [Teig der] Aufrichtigkeit und Wahrheit.
9 Ich schrieb euch in [meinem] Brief, [mit] Hurern keinen Umgang zu haben.
10 Damit [habe ich] nicht allgemein die Hurer dieser Welt oder die Habgierigen, Räuber oder Götzendiener [gemeint]; sonst müßtet ihr ja aus der Welt [hin]ausgehen.
11 Nun aber schreibe ich euch, [mit] keinem Umgang zu haben, [der] "Bruder" genannt wird, wenn er [ein] Hurer, Habgieriger oder Götzendiener oder Schimpfer oder Trinker oder Räuber ist, [ja] mit [einem] solchen nicht einmal zu essen.
12 Denn was [habe] ich die außerhalb [der Gemeinde] zu richten?
13 Ihr richtet nicht [einmal] die darinnen [sind]! Die draußen aber wird Gott richten! Entfernt den Bösen aus euerer Mitte!
1 * Wagt es [wohl] jemand [unter] euch, [der einen Rechts]handel mit [einem] anderen [Bruder] hat, vor den Ungerechten [sein] Recht zu [suchen] und nicht vor den Heiligen?
2 Oder wißt ihr nicht, da[ß] die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet wird, seid ihr [dann etwa für so] geringfügige Rechtssachen unzuständig?
3 Wißt ihr nicht, da[ß] wir Boten richten werden, geschweige denn Angelegenheiten [des täglichen] Lebens?
4 Wenn ihr nun schon Rechtssachen [in] Lebensbedürfnissen [zu schlichten] habt, [wieso laßt] ihr [dann] j[en]e [zu Gericht] sitzen, die in der herausgerufenen [Gemeinde für] nicht [zuständig] gehalten werden?
5 Zu euerer Beschämung sage ich [das]! Es gibt also unter euch keinen einzigen weisen [Schiedsrichter], der [strittige Angelegenheiten] inmitten seiner Brüder würde beurteilen können!
6 Sondern [der eine] Bruder [sucht sein] Recht gegen [den anderen] Bruder, und d[a]s vor ungläubigen [Richtern]!
7 Nun ist es überhaupt schon [ein] allgemeiner Niedergang [bei] euch, da[ß] ihr miteinander Rechst[händel] habt. Weshalb laßt ihr euch nicht eher Unrecht [tu]n? Weshalb laßt ihr euch nicht eher benachteiligen?
8 Doch ihr [tu]t Unrecht und benachteiligt [andere], und d[a]s [zwischen] Brüdern!
9 Oder wißt ihr nicht, da[ß die] Ungerechten kein Los[anteil an der] Königsherrschaft Gottes erhalten werden? Irret euch nicht! Weder Hurer noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Knabenschänder noch Männerschänder,
10 weder Diebe noch Habgierige, weder Trinker noch Schimpfer, noch Räuber werden [ein] Los[anteil an der] Königsherrschaft Gottes erhalten.
11 Und d[a]s sind einige [von] euch gewesen; doch ihr habt euch abwaschen lassen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt im Namen unseres Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.
12 Alles ist mir erlaubt, doch nicht alles fördert [mich]! Alles ist mir erlaubt, doch ich werde mich durch nichts [unter deren] Vollmacht [stellen] lassen.
13 Die Speisen [sind für] den Leib [bestimmt] und der Leib [für] die Speisen; Gott aber wird diesen wie auch j[en]e abtun. Der Körper [ist] nicht [zu]r Hurerei [bestimmt], sondern [für] den Herrn, und der Herr [für] den Körper.
14 Und Gott hat auch den Herrn auferweckt, [ja] auch uns wird Er durch Seine Kraft aus[auf]erwecken.
15 Wißt ihr nicht, da[ß] eure Körper Glieder Christi sind? Soll ich nun die Glieder Christi nehmen [und zu] Gliedern [einer] Hure machen? Möge [das] nicht [gefolgert] werden!
16 Oder wißt ihr nicht, da[ß, wer an] der Hure haftet, ein Körper [mit ihr] ist? Denn [die Schrift] erklärt [ausdrücklich]: Die zwei werden ein Fleisch sein.
17 [Wer] aber [a]m Herrn haftet, ist ein Geist [mit Ihm].
18 [Darum] fliehet [alle] Hurerei! Jede Versündigung (wörtl.: Zielverfehlung) die [ein] Mensch auch begehen mag, ist außer[halb] des Körpers; [wer] aber hurt, sündigt (wörtl.: zielverfehlt) am eigenen Körper.
19 Oder wißt ihr nicht, da[ß] euer Körper [ein] Tempel des heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und [daß] ihr nicht euch selbst gehört?
20 Denn ihr seid [mit einem hohen] Preis [er]kauft worden; verherrlicht [daher] Gott [auf] jeden Fall in euerem Körper!
1 * Nun zu den [Fragen, die] ihr mir geschrieben habt; ideal [sei es für] den M[an]n, keine Frau anzurühren:
2 Um der Hurerei willen soll jeder [seine] eigene Frau haben, und je[d]e [Frau] soll [ihren] eigenen Mann haben.
3 Der Mann soll der Frau die Schuldigkeit erstatten, gleicherweise aber auch die Frau dem Mann.
4 Die Frau [ha]t nicht [die] Vollmacht [über ihren] eigenen Körper, sondern der Mann; gleicherweise [ha]t auch der Mann nicht [die] Vollmacht [über seinen] eigenen Körper, sondern die Frau.
5 Entzieht euch nicht einander, außer etwa nach Vereinbarung für [eine] gewisse [Zeit], um [zu]m Gebet Muße [zu hab]en, aber [danach] wieder beieinander [zu] sein, damit Satan euch nicht wegen euerer Unenthaltsamkeit versuche.
6 Dies sage ich aber als Vergünstigung, nicht als Anordnung.
7 Will ich doch [empfehlen, daß] alle Menschen [so] wären wie auch ich selbst; jedoch hat je[d]er [seine] eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
8 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich aber: Trefflich [ist es für] sie, wenn sie [dabei] bleiben wie auch ich.
9 Wenn sie aber nicht enthaltsam sein [können], sollen sie heiraten. Denn es ist besser, zu heiraten als zu glühen.
10 Die Verheirateten weise ich an, [das heißt] nicht ich, sondern der Herr: [Die] Frau trenne sich nicht vo[m] Mann.
11 Wenn sie aber geschieden wird, soll sie unverheiratet bleiben oder sich [mit] dem Mann versöhnen (wörtl.: herabändern). Ebenso soll der Mann nicht [seine] Frau verlassen.
12 Den übrigen jedoch sage ich [und] nicht der Herr: Wenn ein Bruder [eine] ungläubige Frau hat und diese willens ist, bei ihm zu wohnen, [so] soll er sie nicht verlassen.
13 Ebenso, wenn eine Frau [einen] ungläubigen Mann hat und dieser willens ist, bei ihr zu wohnen, [so] soll sie den Mann nicht verlassen.
14 Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt, sonst wären ja eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.
15 Wenn aber der ungläubige [Teil] sich trennen will, [so] soll er geschieden werden. In solchen [Fällen] ist der Bruder oder die Schwester nicht skla[visch] ge[bund]en. In Frieden hat uns Gott berufen!
16 Was weißt du denn, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten wirst?
17 Sonst [jedoch] soll je[d]er so wandeln, wie der Herr [es ihm zu]teilt: [ein] je[d]er [s]o, wie Gott [ihn] berufen hat. Und so ordne ich [es] in allen herausgerufenen [Gemeinden] an.
18 Ist jemand [als] Beschnittener berufen, [so] ziehe er [sich] nicht [davon zurück]. Ist jemand in Unbeschnittenheit berufen worden, [so] lasse er sich nicht beschneiden.
19 Beschneidung ist nichts, und Unbeschnittenheit ist nichts, sondern [auf das] Halten [der] Gebote Gottes [kommt es an].
20 Je[d]er bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.
21 Bist du [als] Sklave berufen worden, [so] lasse es dich nicht kümmern. Doch wenn du auch frei werden kannst, [so] gebrauche [dies] um so mehr.
22 Denn der i[m] Herrn berufene Sklave ist [ein] Freigelassener [des] Herrn. Gleicherweise ist der [als] freier [Mensch] Berufene [ein] Sklave Christi.
23 [Mit einem hohen] Preis seid ihr erkauft worden; werdet [daher] nicht Sklaven [der] Menschen!
24 Worin [ein] je[d]er berufen wurde, Brüder, darin bleibe er vor Gott.
25 Betreffs der Unvermählten habe ich keine Anordnung [vom] Herrn, gebe aber [meine] Meinung [ab] als [einer, der auf Grund des] vom Herrn [erlang]ten Erbarmens glaubwürdig ist.
26 Ich meine nun, dies sei trefflich wegen der gegenwärtigen Not[lage]: Ideal [ist es für den] Menschen, so zu bleiben, [wie er ist].
27 Bist du [an eine] Frau gebunden, [so] suche keine Lösung; hast du dich von [einer] Frau gelöst, [so] suche keine Frau.
28 Aber auch wenn du heiratest, sündigst (wörtl.: zielverfehlst) du nicht. Ebenso sündigt (wörtl.: zielverfehlt) die Jungfrau nicht, wenn sie heiratet. Solche werden jedoch Drangsal [durch] das Fleisch haben, und [davon sähe] ich euch [gern] verschont.
29 Dies aber sage ich [mit] Nachdruck, [meine] Brüder: die Frist ist beschränkt, [so] daß hinfort auch die, [die] Frauen haben, sich [so] verhalten, als hätten [sie] keine,
30 und die Schluchzenden, als schluchzten [sie] nicht, die sich Freuenden, als freuten [sie] sich nicht, die Kaufenden, als behielten [sie] nichts,
31 und die diese Welt gebrauchen, als gebrauchen [sie diese] nicht [bis zur] Neige; denn die Art [und] Weise dieser Welt vergeht.
32 Ich will aber, [daß] ihr unbesorgt sein [könnt]. Der Unverheiratete [ist um] die [Sache] des Herrn [be]sorgt, wie er dem Herrn gefalle.
33 [Wer] aber heiratet, [ist um] die [Dinge] der Welt [be]sorgt [und] wie er der Frau gefalle; so ist er geteilten [Sinnes].
34 Ebenso [ergeht es] der Unverheirateten Frau und der Jungfrau; die Unverheiratete [st um] die [Sache] des Herrn [be]sorgt, damit sie [an] Körper wie auch [an] Geist heilig sei; die Verheiratete hingegen [ist um] die [Dinge] der Welt [be]sorgt [und] wie sie dem Mann gefalle.
35 Doch nicht um euch [eine] Schlinge über[zu]werfen, sage ich dies, sondern zu eurer eigenen Förderung in der Wohlanständig[keit] und Beharrlich[keit für] den Herrn ohne [jede] Ablenkung.
36 Falls aber jemand meint, [es] sei für seine Jungfrau unschicklich, [ledig zu bleiben], wenn sie [die Jahre ihrer] Reife über[schreit]e, und er sei [es ihr] also schuldig, [sie] zu verheiraten, [dann] tue er, [was] er will, er sündigt (wörtl.: zielverfehlt) nicht: mögen sie heiraten.
37 [Wer] aber in [der] Beständigkeit seines Herzens [fest] steht [und] keine Notwendigkeit sieht und Vollmacht über den eigenen Willen hat, [wer] dies also im eigenen Herzen entschieden hat (seine Jungfrau [als solche] zu bewahren), [d]er wird trefflich handeln.
38 [Wer] daher seine Jungfrau verheiratet, wird trefflich handeln; [wer sie] aber nicht verheiratet, wird besser [daran] tun
39 [Die] Frau ist [durch das] Gesetz auf so lange Zeit gebunden, [wie] ihr Mann lebt. Wenn aber der Mann [ent]schlafen ist, [so] ist sie frei [und kann] geheiratet werden, [von] wem sie will, nur [geschehe es] i[m] Herrn.
40 Glückseliger ist sie nach meiner Meinung, wenn sie so bleibt, [wie sie ist]; und ich meine, [daß] auch ich Gottes Geist habe.
1 * [Was] nun das Götzenopfer[fleisch] betrifft, [so] wissen wir, da[ß] wir alle [darüber Er]kenntnis haben. [Doch bloße Er]kenntnis [mach]t aufgeblasen, die Liebe aber erbaut.
2 Falls jemand etwas [er]kannt zu haben meint, [dann] hat er noch nicht so [er]kannt, wie man [er]kennen muß.
3 Doch wenn jemand Gott liebt, d[e]r ist von Ihm erkannt worden.
4 [Was] nun das Verspeisen [von] Götzenopfer[fleisch] betrifft, [so] wissen wir, da[ß ein] Götzen[bild] nichts [ist] in [der] Welt und da[ß es] keinen anderen Gott [gibt] außer [dem] Einen.
5 Denn wenn es zwar auch sogenannte Götter gibt (sei es i[m] Himmel oder auf Erden, ebenso wie [da] viele Götter und viele Herren sind),
6 [so] ist jedoch [für] uns [nur] Einer Gott, der Vater, aus dem das All [ist] (und wir [sind] zu Ihm [hingewandt]), und [nur] Einer Herr, Jesus Christus, durch den das All [geworden ist] (und wir [sind es] durch Ihn).
7 Aber nicht in allen [ist] diese [Er]kenntnis. Denn einige, [die] bis jetzt [an] Götzen[dienst] gewöhnt [waren], essen [das Fleisch] als Götzenopfer, und [weil] ihr Gewissen schwach ist, wird es besudelt.
8 Aber Speisen[genuß] wird keinen [Einfluß auf] uns[ere] Stellung [vor] Gott [hab]en. Weder werden wir [im] Nachteil sein, wenn wir nicht essen; noch werden wir [im] Vorteil sein, wenn wir essen.
9 Doch hütet euch, daß diese eure Vollmacht den Schwachen nicht etwa [zum] Anstoß werde!
10 Denn wenn jemand dich, der [du die Er]kenntnis hast, i[m] Götzen[tempel zu Tisch] liegen sieht, wird [da] nicht sein Gewissen, [weil es] schwach ist, im essen von Götzenopfer[fleisch] bestärkt werden?
11 So wird denn [das Gewissen] des Schwachen durch deine [Er]kenntnis zunichte ge[mach]t, des Bruders, um dessentwillen Christus starb.
12 Wenn [ihr] so an den Brüdern sündigt und ihr Gewissen, [das an sich] schwach ist, erschlagt, sündigt (wörtl.: zielverfehlt) ihr an Christus!
13 Deswegen mag ich, wenn [eine] Speise meinem Bruder [zum] Fallstrick [wird, lieber] für den Äon überhaupt kein Fleisch [mehr] essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß [geb]e.
1 * Nicht frei bin ich? Kein Apostel bin ich? Jesus, unseren Herrn, habe ich nicht gesehen? Seid nicht ihr mein Werk i[m] Herrn?
2 Falls ich [für] andere kein Apostel bin, [so] bin ich [es] doch sicher [für] euch; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr i[m] Herrn.
3 Dies ist meine Verteidigung denen [gegenüber, die] mich [so] ausforschen:
4 Haben wir denn keine Vollmacht, zu essen und zu trinken?
5 Haben wir denn keine Vollmacht, [eine] Schwester, [als] Frau mit [uns] zu führen wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
6 Oder haben nur ich und Barnabas nicht die Vollmacht, ohne [handwerkliches] Arbeiten [dienen] zu [dürfen]?
7 Wer hat jemals [mit] eigenem Sold Krieg[sdienst] ge[ta]n? Wer [be]pflanzt [einen] Weinberg und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer hirtet [eine] Herde und ißt nicht von der Milch der Herde?
8 Rede ich d[a]s etwa nach Menschen[art], oder sagt dies nicht auch das Gesetz?
9 Denn im Gesetz [des] Mose steht geschrieben: [Dem] dreschenden Rind sollst du keinen Maulkorb anlegen! Kümmert sich Gott etwa [nur um] die Rinder?
10 Oder sagt Er [es] zweifellos [nicht auch] um unseretwillen? Wurde es doch um unseretwillen geschrieben, da[ß] der Pflügende auf Erwartung [hin] pflügen soll und der Dreschende auf [die] Erwartung [hin dreschen], um [an der Ernte] teilzuhaben.
11 Wenn wir [nun] auf Erwartung [hin in] euch das Geistliche säen, [ist es da etwas] Großes, falls wir [von] euren fleischlichen [Gütern] ernten?
12 Wenn [schon] andere [an] der Vollmacht [über] eure [Güter] teilhaben, [hätten] wir nicht eher [das Recht dazu]? Wir [mach]en jedoch [von] dieser Vollmacht keinen Gebrauch, sonder wir geben alles auf, damit wir dem Evangelium des Christus kein Hindernis gäben.
13 Wißt ihr nicht, da[ß] die [mit] den geweihten [Dingen] Arbeitenden [von] dem aus der Weihe[stät]te essen [und daß] die [a]m Altar ständig [ihres Amtes] Waltenden an [den Gaben für] den Altar teilhaben?
14 So verordnet der Herr auch denen, [die] das Evangelium verkündigen, vom Evangelium zu leben.
15 Ich aber habe [von all] diesem keinen Gebrauch ge[mach]t, und ich schreibe dies [auch] nicht, damit es mit mir so [gehalten] werde; denn [es erscheint] mir bes[ser], eher zu sterben, als daß mir jemand meinen Ruhm entleere.
16 Denn wenn ich Evangelium [verkündig]e, [so] gibt mir [das] keinen [Grund zum] Rühmen, weil [es eine] mir auf[er]legte Notwendigkeit [ist]. Doch wehe mir, wenn ich [das] Evangelium nicht [verkündig]en würde!
17 Denn wenn ich diesen [Dienst] freiwillig verrichte, [so] habe ich [darin meinen] Lohn; wenn [ich es] aber unfreiwillig [tue, so] wurde ich [doch mit der] Verwaltung betraut.
18 Worin besteht nun mein Lohn? [Darin], daß ich [als] Evangeliums[verkündig]er kostenlos das Evangelium [weiter]gebe, damit [ich von] meiner Vollmacht im Evangelium nicht [bis zur] Neige Gebrauch [mach]en [müßte].
19 Denn [wiewohl ich] allen gegenüber frei dastehe, habe ich mich selbst allen versklavt, um die Mehrzahl [von ihnen zu] gewinnen.
20 So wurde ich den Juden [ein] Jude, damit ich [die] Juden gewinne; denen unter [dem] Gesetz [wurde ich] wie [einer] unter [dem] Gesetz ([wiewohl ich] selbst nicht unter [dem] Gesetz bin), damit ich die unter [dem] Gesetz gewinne.
21 Denen ohne Gesetz [wurde ich] wie [einer] ohne Gesetz ([wiewohl ich] nicht ohne Gesetz [vor] Gott bin, sondern gesetz[mäßig unter] Christus), damit ich die ohne Gesetz gewinne.
22 Den Schwachen wurde ich wie [ein] Schwacher, damit ich die Schwachen gewinne. Allen [gegenüber] bin ich alles geworden, damit ich [auf] jeden [Fall] einige rette.
23 Alles aber tut ich um des Evangeliums willen, damit ich dessen Mitteilnehmer werde.
24 Wißt ihr nicht, da[ß] die Läufer i[m] Stadion zwar alle laufen, aber [nur] einer den Kampfpreis erhält? Lauft [nun] so, daß ihr [ihn] ergreifen könnt!
25 Jeder Wettkämpfer ist [in] allem enthaltsam: jene nun, damit sie [einen] vergänglichen Kranz erhalten mögen, wir dagegen [laufen für einen] unvergänglichen.
26 Daher also laufe ich nicht wie [ins] Ungewisse; [vielmehr führ]e ich [den] Faust[kampf] so, [daß ich] nicht [in die] Luft schlage,
27 sondern ich verbleue [gleichsam] meinen Körper und führe [ihn in die] Sklaverei, damit ich nicht etwa anderen [das Evangelium] herolde [und dabei] selbst unbewährt bin.
1 * Denn ich will euch nicht in Unkenntnis [darüber] lassen, Brüder, da[ß] unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer [hin]durchgezogen sind
2 und alle in Mose in der Wolke und im Meer getauft wurden;
3 auch aßen alle dieselbe geistliche Speise,
4 und alle tranken dasselbe geistliche Getränk; denn sie tranken aus [dem] geistlichen Felsen, [der] folgte. Der Felsen aber war der Christus.
5 Doch an der Mehrzahl [von] ihnen hatte Gott kein Wohl[gefallen]; denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.
6 Diese sind [für] uns [warnende] Vorbilder geworden, damit wir [uns] nicht [nach] Üblem gelüsten lassen, wie es jene gelüstete.
7 Werdet auch nicht Götzendiener, wie [es] ja einige [von] ihnen [wurden], ebenso wie geschrieben steht: Das Volk setzte sich [nieder], um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.
8 Auch laßt uns nicht huren, so wie einige [von] ihnen hurten; deshalb fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
9 Auch laßt uns den Herrn nicht [auf die] Probe [stelle]n, so wie [Ihn] einige [von] ihnen [auf die] Probe [stell]ten und [dann] von den Schlangen umgebracht wurden.
10 Murret auch nicht, gleichwie einige [von] ihnen murrten und [dann] vom Vertilger umgebracht wurden.
11 Dies alles widerfuhr jenen vorbildlich[erweise] und wurde uns zu[r] Ermahnung geschrieben, zu denen die Abschlüsse der Äonen gelangt sind.
12 [Wer] daher zu stehen meint, sehe [zu daß] er nicht falle.
13 Keine Anfechtung hat euch [er]griffen als nur menschliche. Und Gott [ist ge]treu, der euch nicht über [das hinaus] anfechten lassen wird, [wozu] ihr befähigt seid, sondern zusammen [mit] der Anfechtung wird er auch den Ausgang schaffen, [so daß] ihr [sie] überstehen könnt.
14 Deswegen, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst.
15 Ich rede [zu euch] als [zu] Besonnenen: [be]urteilt [doch] selbst, [was] ich [jetzt] nachdrücklich erkläre!
16 Der Becher des Segens, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Körpers Christi?
17 Da [es] ein Brot [ist], sind wir, die vielen, ein Körper; denn an dem einen Brot haben wir alle teil.
18 Blickt [auf] Israel dem Fleische nach: stehen nicht die, [welche] die Opfer essen, [in] Gemeinschaft [mit] dem Altar?
19 Was behaupte ich nun [damit]? Da[ß] Götzenopfer etwas sei? Oder da[ß ein] Götze etwas sei?
20 Nein, d[enn was] die Nationen opfern, [das] opfern sie [den] Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, [daß] ihr Gemeinschaft [mit] Dämonen aufnehmt.
21 Ihr könnt nicht [den] Becher des Herrn trinken und [auch den] Becher [der] Dämonen. Ihr könnt nicht [am] Tisch [des] Herrn teilhaben und [auch am] Tisch [der] Dämonen.
22 Oder [wollen] wir den Herrn [zur] Eifer[sucht reiz]en? Wir sind [doch] nicht stärker [als] Er!
23 Alles ist mir erlaubt, jedoch nicht alles ist förderlich. Alles ist mir erlaubt, jedoch nicht alles baut [auf].
24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen.
25 Alles, [was] auf [dem] Fleischmarkt verkauft wird, [könnt] ihr essen; erforscht nichts um des Gewissens willen.
26 Denn des Herrn [ist] die Erde und [was sie] füllt.
27 Wenn euch jemand [von] den Ungläubigen [ein]lädt und ihr [hin]gehen wollt, [so könnt] ihr alles essen, [was man] euch vorsetzt; erforscht nichts um des Gewisses willen.
28 Wenn euch aber jemand sagt, [daß] dies [ein] Weihopfer sei, [so] eßt nicht [davon]: um desjenigen willen, der [euch dies] angibt und [auch um] des Gewissens [willen].
29 Damit meine ich nicht [euer] eigenes Gewissen, sondern das des anderen; denn warum [soll ich] meine Freiheit von [des] anderen Gewissen [ver]urteilen lassen?
30 .Wenn ich [mit] Dank[sagung an dem Mahl] teilhabe, warum [soll] ich mich für das lästern lassen, [wofür] ich danke?
31 Folglich, ob ihr esst oder trinkt oder [sonst] etwas tu[n möge]t, tut alles zu[r] Verherrlichung Gottes!
32 Benehmt [euch] unanstößig [bei] Juden wie auch Griechen und [in] der herausgerufenen [Gemeinde] Gottes,
33 so wie auch ich [danach trachte], allen [in] allem [zu] gefallen, [indem ich] suche, nicht [was] mir selbst, sondern den vielen förderlich [ist], damit sie gerettet werden.
1 * Werdet meine Nachahmer, so wie auch ich Christi [Vorbild folge]!
2 Ich lobe euch aber, da[ß] ihr euch [in] allem meiner erinnert und die überliefer[ten Anweis]ungen festhaltet, wie ich [sie] euch übergeben habe.
3 Ich will euch aber [noch] zu wissen [geben], da[ß eines] jeden Mannes Haupt der Christus ist, [das] Haupt [der] Frau aber [ist] der Mann, und [das] Haupt des Christus [ist] Gott.
4 Jeder Mann, [der beim] Beten oder prophetisch[en Red]en [den] Kopf [bedeckt] hält, schändet sein Haupt.
5 Jede Frau hingegen, [die beim] Beten oder prophetisch[en Red]en den Kopf unverhüllt [hat], schändet ihr Haupt; ist es doch ein und dasselbe, [als wäre sie] kahlgeschoren.
6 Doch falls [eine] Frau sich nicht verhüllt, [dann] mag sie sich auch scheren lassen. Wenn [es] aber [für die] Frau schandbar [ist], sich scheren zu lassen, oder kahlgeschoren zu werden, [so] soll sie sich verhüllen.
7 [Der] Mann [je]doch soll den Kopf nicht verhüllen, [da er das] Bild und die Herrlichkeit Gottes ist.
8 Die Frau hingegen ist [die] Herrlichkeit [des] Mannes; ist doch [der] Mann nicht aus [der] Frau [erschaffen], sondern [die] Frau aus [dem] Mann.
9 Denn [der] Mann ist nicht um der Frau willen erschaffen, sondern [die] Frau um des Mannes willen.
10 Deshalb soll die Frau um der Boten willen Vollmacht über [ihren] Kopf haben.
11 Indessen i[m] Herrn [ist] weder [die] Frau [etwas] ohne [den] Mann, noch [der] Mann ohne [die] Frau.
12 Denn ebenso wie die Frau aus dem Mann [ist], so [ist] auch der Mann durch die Frau; alles aber [ist] aus Gott.
13 Urteilt für euch selbst: Geziehmt es [sich für die] Frau, unverhüllt zu Gott zu beten?
14 Lehrt euch denn nicht die Natur selbst, da[ß], wenn [der] Mann [sein] Haupthaar [lang träg]t, es ihm [zur] Unehre gereicht?
15 Wenn hingegen [die] Frau [ihr] Haupthaar [lang träg]t, ist es ihre Herrlichkeit, da ihr das Haupthaar anstatt [einer] Umhüllung gegeben ist.
16 Wenn aber jemand meint, [er dürfe] rechthaberisch sein: wir haben solche Gewohnheit nicht [und] auch nicht die herausgerufenen [Gemeinden] Gottes.
17 [Wenn ich] nun d[a]s [Folgende] Anweise, lobe [ich euch] nicht, da ihr nicht zu [etwas] Besserem zusammenkommt, sondern zu [etwas] Minderwertigem.
18 Denn erstens höre ich nämlich, [daß bei] euren Zusammenkünften in [der] herausgerufenen [Gemeinde] Spaltungen unter euch vorkommen; und zum Teil glaube ich [es].
19 Denn es muß [ja] auch bei euch Sekten[bildung] geben, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.
20 [Wenn] ihr nun am selben [Ort] zusammenkommt, [so] ist es [offenbar] nicht [möglich, des] Herrn Mahl [in würdiger Weise] zu essen,
21 weil je[d]er beim Essen [seine] eigene Mahlzeit vorwegnimmt; so ist der eine [noch] hungrig [und] der andere [schon] berauscht.
22 Habt ihr denn keine Häuser, um [dort] zu essen und zu trinken? Oder [wollt] ihr die herausgerufene [Gemeinde] Gottes verachten und die [be]schämen, [die] nichts haben? Was soll ich euch [da] sagen? Soll ich euch loben? In diesem [Punkt] lobe ich [euch] nicht!
23 Denn ich erhielt [es] vom Herrn, was ich euch auch überliefert habe, da[ß] der Herrn Jesus in der Nacht, [in] der Er verraten wurde,
24 Brot nahm, dankte, [es] brach und sagte: "Dies ist Mein Körper, der für euch gebrochen wird. Dies tut zu Meinem Gedächtnis!"
25 In derselben Weise [nahm Er] auch den Becher nach dem Mahl [und] sagte: "Dieser Becher ist der neue Bund in Meinem Blut. Dies tut, sooft ihr [ihn] trinkt, zu Meinem Gedächtnis!"
26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündet ihr [damit] den Tod des Herrn, bis Er kommt.
27 Wer daher [in] unwürdig[er Weise] das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird dem Körper und dem Blut des Herrn verfallen sein.
28 [Zu]erst aber soll [der] Mensch sich selbst prüfen und so[dann] von dem Brot essen und aus dem Becher trinken.
29 Denn [wer in] unwürdig[er Weise] ißt und trinkt, [d]er ißt und trinkt sich selbst [sein] Urteil, [weil er] den Körper des Herrn nicht unterscheidet.
30 Deshalb [gibt es] viele Schwache und Sieche unter euch, und [eine] beträchtliche [Anzahl] ist [ent]schlafen.
31 Denn wenn wir uns selbst beurteilten, würden wir nicht gerichtet.
32 Werden [wir] aber gerichtet, [dann] werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.
33 Daher, meine Brüder, wartet [auf]einander, [wenn ihr] zusammenkommt, um zu essen!
34 Wenn jemand hungrig ist, [so] esse er zu Hause, damit ihr nicht zu [einem Straf]urteil zusammenkommt. Das übrige aber werde ich anordnen, wenn ich komme.
1 * [Was] aber die geistlichen [Gaben] betrifft, [meine] Brüder, [so] will ich euch nicht [in] Unkenntnis [darüber] lassen.
2 Ihr wißt, da[ß] ihr, als ihr [noch unter den] Nationen wart, zu den stummen Götzen weggeführt wurdet, wie [immer] ihr auch geführt wurdet.
3 Darum mache ich euch bekannt, da[ß] niemand, [der] in Gottes Geist spricht, sagen [wird: In den] Bann [getan sei] Jesus. Auch kann niemand sagen: Herr [ist] Jesus, außer in heiligem Geist.
4 Es sind zwar Zuteilungen [unterschiedlicher] Gnadengaben, aber [es ist] derselbe Geist.
5 Und es sind Zuteilungen [verschiedenartiger] Dienste, aber [es ist] derselbe Herr.
6 Und es sind Zuteilungen [unterschiedlicher Kraft]wirk[ung]en, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
7 Je[d]em [einzelnen] aber wird die Offenbarung des Geistes gegeben, damit [sie] förderlich [sei].
8 So wird dem [einen] durch den Geist [ein] Wort [der] Weisheit gegeben, [dem] anderen [ein] Wort [der] Erkenntnis nach demselben Geist,
9 [einem] anderen Glauben in demselben Geist, [einem] anderen Gnadengaben [des] Heilens in dem einen Geist,
10 [einem] anderen [Kraft]wirk[ung]en, [um] Macht[tat]en [zu vollbringen, einem] anderen Propheten[wort, einem] anderen [die] Unterscheidung [der] Geister, [einem] anderen [mancherlei] Arten [von] Zungen[reden, einem] anderen [die] Übersetzung [der] Zungen[reden].
11 Dies alles nun wirkt ein und derselbe Geist, [d]er [einem] je[d]en [die] eigene [Gnadengabe] zuteilt, so wie [es] sein Beschluß ist.
12 Denn gleichwie der Körper [nur] einer ist und [doch] viele Glieder hat, alle Glieder des einen Körpers aber ([wiewohl es] viele sind) [diesen] einen Körper bilden, so [ist es] auch [mit] dem Christus.
13 Denn in [dem] einen Geist sind wir alle in [den] einen Körper getauft, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie: wir sind alle [mit dem] einen Geist getränkt.
14 Denn auch der Körper besteht nicht [aus nur] einen Glied, sondern [aus] vielen.
15 Wenn der Fuß sagte: Da ich keine Hand bin, gehöre ich nicht zum Körper, [so] gehört er deswegen dennoch zum Körper.
16 Und wenn das Ohr sagte: Da ich kein Auge bin, gehöre ich nicht zum Körper, [so] gehört es deswegen dennoch zum Körper.
17 Falls der ganze Körper Auge [wäre], wo [bliebe] das Gehör? Falls [er] ganz Gehör [wäre], wo [bliebe] der Geruchssinn?
18 Nun aber hat Gott die Glieder (je[d]es einzelne [von] ihnen) so im Körper [ein]gesetzt, wie Er wollte.
19 Falls aber alles [nur] ein Glied wäre, wo [bliebe da] der Körper?
20 [Es sind] nun zwar viele Glieder, aber [nur der] eine Körper.
21 Das Auge kann doch nicht [zu]r Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht! Oder wieder[um] der Kopf [zu] den Füßen: Ich bedarf eurer nicht!
22 Sondern vielmehr sind [die] Glieder des Körpers, [welche zu] den schwächeren zu gehören scheinen, [ebenso] notwendig;
23 und welche uns [die] weniger geehrten [Glieder] des Körpers zu sein scheinen, diesen legen wir weit mehr Ehre um. So [er]halten unsere unschicklichen [Glieder] weit mehr Wohlanständigkeit,
24 [derer] unsere wohlanständigen [Glieder] ja nicht bedürfen. Gott aber hat den Körper [so] zusammengefügt, [daß Er] dem [Glied, das im] Nachteil ist, weit mehr Ehre gibt,
25 damit keine Spaltung im Körper entstehe, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander [habe]n.
26 Und sei es, [daß] ein Glied leidet, [so] leiden alle Glieder mit, oder [daß] ein Glied verherrlicht wird, [so] freuen sich alle Glieder mit.
27 Ihr aber seid [zusammen der] Körper [des] Christus, und als Teil [gesehen], Glieder [daran],
28 wie Gott [sie] nämlich in der herausgerufenen [Gemeinde ein]setzte: erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, sodann Macht[tat]en, sodann [diese] Gnadengaben: Heilen, Unterstützung [anderer], Leitung, [dazu mancherlei] Arten [von] Zungen[reden].
29 [Sind] etwa alle Apostel? [Sind] etwa alle Propheten? [Sind] etwa alle Lehrer? [Vollbringen] etwa alle Macht[tat]en?
30 Haben etwa alle [die]Gnadengaben [des] Heilens? Sprechen etwa alle [in] Zungen? [Können] etwa alle [es] übersetzen?
31 [Daher] eifert nun [nach] den größeren Gnadengaben! Und [dazu] zeige ich euch [einen dies alles] noch überragenden Weg.
1 * Wenn ich [in] den Zungen der Menschen und der [himmlischen] Boten spräche, aber keine Liebe hätte, [so] wäre ich [wie ein] klingender Kupfer[gong] oder [wie eine] schmetternde Cymbel.
2 Und wenn ich Propheten[wort] hätte und alle Geheimnisse wüßte und alle [Er]kenntnis, ja wenn ich all den Glauben hätte, so daß [ich] Berge versetzen [könnte], aber keine Liebe hätte, [so] wäre ich nichts.
3 Und wenn ich all meinen Besitz austeilen und wenn ich meinen Körper dahingeben würde, um mich [dessen zu] rühmen, aber keine Liebe hätte, [so] würde [es] mir nichts nützen.
4 Die Liebe ist geduldig, sie ist gütig; die Liebe ist nicht eifer[sücht]ig; die Liebe ist nicht ruhmredig [und] nicht aufgeblasen.
5 Sie ist nicht unschicklich und sucht nicht das Ihre; sie läßt sich nicht aufstacheln [und] rechnet das Üble nicht [an].
6 Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit.
7 Alles gibt sie auf, alles glaubt sie, alles erwartet sie, alles erduldet sie.
8 Die Liebe, wird niemals hinfällig. Seien es Propheten[worte], sie werden abgetan, oder Zungen[reden], sie werden aufhören, oder [Er]kenntnis[worte], sie werden abgetan.
9 Denn [bis jetzt er]kennen wir [nur] aus [einem Bruch]teil und prophezeien aus [einem Bruch]teil.
10 Wenn aber die Reife kommt, wird das aus [dem Bruch]teil abgetan werden.
11 Als ich [noch] unmündig war, sprach ich wie [ein] Unmündiger; ich war gesonnen wie [ein] Unmündiger, [und] ich schätzte [alles so ein] wie [ein] Unmündiger. Als ich aber [ein] Mann wurde, habe ich die [Dinge] der Unmündigkeit abgetan.
12 Dann [bis] jetzt [er]blicken wir [sie wie] durch [einen] Spiegel, in Dunkeldeutung, dann aber [wie von] Angesicht zu Angesicht. [Bis] jetzt [er]kenne ich [nur] aus [Bruch]teilen, dann aber werde ich so erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
13 [Von] nun [an] aber bleiben Glaube, Erwartung, Liebe, diese drei. Doch [die] größte [von] diesen [ist] die Liebe;
1 * jaget [daher] der Liebe nach! Eifert zwar [nach euren] geistlichen [Gaben], doch [dabei] mehr [danach], daß ihr prophetisch [red]en möget.
2 Denn wer [in einer] Zunge spricht, [d]er spricht nicht [zu] Menschen, sondern [zu] Gott; denn niemand versteht [ihn], doch [im] Geist spricht er Geheimnisse [aus].
3 [Wer] aber prophetisch [red]et, spricht [zu] Menschen [zur] Auferbauung, [zum] Zuspruch und [zum] Trost.
4 [Wer in einer] Zunge spricht, erbaut sich selbst; [wer] dagegen prophetisch [red]et, erbaut [die] herausgerufene [Gemeinde].
5 Ich wollte wohl, ihr sprächet alle [in] Zungen, doch mehr [noch], daß ihr prophetisch [redet]et. Denn der prophetisch [Red]ende [ist] größer als der [in] Zungen Sprechende, ausgenommen wenn man [es auch] übersetzt, damit die herausgerufene [Gemeinde] Auferbauung erhalte.
6 Nun aber, [meine] Brüder, wenn ich zu euch [in] Zungen sprechend käme, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht [auch] in Enthüllung, in [Er]kenntnis[worten], in Propheten[worten] oder in Belehrung [zu] euch spräche?
7 Wenn gleichfalls die unbeseelten [Instrumente], sei es Flöte oder Harfe ([obwohl sie einen] Ton geben), [i]m Schall [der Klänge] keinen Unterschied [er]gäben, wie wird man das Flöten[spiel] oder den Harfen[klang er]kennen.
8 Oder wenn [die] Posaune doch [nur einen] undeutlichen Ton gäbe, wer wird sich [dann] zu[r] Schlacht vorbereiten?
9 So auch [bei] euch: wenn ihr beim Zungen[reden] kein deutliches Wort [von euch] gebt, wie soll man [er]kennen, [was] gesprochen wird? Denn ihr werdet [nur] in [die] Luft sprechen.
10 Es gibt, wenn es sich trifft, soviele Mundarten in [der] Welt, und keine [ist an und für sich] unverständlich.
11 Wenn ich nun nicht [mit] der Bedeutung der Mund[art] vertraut bin, werde ich [für] den Sprechenden [ein] Barbar sein, und der Sprechende [wird] für mich [ein] Barbar [bleiben].
12 So auch [bei] euch: weil ihr [doch] Eiferer [nach] geistlichen [Gnadengaben] seid, [so] sucht, daß ihr [dabei] zur Auferbauung der herausgerufenen [Gemeinde] überfließt.
13 Deswegen bete der [in einer] Zungen Sprechende, daß man [es auch] übersetzen [könne].
14 Denn wenn ich [in] Zungen[rede] bete, [so] betet [ja nur] mein Geist, mein Denksinn jedoch bleibt ohne Frucht.
15 Was folgt [daraus]? Bete ich [i]m Geist, so will ich auch [mit] dem Denksinn beten. [Lobsinge] ich im Geist [zum] Saitenspiel, so will ich auch [mit] dem Denksinn [zum] Saitenspiel [lobsing]en.
16 Wie soll sonst (wenn du [nur] i[m] Geist segnest) [jener], der den Platz des Unkundigen einnimmt, auf deine Dank[sagung] das Amen erwidern, weil er ja doch nicht weiß, was du sagst?
17 Denn du [magst] zwar trefflich danken, jedoch wird der andere [dadurch] nicht erbaut.
18 Ich danke Gott, [denn] mehr [als] ihr alle spreche ich [in] Zungen[rede].
19 In [der] herausgerufenen [Gemeinde] jedoch will ich [lieber] fünf Worte [mit] meinem Denksinn sprechen, um auch andere [zu] unterrichten, als zehntausend Worte in Zungen[rede].
20 Brüder, werdet nicht [wie] kleine Kinder [in eurem] Sinnen [und Denken]. Im Üblen [solltet] ihr wohl unmündig sein, aber [i]m Sinnen [und Denken] gereift werden!
21 Im Gesetz steht geschrieben: In anderen Zungen und mit anderen Lippen werde ich [zu] diesem Volk sprechen, und nicht einmal so werden sie mich anhören, sagt [der] Herr.
22 Daher sind die Zungen nicht denen zu[m] Zeichen, [die] glauben, sondern den Ungläubigen. Das Propheten[wort] dagegen, [ist] nicht [für] die Ungläubigen, sondern [für] die, [welche] glauben.
23 Wenn nun die ganze herausgerufene [Gemeinde] am selben [Ort] zusammenkäme und alle [in] Zungen sprächen und [darin] Unkundige oder Ungläubige hereinkämen, werden [diese] nicht behaupten, da[ß] ihr von Sinnen seid?
24 Wenn dagegen alle prophetisch [red]en [würden] und [dann] ein Ungläubiger oder [ein des Zungenredens] Unkundiger hereinkäme, [so] wird er von all [den prophetisch Redenden] überführt, er wird von [ihnen] allen erforscht,
25 das verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er, auf [sein] Angesicht fallend, Gott anbeten [und] verkündigen, da[ß] Gott wirklich unter euch ist.
26 Was folgt [daraus, meine] Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hält [ein] je[d]er [von] euch [etwas bereit: einen] Psalm, [ein ander]er hat Belehrung, hat Enthüllung, hat Zungen[rede], hat [die] Übersetzung [derselben]. All [das] soll zu[r] Auferbauung dienen!
27 Sei es [nun, daß] man [in] Zungen[rede] sprechen [will] (jeweils zwei oder [aller]meist drei), dann [geschehe dies] in [Bruch]teil[en], denn einer soll [es ja] übersetzen!
28 Wenn aber kein Übersetzer [da] ist, schweige [d]er [Zungenredner] in [der] herausgerufene [Gemeinde]; er soll dann [für] sich selbst und [zu] Gott sprechen!
29 Ebenso sollen [nur] zwei oder drei Propheten sprechen, und die anderen sollen [es] beurteilen.
30 Wenn jedoch [einem] anderen, [der noch] sitzt, [etwas] enthüllt wird, [so] soll der erste schweigen.
31 Denn ihr könnt alle einzeln nach[einander] prophetisch [red]en, damit alle [etwas] lernen und allen zugesprochen werde;
32 zudem ordnen sich die prophet[isch]en Geistes[gaben den] Propheten unter.
33 Denn Er ist nicht der Gott [des] Aufruhrs, sondern [des] Friedens!
34 Wie [es] in allen herausgerufenen [Gemeinden] der Heiligen [üblich ist, so] sollen die Frauen [auch bei euch] in den herausgerufenen [Gemeinden] schweigen, ist es ihnen doch nicht gestattet zu sprechen; sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.
35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, [so] mögen sie zu Hause [ihre] eigenen Männer fragen, [wenn] es doch [für eine] Frau schandbar ist, in [der] herausgerufenen [Gemeinde] zu sprechen.
36 Oder ging von euch das Wort Gottes aus? Oder ist es zu euch allein gelangt?
37 Wenn jemand meint, [er] sei [ein] Prophet oder geistlich [begabt, so] soll[te] er [auch] erkennen, da[ß das, was] ich euch schreibe, [ein] Gebot [des] Herrn ist.
38 Wenn aber jemand [das] nicht [er]kennt, [so] verkenne er [es]!
39 Daher, meine Brüder, eifert [danach], prophetisch zu [red]en, und verwehrt nicht, in Zungen zu sprechen.
40 Alles aber geschehe wohlanständig und ordnungsgemäß!
1 * Ich mache euch aber, [meine] Brüder, das Evangelium bekannt, das ich euch verkündigte, das ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch steht,
2 durch welches ihr auch gerettet wurdet, wenn ihr [das] Evangelium [in] der Ausdrucks[form] festhaltet, [in der] ich [es] euch [verkündig]te, außer wenn ihr [nur zum] Schein glaubt.
3 Denn an erster [Stelle] habe ich euch [das] überliefert, [was] auch ich erhielt: da[ß] Christus für unsere Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) starb (den Schriften gemäß),
4 da[ß] Er begraben wurde, da[ß] Er [a]m dritten Tag auferweckt worden ist (den Schriften gemäß),
5 da[ß] Er [dem] Kephas [und] darauf den Zwölf erschienen ist.
6 Darauf erschien Er über fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die Mehrzahl bis jetzt [ver]bleibt, einige aber sind schon [ent]schlafen.
7 Darauf erschien Er [dem] Jakobus [und] danach sämtlichen Aposteln.
8 Zuletzt [von] allen aber erschien Er auch mir, gleichsam [einer] Frühgeburt;
9 denn ich bin der geringste [unter] den Aposteln, der ich nicht [würdig] genug bin, Apostel genannt zu werden, weil ich die herausgerufene [Gemeinde] Gottes verfolgte.
10 [In der] Gnade Gottes aber bin ich, [was] ich bin; und Seine Gnade, die in mir [wirkt], ist nicht vergeblich gewesen; sondern weit mehr [als] sie alle mühe ich mich, jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir [ist].
11 Sei es nun ich oder jene: so herolden wir, und so seid ihr [zum] Glauben [gekomm]en.
12 Wenn aber Christus geheroldet wird, da[ß] Er aus [den] Toten auferweckt worden ist, wie [können da] einige unter euch sagen, da[ß] es keine Auferstehung [der] Toten gebe?
13 Wenn es aber keine Auferstehung [der] Toten gibt, [dann] ist auch Christus nicht auferweckt worden.
14 Und wenn Christus nicht auferweckt worden ist, [so] ist ja unsere Heroldsbotschaft inhaltslos [und] inhaltslos auch euer Glaube.
15 Dann werden wir auch [als] falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir gegen Gott bezeugen, da[ß] Er Christus auferweckt habe, den Er demnach nicht auferweckt hätte, wenn nämlich Tote nicht auferweckt werden.
16 Denn wenn [die] Toten nicht auferweckt werden, [so] ist auch Christus nicht auferweckt worden.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, [so] ist euer Glaube nichtig, [und] ihr seid noch in eueren Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen).
18 [Dann] sind ja auch die in Christus [Ent]schlafenen umgekommen.
19 Wenn wir nur für dieses Leben [unsere] Erwartung auf Christus ge[setz]t haben, sind wir [die] erbarmungswürdigsten [unter] allen Menschen.
20 Nun aber ist Christus aus [den] Toten auferweckt worden: [der] Erstling der [Ent]schlafenen!
21 Denn weil ja doch durch [einen] Menschen [der] Tod [kam, so kommt] auch durch [einen] Menschen [die] Auferstehung [der] Toten.
22 Denn ebenso wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Je[d]er aber in [sein]er [besonderen] Abteilung: [der] Erstling Christus, darauf die Christus [Angehörenden], bei seiner Anwesenheit;
24 danach die [übrigen bei der] Vollendung, wenn er die Königsherrschaft [Seinem] Gottes und Vater übergeben, wenn Er jede Oberherrschaft, jede Obrigkeit und Macht aufheben [wird].
25 Denn Er muß [als] König [herrsch]en, bis er alle Seine Feinde unter Seine Füße legen [wird].
26 [Der] letzte Feind, [der] abgetan wird, [ist] der Tod.
27 Denn alles ordnet Er [Ihm] unter: unter Seine Füße. Wenn Er dann sagt: "Alles hat sich untergeordnet!", [so ist es] offenkundig, da[ß Gott] ausgenommen [ist], der Ihm das All unterordnete.
28 Wenn Ihm aber das All untergeordnet ist, dann wird auch der Sohn Selbst dem untergeordnet sein, [der] Ihm das All unterordnete, damit Gott alles in allen sei. -
29 Sonst, was werden die tun, [die] sich taufen lassen? [Es wäre ja] für die Toten, wenn Tote allgemein nicht auferweckt würden? Was [soll] man sich für sie noch taufen lassen?
30 Wozu [begeb]en wir uns denn jede Stunde [in] Gefahr?
31 [Tag] für Tag sterbe ich - bei [allem] Rühmen, [meine] Brüder, das ich [an] euch in Christus Jesus, unserem Herrn, habe!
32 Was [für] Nutzen [hätte] ich [davon], wenn ich [nur] nach Mensch[enweise] in Ephesus [mit] wilden Tieren kämpfte? Falls Tote nicht auferweckt werden, [so] laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir.
33 Laßt euch nicht irre[führ]en: üble Gespräche verderben gütige Charaktere.
34 Werdet rechtschaffen ernüchtert und sündigt (wörtl.: zielverfehlt) nicht! Denn einige haben keine [rechte] Gottes[er]kenntnis; zu [euerer] Beschämung [muß] ich [so zu] euch sprechen!
35 Doch es wird jemand erwidern: Wie werden die Toten auferweckt? Und [mit] was für [einem] Körper kommen sie?
36 Du Unbesonnener! Was du säst, wird nicht lebendig gemacht, wenn es nicht [zuvor] stirbt.
37 Was du auch säst, du säst [doch] nicht den Körper, der [erst] entstehen wird, sondern [ein] nacktes Korn, wenn es sich trifft, Weizen oder eines der übrigen [Samen].
38 Gott aber gibt ihm [einen] Körper, so wie Er will, und [zwar einem] je[d]en der Samen den [ihm] eigenen Körper.
39 Nicht alles Fleisch [ist] Fleisch derselben [Art], sondern anders [ist das der] Menschen, wieder anders [das] Fleisch [des] Viehes, anders [das] Fleisch [des] Geflügels, noch anders [das der] Fische.
40 So [gibt es auch] überhimmliche Körper und irdische Körper; doch andersartig [ist] die Herrlichkeit der überhimmlichen und [wieder] andersartig die der irdischen.
41 Anders [ist auch die] Herrlichkeit [der] Sonne und anders [die] Herrlichkeit [des] Mondes, wieder anders [die] Herrlichkeit [der] Sterne; denn an Herrlichkeit überbietet [ein] Stern [den anderen] Stern.
42 So [ist es] auch [bei] der Auferstehung der Toten. Gesät wird in Vergänglichkeit, auferweckt in Unvergänglichkeit!
43 Gesät wir in Unehre, auferweckt in Herrlichkeit! Gesät wir in Schwachheit, auferweckt in Kraft!
44 Gesät wird [ein] seelischer Körper, auferweckt [ein] geistlicher Körper! Wenn es [einen] seelischen Körper gibt, [dann] gibt es auch [einen] geistlichen.
45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde zu [einer] lebendigen Seele, der letzte Adam zu [einem] lebendig machenden Geist.
46 Jedoch [kam] nicht [zu]erst das Geistliche, sondern das Seelische, [und] darauf das Geistliche.
47 Der erste Mensch [ist] aus Erde, von Erdreich; der zweite Mensch [ist] der Herr aus [dem] Himmel.
48 Derart wie der von Erdreich [ist], solcher [Art sind] auch die von Erdreich, und derart wie der Überhimmliche [ist], solcher [Art sind] auch die Überhimmlichen.
49 Und so wie wir das Bild dessen von Erdreich tragen, werden wir auch das Bild des Überhimmlichen tragen.
50 Dies aber sage ich [mit] Nachtruck, [meine] Brüder: [Dem] Fleisch und Blut kann [das] Königreich Gottes nicht zugelost werden, noch wird der Vergänglichkeit die Unvergänglichkeit zugelost!
51 Siehe, ich sage euch [ein] Geheimnis: Wir werden nicht alle [ent]schlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 in [einem] Nu, in [einem] Augenblick, beim letzten Posaunen[stoß]. Denn Er wird posaunen, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Vergängliche muß Unvergänglichkeit anziehen, und dieses Sterbliche [muß] Unsterblichkeit anziehen.
54 Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anzieht und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird [sich] das Wort erfüllen, das geschrieben steht: Verschlungen wurde der Tod i[m] Sieg!
55 Tod, wo [ist] dein Sieg? Tod, wo [ist] dein Stachel?
56 Der Stachel des Todes [ist] aber die Sünde, und die Kraft der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) [liegt i]m Gesetz.
57 Gott aber [sei] Dank, der uns den Sieg gibt, durch unseren Herrn Jesus Christus!
58 Daher, meine geliebten Brüder, werdet beständig, unverrückbar, im Werk des Herrn allezeit überfließend; wißt [ihr doch], da[ß] eure Mühe i[m] Herrn nicht vergeblich ist.
1 * [Was] nun die Kollekte für die Heiligen betrifft, so haltet auch ihr [es] ebenso, wie ich [es für] die herausgerufenen [Gemeinden] Galatiens angeordnet habe:
2 Jeweils [an] einem [der] Sabbatt[ag]e lege je[d]er [von] euch für sich das [zurück], worin [es] ihm gutgegangen sein mochte, [und] hebe [es] auf, damit [die] Kollekten nicht [erst] dann, wenn ich komme, [vorgenommen] werden.
3 Wenn ich dann angekommen bin, werde ich die [von] euch [als] bewährt [Erachtet]en mit Briefen nach Jerusalem senden, [damit] diese eure Gunst[erweisung über]bringen.
4 Falls es aber [der Mühe] wert ist, [daß] auch ich [hin]gehe, sollen sie mit mir reisen.
5 Ich werde aber zu euch kommen, wenn ich durch Mazedonien gezogen bin; denn ich komme über Mazedonien.
6 Trifft [es] sich dann, [so] werde ich bei euch bleiben oder auch überwintern, damit ihr mir [das] Geleit [geb]en könnt, wo[hin] ich auch [immer weiter]reisen sollte.
7 Denn ich will euch jetzt nicht [nur] auf der Durchreise sehen; erwarte ich doch, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn [es] der Herr gestattet.
8 Ich werde aber bis Pfingsten [hier] in Ephesus bleiben;
9 [denn eine] große und wirksame Tür hat sich mir aufgetan, doch [es gibt] viele Widerstrebende.
10 Wenn aber Timotheus kommt, [so] gebt Obacht, daß er furchtlos bei euch weilen kann; arbeitet er doch [a]m Werk [d]es Herrn wie auch ich.
11 Keiner sollte ihn daher [für] nicht [zuständig] halten. Sendet ihn dann in Frieden weiter, damit er zu mir komme; denn ich warte auf ihn samt den Brüdern.
12 [Was] aber den Bruder Apollos betrifft, [so] habe ich ihm viel[fach] zugesprochen, daß er sich mit den Brüdern zu euch begebe. Doch es war durchaus kein Wille [ersichtlich], daß er nun käme. Er wird aber kommen, wenn es sich ihm [eine] Gelegenheit [biet]en sollte.
13 Wachet! Steht fest im Glauben!
14 Seid mannhaft! Seid standhaft! Alles soll bei euch in Liebe geschehen!
15 Ich spreche euch nun zu, [meine] Brüder: Ihr seid [mit] dem Hause [des] Stephanas und Fortunatus vertraut, da[s die] Erstlings[frucht in] Achaja ist; [beide] haben sich selbst zum Dienst [an] den Heiligen verordnet.
16 [Ich spreche euch zu], daß auch ihr euch solchen unterordnet, [wie] auch jedem Mitarbeiter, [der] sich [ab]müht.
17 Ich freue mich über die Anwesenheit [des] Stephanas, [des] Fortunatus und [des] Achaikus, weil diese den Mangel [in] eurem [Dienst] ausfüllen;
18 beruhigen sie doch meinen Geist und den eueren. Erkennt nun solche [Mitarbeiter an]!
19 Es grüßen euch die herausgerufenen [Gemeinden] der [Provinz] Asien. Es grüßen euch viel[mals] i[m] Herrn Aquilla und Priska zusammen [mit] der herausgerufenen [Gemeinde] in ihrem Haus.
20 Es grüßen euch alle Brüder. Grüßt einander mit heiligem Kuß!
21 [Hier ist] der Gruß [mit] meiner ([des] Paulus) Hand.
22 Wenn jemand den Herrn Jesus Christus nicht liebhat, [d]er sei [in den] Bann [getan]! Maran atha!
23 Die Gnade des Herrn Jesus Christus [sei] mit euch!
24 Meine Liebe [ist] mit euch allen in Christus Jesus. Amen!