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1 * Paulus, Sklave Christi Jesu, berufener Apostel, abgesondert für

2 [das] Evangelium Gottes (das Er zuvor durch seine Propheten in heiligen Schriften verhießen hat)

3 über Seinen Sohn (der [dem] Fleisch nach aus [dem] Samen Davids kommt,

4 der [als] Sohn Gottes erwiesen ist in Kraft nach [dem] Geist [der] Heiligkeit durch Auferstehung Toter), [über] Jesus Christus, unseren Herrn,

5 durch den wir Gnade erhielten und Aposteltum zu[m] Glaubensgehorsam unter allen Nationen

6 für Seinen Namen (unter denen seid auch ihr Berufene Jesu Christi),

7 allen Geliebten Gottes [und] berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade [sei] euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus!

8 Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, da euer Glaube in der ganzen Welt

9 verkündet wird. Denn mein Zeuge ist Gott (dem ich in meinem Geist am Evangelium Seines Sohnes Gottesdienst darbringe), wie unablässig ich euer gedenke,

10 .allezeit in meinen Gebeten flehend, ob ich etwa endlich einmal [so] glücklich daran sein werde, durch den Willen Gottes zu euch zu kommen.

11 .Denn ich sehne mich [da]nach euch [zu] Gesicht zu [bekomm]en, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteile, um euch zu festigen.

12 .Dies geschieht aber, [damit mir] mit zugesprochen werde unter euch durch den beiderseitigen Glauben, [den] euren wie auch [den] meinen.

13 .Auch will ich euch nicht [in] Unkenntnis [darüber] lassen, [meine] Brüder, da[ß] ich mir oftmals vorsetzte, zu euch zu kommen (bisher wurde [es] mir verwehrt), damit ich auch unter euch etwas Frucht habe, sowie auch unter den übrigen Nationen.

14 [Den] Griechen wie auch Nichtgriechen, [den] Weisen wie auch [den] Unvernünftigen [gegenüber] bin ich [ein] Schuldner.

15 [Daher] also das Verlangen bei mir, auch euch, denen in Rom, Evangelium zu [verkündig]en.

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist [eine] Gotteskraft zur Rettung [für] jeden Glaubenden, [dem] Juden [zu]erst wie auch [dem] Griechen.

17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin enthüllt aus Glauben für Glauben, so wie es geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.

18 Denn enthüllt wird [der] Zorn Gottes vom Himmel [her] über alle Unfrömmigkeit und Ungerechtigkeit [der] Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit niederhalten,

19 weil das [über] Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist; denn Gott hat [es] ihnen offenbart:

20 Denn Seine unsichtbaren [Wesenszüge] sind seit [der] Schöpfung [der] Welt [an] den Tat[werk]en begreiflich [und] ersichtlich geworden (nämlich seine unwahrnehmbare Kraft und Göttlichkeit), damit sie unentschuldbar seien.

21 Weil sie, Gott kennend, [Ihn] nicht als Gott verherrlichen oder [Ihm] danken, sondern in ihren Folgerungen eitel wurden, ist auch ihr unverständiges Herz verfinstert.

22 Vorgebend, weise zu sein, sind sie töricht geworden

23 und verändern die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in [die] Gleich[gestalt eines] Bildes: [des] vergänglichen Menschen, [der] Flügler und Vierfüßler und Reptilien.

24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben, in Unreinheit ihre Körper unter sich zu verunehren:

25 [sie], welche die Wahrheit Gottes in Lüge abändern und die Schöpfung verehren und [ihr] Gottesdienst darbringen anstatt dem Schöpfer, der gesegnet ist für die Äonen! Amen!

26 Deshalb hat Gott sie in ehrlose Leidenschaften dahingegeben; denn auch ihre Weiblichen änderten den natürlichen Gebrauch zur Unnatur ab -

27 gleicherweise wie auch die Männlichen: den natürlichen Gebrauch der Weiblichen verlassend, entbrannten sie in ihrer Brust [zu]einander, Männliche mit Männlichen Unschicklichkeit treibend und [so, wie] es [sein] mußte, die Heimzahlung ihrer Verirrung an sich selbst wiedererhaltend.

28 Und so wie sie [es] nicht [als] Bewährt [erachtet]en, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie in [ihren] unbewährten Denksinn dahingegeben, das zu tun [was] sich nicht gebührt:

29 erfüllt [mit] jeder Ungerechtigkeit, Bosheit, üblem [Wesen], Habgier; gedunsen [vor] Neid, Mord, Hader, Betrug, Übelwollen;

30 Ohrenbläser, Verleumder, Gott Verabscheuende, Frevler, Stolze, Hoffärtige, Erfinder übler [Dinge, gegen] Eltern Wiederspenstige,

31 Unverständige, Unzuverlässige, Lieblose, Unversöhnliche (wörtl.: Herabungeänderte), Erbarmungslose,

32 die die Rechts[forderung] Gottes erkennen, da[ß] die, [die] solches verüben, [den] Tod verdienen; nicht nur tun sie es [selbst], sondern pflichten auch denen bei, [die dies] verüben.

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1 * Darum bist du unentschuldbar, o Mensch - jeder, der richtet; denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der [du] richtest, verübst dasselbe.

2 Wir wissen aber, da[ß] das Urteil Gottes über die, [die] solches verüben, [der] Wahrheit gemäß ist.

3 Rechnest du aber [mit] diesem, o Mensch (der [du] richtest, [die] solches verüben, und [das]selbe tust), da[ß] du dem Urteil Gottes entrinnen werdest?

4 Oder verachtest du den Reichtum Seiner Güte und Tragkraft und Geduld, nicht [er]kennend, da[ß] die Güte Gottes dich zur Umsinnung führt?

5 Gemäß deiner Härte und [deinem] unumsinnenden Herzen speicherst du dir selbst Zorn [auf] für [den] Tag [des] Zornes und [der] Enthüllung [des] gerechten Gerichts Gottes,

6 der je[d]em seinen Werken gemäß vergelten wird:

7 [und] zwar denen, [die] mit Ausharren [in] guten Werken Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, äonisches Leben,

8 denen aber [die] aus Ränke[sucht handeln] und [gegen] die Wahrheit widerspenstig sind, aber willfährig der Ungerechtigkeit [folgen], Zorn und Grimm -

9 Drangsal und Druck über jedes Menschen Seele, der das Üble treibt ([des] Juden [zu]erst wie auch [des] Griechen) -

10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt ([dem] Juden [zu]erst wie auch [dem] Griechen).

11 Denn bei Gott ist kein Ansehen [der] Person.

12 Denn all[e], die ohne Gesetz sündigen (wörtl.: zielverfehlen), werden auch ohne Gesetz umkommen, und all[e], die in dem Gesetz sündigten (wörtl.: zielverfehlten), werden durch [das] Gesetz gerichtet werden.

13 Denn nicht die Hörer [des] Gesetzes [sind] bei Gott gerecht, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.

14 Denn wenn [die] Nationen, die [das] Gesetz nicht haben, [von] Natur [aus] das tun, [was] das Gesetz [fordert, so] sind diese ([die das] Gesetz nicht haben) sich selbst Gesetz,

15 die das in ihre Herzen geschriebene Werk des Gesetzes [zur] Schau [stell]en, [wobei ihnen] ihr Gewissen mitbezeugt und [ihre] Erwägungen [sie unter]einander verklagen oder auch verteidigen -

16 an dem Tag, wenn Gott das Verborgene der Menschen richten wird gemäß meinem Evangelium durch Jesus Christus.

17 Siehe, du nennst dich Jude, ruhst auf [dem] Gesetz [aus] und rühmst dich in Gott.

18 Du kennst den Willen und prüfst, aus dem Gesetz unterrichtest, das Wesentliche.

19 Du traust dir auch selbst zu, Leiter [der] Blinden zu sein, Licht derer in Finsternis,

20 Erzieher [der] Unbesonnenen, Lehrer [der] Unmündigen, [weil du] die Form der [Er]kenntnis und der Wahrheit im Gesetz hast.

21 Der [du] nun [den] anderen [be]lehrst, dich selbst [aber be]lehrst du nicht! Der [du] heroldest nicht zu stehlen; du [aber] stiehlst!

22 Der [du] sagst, nicht [die] Ehe zu brechen; du [aber] brichst [die] Ehe! [Du], dem Götzen [ein] Greuel sind, du beraubst Weihe[stät]ten!

23 Der du dich i[m] Gesetz rühmst, durch Übertretung des Gesetzes verunehrst du Gott!

24 Denn der Name Gottes wird um euertwillen unter den Nationen gelästert, so wie geschrieben steht.

25 Denn Beschneidung ist zwar nützlich, wenn du [das] Gesetz [in die] Tat umsetzt; wenn du aber [ein] Übertreter [des] Gesetzes bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden.

26 Wenn nun der Unbeschnittene dich Rechts[forderung]en des Gesetzes bewahrt, wird nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung [an]gerechnet werden?

27 Und der von Natur Unbeschnittene, [der] das Gesetz vollbringt, wird dich richten, der [du] nach Buchstaben und Beschneidung [ein] Übertreter [des] Gesetzes [bis]t.

28 Denn nicht der ist Jude, [der es] sichtbar [ist]; noch [ist] das Beschneidung, [was] sichtbar a[m] Fleisch [geschieht];

29 sondern der [ist] Jude, [der es innerlich], im Verborgenen [ist]; und Beschneidung [des] Herzens [ist] i[m] Geist, nicht [im] Buchstaben; dem [wird] Lobpreis [zuteil, zwar] nicht von Menschen, sondern von Gott.

3

1 * Was [ist] nun das Vorrecht des Juden, oder was [ist] der Nutzen der Beschneidung?

2 Viel in jeder Weise. Denn zuerst wurden sie [mit] den Aussagen Gottes betraut.

3 Was [ist] denn wenn einige ungläubig sind? Wird etwa ihr Unglaube die Glaubwürdigkeit Gottes aufheben?

4 Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Vielmehr erweise Gott [Sich als] wahr[haftig], jeder Mensch aber [als] Lügner, gleich wie geschrieben steht: Damit du in Deinen Worten gerechtfertigt werdest und siegen wirst, wenn [man mit] Dir rechtet.

5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit hervorhebt, was wollen wir [dazu] vorbringen? [Ist] Gott etwa ungerecht, [wenn Er Sein] Zorn[gericht her]aufbringt? (Nach Mensch[enweise] sage ich [dies]).

6 Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überfließt zu Seiner Verherrlichung, was werde ich dann noch als Sünder (wörtl.: Zielverfehler) gerichtet?

8 Und [warum sagen wir dann] nicht (wie man uns lästert und wie ja einige behaupten, [daß] wir sagen): Mögen wir Übles tun, damit Gutes [dabei heraus]komme? Das Urteil [über sie] ist berechtigt.

9 Was [folgt] nun [daraus]? Haben wir [anderen etwas] voraus? Durchaus nicht! Denn wir haben vorhin Juden wie auch Griechen beschuldigt, alle unter [der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) zu sein,

10 so wie geschrieben steht: Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen!

11 Keiner ist verständig! Es gibt keinen, der Gott ernstlich sucht.

12 Alle meiden sie [Ihn und] sind zugleich unbrauchbar geworden. Es gibt keinen, der Güte erweist; [da] ist nicht einmal einer!

13 [Wie eine] geöffnete Gruft [ist] ihre Kehle; [mit] ihren Zungen betrügen sie; Natterngift [ist] unter ihren Lippen,

14 deren Mund voller Verwünschung und Bitterkeit ist.

15 Flink [sind] ihre Füße, Blut zu vergießen.

16 Trümmer und Elend [sind] auf ihren Wegen,

17 und [den] Weg [des] Friedens kennen sie nicht.

18 Keine Furcht Gottes ist vor ihren Augen.

19 Wir wissen aber, da[ß] all das, [was] das Gesetz sagt, es [zu] denen spricht, [die] unter dem Gesetz [sind], damit jedem [der] Mund gestopft werde und die gesamte Welt unter [den] gerechten [Spruch] Gottes gerate,

20 weil aus Gesetzeswerken überhaupt kein Fleisch vor Seinen Augen gerechtfertigt werden wird. Denn durch [das] Gesetz [kommt ja nur] Erkenntnis der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).

21 Nun aber hat sich, getrennt [vom] Gesetz, Gottes Gerechtigkeit offenbart (vom Gesetz und den Propheten bezeugt),

22 [eine] Gerechtigkeit Gottes aber durch [den] Glauben Jesu Christi, [die] für alle [ist] und auf alle Glaubenden [kommt].

23 Denn [da] ist kein Unterschied; denn alle sündigten (wörtl.: zielverfehlten) und [er]mangeln der Herrlichkeit Gottes.

24 Umsonst gerechtfertigt [in] Seiner Gnade durch die Freilösung, die in Christus Jesus [ist]

25 (den Gott sich [als] Sühne[deckel] vorsetzte, durch den Glauben an Sein Blut, zu[m] Erweis Seiner Gerechtigkeit, wegen des Hinweggehens [über] die vormals geschehenen Versündigungen (wörtl.: Zielverfehlungen) in der Tragkraft Gottes)

26 zum Erweis Seiner Gerechtigkeit zur jetzigen Frist, damit Er gerecht sei und den rechtfertige, [der] aus [dem] Glauben Jesu [ist] -

27 wo [bleibt] nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch was für [ein] Gesetz? [Das] der Werke? Nein! Sondern durch [das] Gesetz [des] Glaubens!

28 Denn wir rechnen [damit, daß der] Mensch [durch] Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.

29 Oder [ist Er] der Gott [der] Juden allein [und] nicht auch [der der] Nationen?

30 Ja auch [der der] Nationen, wenn nämlich Gott [der] eine [ist], der [den] Beschnittenen aus [seinem] Glauben rechtfertigen wird und [den] Unbeschnittenen durch den Glauben.

31 Heben wir nun [das] Gesetz auf durch den Glauben? Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Sondern wir erhalten [das] Gesetz aufrecht.

4

1 * Was wollen wir nun vorbringen, [das] unser Vater Abraham [dem] Fleische nach gefunden habe?

2 Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt wurde, hat er Ruhm [erlangt], jedoch nicht vor Gott.

3 Was sagt denn die Schrift? Abraham glaubte Gott, und [das] wurde ihm zur Gerechtigkeit [an]gerechnet.

4 Wer nun [Werke] wirkt, dem wird der Lohn nicht aus Gnaden [an]gerechnet, sondern aus Schuldigkeit.

5 [Wer] aber [solche] nicht wirkt, jedoch an den glaubt, [der] den Unfrommen rechtfertigt, dem wird sein Glaube zur Gerechtigkeit [an]gerechnet.

6 Gleichwie auch David [von] der Glückseligkeit des Menschen sagt, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke [an]rechnet:

7 Glückseligkeit, denen die Gesetzlosigkeiten erlassen und denen die Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) zugedeckt wurden!

8 Glückselig [der] Mann, dem [der] Herr keinesfalls Sünde (wörtl.: Zielverfehlung)[an]rechnet!

9 [Ist] diese Glückseligkeit nun für die Beschneidung [allein] oder auch für die Unbeschnittenheit? Denn wir sagen: Dem Abraham wurde der Glaube zur Gerechtigkeit [an]gerechnet. -

10 Wie wurde er [ihm] nun [an]gerechnet, in [der] Beschneidung oder in Unbeschnittenheit! Nicht in [der] Beschneidung, sondern in Unbeschnittenheit!

11 Und [das] Zeichen [der] Beschneidung erhielt er [als] Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, die [er] in [der Zeit] der Unbeschnittenheit [hatte]. Er sollte Vater aller in Unbeschnittenheit Glaubenden sein, damit ihnen die Gerechtigkeit [an]gerechnet werde;

12 ebenso Vater [der] Beschneidung [all] derer, [die] nicht allein aus [der] Beschneidung [sind], sondern auch [in] den Fußtapfen des Glaubens ([den] unser Vater Abraham in Unbeschnittenheit [hatte]) [die] Grundregeln befolgen.

13 Denn nicht durch Gesetz [wurde] dem Abraham oder seinem Samen die Verheißung [zuteil, daß] er Losteilinhaber [der] Welt sei, sondern durch Glaubensgerechtigkeit.

14 Denn wenn die unter [dem] Gesetz Losteilinhaber [würden], ist der Glaube inhaltslos, und die Verheißung ist unwirksam geworden.

15 Denn das Gesetz bewirkt Zorn; wo aber kein Gesetz ist, [gibt es] auch keine Übertretung.

16 Deshalb [ist es] aus Glauben, damit [es der] Gnade gemäß [sei] und die Verheißung dem gesamten Samen bestätigt werde, nicht allein dem aus dem Gesetz, sondern auch dem aus Abrahams Glauben, der unser aller Vater ist (so wie geschrieben steht:

17 [Zum] Vater vieler Nationen habe Ich dich gesetzt) vor Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nicht-Seiende wie Seiendes ruft.

18 Wider [alle] Erwartung glaubte er in Erwartung, daß er Vater vieler Nationen werde, gemäß der Versicherung: So [zahlreich] wird dein Same sein.

19 Und nicht schwach werdend [i]m Glauben, bedachte er seinen ungefähr hundertjährigen schon abgestorbenen Körper und die Erstorbenheit des Mutter[leibes der] Sara.

20 Aber an der Verheißung Gottes zweifelte er nicht [durch] Unglauben, sondern wurde [i]m Glauben gekräftigt,

21 Gott Verherrlichung gebend und vollgewiß, da[ß] er [das, was] Er verhießen hat, auch zu tun imstande ist.

22 Darum wird es ihm auch zur Gerechtigkeit [an]gerechnet.

23 Doch nicht allein um seinetwillen wurde es geschrieben, da[ß] es ihm [an]gerechnet wird,

24 sondern auch um unsertwillen, denen es künftig [an]gerechnet werden [soll], die [wir] an den glauben, [der] Jesus, unseren Herrn, aus [den] Toten auferweckt hat,

25 [Ihn], der um unserer Kränkungen (wörtl.: Danebenfälle) willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt wurde.

5

1 * Gerechtfertigt nun aus Glauben, dürfen wir mit Gott Frieden haben durch unseren Herrn Jesus Christus,

2 durch den wir auch im Glauben den Zugang in diese Gnade [er]halten haben, in der wir stehen, so [daß] wir uns in Erwartung der Herrlichkeit Gottes rühmen mögen.

3 Nicht allein aber [das], sondern wir mögen uns auch den Drangsalen rühmen, wissend, da[ß] die Drangsal Ausharren bewirkt,

4 das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Erwartung.

5 Die Erwartung aber läßt nicht zuschanden werden, weil die Liebe Gottes in unseren Herzen ausgegossen ist durch den uns gegebenen heiligen Geist.

6 Denn, [als] wir noch schwach waren, noch gemäß [der jetzigen] Frist, starb Christus für [die] Unfrommen.

7 - Für [einen] Gerechten wird nämlich kaum jemand sterben; doch für die gute [Sache] würde jemand vielleicht noch zu sterben wagen. -

8 Gott aber hebt uns gegenüber Seine Liebe [dadurch] hervor, da[ß] Christus für uns starb, [als] wir noch Sünder (wörtl.: Zielverfehler) waren.

9 Wieviel mehr folglich werden wir, nun in Seinem Blut gerechtfertigt, durch Ihn vor dem Zorn gerettet werden!

10 Denn wenn wir, [als wir] Feinde waren, [mit] Gott durch den Tod Seines Sohnes versöhnt (wörtl.: herabgeändert) wurden, wieviel mehr werden wir, [nun] versöhnt (wörtl.: Herabgeändertwordene), in Seinem Leben gerettet werden!

11 Nicht allein aber [das], sondern [wir] rühmen uns auch in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir nun die Versöhnung (wörtl.: Herabveränderung) erhielten.

12 Deshalb, ebenso wie durch [den] einen Menschen die Sünde in die Welt eindrang, und durch die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) der Tod, und so zu allen Menschen der Tod durchdrang, worauf alle sündigten (wörtl.: zielverfehlten) -

13 denn bis [zum] Gesetz war [schon] Sünde in [der] Welt; Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) aber wird nicht [an]gerechnet, [wenn] kein Gesetz [da] ist.

14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis auf Mose auch über die, [die] nicht in der gleichen Übertretung [wie] Adam gesündigt (wörtl.: zielverfehlte) hatten, der [ein] Vorbild des Zukünftigen ist.

15 Jedoch [ist es] mit der Gnadengabe nicht so wie [mit] der Kränkung. Denn wenn [durch] die Kränkung (wörtl.: Danebenfall) des einen die vielen starben, wieviel mehr fließt die Gnade Gottes und das Geschenk in Gnaden (das [von] dem einen Menschen Jesus Christus [ist]) in die vielen [Versöhnten] (wörtl.: Herabveränderten) über!

16 Auch [ist] nicht - wie durch [das] sündigen (wörtl.: zielverfehlen)[des] einen - die Schenkung; denn das Urteil [führte von dem] einen aus in [die] Verurteilung, die Gnadengabe aber [von] vielen Kränkungen (wörtl.: Danebenfälle) aus in [den] Rechts[spruch].

17 Denn wenn [durch] die Kränkung (wörtl.: Danebenfall) des einen der Tod [nun] durch den einen herrscht, wieviel mehr werden die, [die] das Übermaß der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit erhalten, [im] Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!

18 Demnach nun, wie [es] durch [die] eine Kränkung (wörtl.: Danebenfall) für alle Menschen zur Verurteilung [kam], so [kommt es] auch durch [den] einen Rechts[spruch] für alle Menschen zu[r] Rechtfertigung [des] Lebens.

19 Denn ebenso wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen [als] Sünder (wörtl.: Zielverfehler) eingesetzt wurden, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die[selben] vielen [als] Gerechte eingesetzt werden.

20 [Das] Gesetz aber kam nebenbei herein, damit die Kränkung (wörtl.: Danebenfall) zunähme. Wo aber die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) zunimmt, [da] strömt die Gnade über,

21 damit ebenso wie die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) im Tod herrscht, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu äonischem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

6

1 * Was wollen wir nun vorbringen? [Daß] wir [in] der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) beharren sollten, damit die Gnade zunähme?

2 Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Wir, die der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) starben, wie sollten wir noch in ihr Leben?

3 Oder [er]kennt ihr nicht, da[ß wir] alle, die wir in Christus Jesus getauft sind, in Seinen Tod getauft wurden?

4 [Mit] Ihm zusammen wurden wir nun durch die Taufe in den Tod begraben, damit, ebenso wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus [den] Toten auferweckt wurde, also auch wir in Neuheit [des] Lebens wandeln mögen.

5 Denn wenn wir [mit Ihm zu]r Gleich[gestaltung mit] Seinem Tod zusammengepflanzt wurden, werden wir [es] doch auch [hinsichtlich] der Auferstehung sein:

6 dies [er]kennend, da[ß] unsere alte Mensch[heit] [zusammen mit Ihm] gekreuzigt (wörtl.: angepfahlt) wurde, damit der Körper der Sünde unwirksam ge[mach]t werde [und] wir nicht mehr der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) versklavt sind;

7 denn [wer ihr] stirbt, ist von der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) gerechtfertigt.

8 Wenn wir aber zusammen [mit] Christus starben, glauben wir, da[ß] wir auch zusammen [mit] Ihm Leben werden,

9 wissend, da[ß] Christus, auferweckt aus [den] Toten, nicht mehr stirbt. [Der] Tod ist nicht mehr Herr [über] ihn;

10 denn [was] Er starb, [das] starb Er der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) ein [für] allemal, [was] Er aber lebt, das [lebt] Er [für] Gott.

11 Also auch ihr! Rechnet [damit, daß] ihr selbst der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) [gegenüber] tot seid, aber lebend [für] Gott in Christus Jesus, unserem Herrn!

12 Folglich soll die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) nicht in euerem sterblichen Körper herrschen, so [daß ihr] seinen Begierden gehorcht.

13 Stellt auch euere Glieder nicht [als] Werkzeuge [der] Ungerechtigkeit [für] die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) bereit, sondern stellt euch selbst [für] Gott bereit, als Lebende aus [den] Toten, und euere Glieder [für] Gott [als] Werkzeuge [der] Gerechtigkeit.

14 Denn [dann] wird [die] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) nicht [über] euch herrschen; denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

15 Was folgt [daraus]? Sollten wir [etwa] sündigen (wörtl.: zielverfehlen), weil wir nicht unter Gesetz sondern unter Gnade sind? Möge [das] nicht [gefolgert] werden!

16 Wißt ihr nicht: wem ihr euch [als] Sklaven zu[m] Gehorsam bereitstellt, [dessen] Sklaven seid ihr, [und] dem gehorcht ihr, entweder [als Sklaven der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) zu[m] Tode oder [des] Gehorsams zu[r] Gerechtigkeit?

17 Gott aber [sei] Dank, da[ß] ihr, [die] ihr [einst] Sklaven der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) wart, nun von Herzen [dem] Vorbild [der] Lehre gehorcht, an die ihr übergeben wurdet.

18 Denn von [der Herrschaft] der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) [be]freit, seid ihr [jetzt] der Gerechtigkeit versklavt.

19 [Dies] sage ich menschlich [gesprochen], um der Schwachheit eueres Fleisches willen. Denn ebenso wie ihr [als] Versklavte der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit euere Glieder zur Gesetzlosigkeit bereitstelltet, so stellt nun [als] Versklavte der Gerechtigkeit euere Glieder zur Heiligung bereit.

20 Denn als ihr Sklaven der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) waret, [da] wart ihr Freie [hinsichtlich] der Gerechtigkeit.

21 Folglich, was [für] Frucht hattet ihr damals? Solche, derer ihr euch nun schämt; denn d[ere]n Abschluß [ist] Tod.

22 Doch nun, von [der Herrschaft] der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) [be]freit, aber Gott versklavt, habt ihr eure Frucht zu[r] Heiligung und [als] Abschluß äonisches Leben.

23 Denn die Kostration der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung)[ist] Tod; aber die Gnadengabe Gottes [ist] äonisches Leben in Christus Jesus, unserem Herrn

7

1 * Oder ist euch unbekannt, Brüder (denn [zu] Kennern [des] Gesetz spreche ich), da[ß] das Gesetz Herr [über] den Menschen ist auf so lange Zeit, [wie] er lebt?

2 Denn die Frau, [die einem] Mann unter[steht], ist [durch] Gesetz [an] den lebenden Mann gebunden. Wenn aber der Mann stirbt, ist sie des Gesetzes des Mannes enthoben.

3 Demnach nun wird [man] sie, [solange] der Mann lebt, [mit] Ehebrecherin bezeichnen, wenn sie [einem] anderen Mann [zu eigen] wird. Wenn aber [ihr] Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz [der Ehe]; sie ist keine Ehebrecherin, [wenn sie einem] anderen Mann [zu eigen] wird.

4 Daher, meine Brüder, wurdet auch ihr dem Gesetz [gegenüber] durch den Körper des Christus [zu] Tode ge[brach]t, damit ihr [einem] anderen [zu eigen] werdet, dem aus [den] Toten Auferweckten, [auf] daß wir [für] Gott Frucht brächten.

5 Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die durch das Gesetz [erregten] Leiden[schaften] der Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.

6 Nun aber sind wir, [als] Gestorbene, des Gesetzes enthoben (in welchem wir festgehalten wurden), so daß wir in Neuheit [des] Geistes sklaven und nicht in Altheit [des] Buchstabens.

7 Was wollen wir nun vorbringen? [Etwa] das Gesetz [sei] Sünde? Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Jedoch [hätte] ich die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) nicht [er]kannt, wenn nicht durch [das] Gesetz. Denn auch [von] der Begierde wüßte ich nichts, wenn nicht das Gesetz sagte:

8 Du sollst nicht begehren! Die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) erhielt aber [einen] Anreiz durch das Gebot [und] bewirkte in mir aller[lei] Begierde; denn ohne [das] Gesetz [ist die] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) tot.

9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; doch [als] das Gebot kam, lebte die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung)[in mir] auf.

10 Ich aber starb, und es fand sich, das Gebot, das mir zu[m] Leben [gegeben war], dieses [führte] in [den] Tod.

11 Denn die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung), durch das Gebot [einen] Anreiz erhaltend, täuschte mich völlig und tötete [mich] durch [das]selbe.

12 Daher [ist] das Gesetz heilig und das Gebot heilig, gerecht und gut.

13 Wurde mir das Gute nun [zum] Tode? Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Sondern damit die Sünde [als] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) offenbar werde, bewirkt [sie] mir durch das Gute [den] Tod, damit durch das Gebot [die] außerordenliche Sündhaftigkeit (wörtl.: Zielverfehlbarkeit) der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung)[sichtbar] werde.

14 Denn wir wissen, da[ß] das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) verhandelt;

15 denn [was] ich treibe, [er]kenne ich nicht. Denn nicht d[a]s, [was] ich will, setze ich [in die] Tat um, sondern d[a]s, [was] ich hasse, tue ich.

16 Wenn ich aber das tue, [was] ich nicht will, bejahe ich, da[ß] das Gesetz trefflich [ist].

17 Nun aber bewirke nicht mehr ich es, sondern die mir innewohnende Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).

18 Denn ich weiß, da[ß] in mir (das heißt in meinem Fleisch) nichts Gutes wohnt; denn das Wollen liegt neben mir, aber das Treffliche auszuführen [gelingt mir] nicht.

19 Denn nicht das Gute, [das] ich will, tue ich, sondern [das] Üble, das ich nicht will, dies setze ich [in die] Tat um.

20 Wenn ich aber dies tue, [was] ich nicht will, bewirke nicht mehr ich [das]selbe, sondern die mir in[ne]wohnende Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).

21 [Bei] meinem Wollen, das Treffliche zu tun, finde ich demnach [ein] Gesetz, [nämlich] da[ß] das Üble neben mir liegt.

22 Denn dem inneren Menschen nach ist mir das Gesetz Gottes [ein] Genuß.

23 Aber in meinen Gliedern beobachte ich [ein] anderes Gesetz, [das] mit dem Gesetz meines Denksinns [im] Kriege liegt und mich gefangen[führt] durch das Gesetz der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung), das in meinen Gliedern ist.

24 Ich elender Menschen! Was wird mich aus dem Körper dieses Todes bergen? Gnade!

25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Folglich [auf] mich selbst [gestellt], sklave ich demnach [mit] dem Denksinn [dem] Gesetz Gottes, [mit] dem Fleisch aber [dem] Gesetz [der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).

8

1 * Nichts demnach [ist] nun denen [zur] Verurteilung, [die] in Christus Jesus [sind]; sie wandeln [ja] nicht fleischgemäß, sondern geistgemäß.

2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus [be]freit dich vom Gesetz der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) und des Todes.

3 Denn das dem Gesetz Unmögliche, worin es durch das Fleisch schwach war, [vollbrachte] Gott: Seinen [eigenen] Sohn in [der] Gleich[gestalt des] Fleisches [der] Sünde und um [der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung)[willen] sendend, verurteilte er die Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) im Fleisch,

4 damit die Rechts[forderung] des Gesetzes in uns erfüllt werde, die [wir] nicht fleischgemäß wandeln, sondern geistgemäß.

5 Denn die fleischgemäß sind, sinnen [auf] die [Dinge] des Fleisches, aber die geistgemäß [sind, auf] die [Dinge] des Geistes.

6 Denn die Gesinnung des Fleisches [ist] Tod, die Gesinnung des Geistes aber [ist] Leben und Friede.

7 Deswegen [ist] die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott, weil sie sich dem Gesetz Gottes nicht unterordnet; denn sie kann [es] auch nicht.

8 Die aber i[m] Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.

9 Ihr aber seid nicht i[m] Fleisch, sondern i[m] Geist, wenn nämlich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, [so] ist dieser nicht sein.

10 Wenn aber Christus in euch [ist, so ist] der Körper zwar tot [der] Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) wegen, der Geist aber [ist] Leben [der] Gerechtigkeit wegen.

11 Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, [der] Jesus aus [den] Toten auferweckt hat, [dann] wir Er, der Christus Jesus aus [den] Toten auferweckte, auch eure sterbenden Körper durch Seinen euch innewohnenden Geist lebendig machen.

12 Folglich, Brüder, sind wir [es] demnach nicht dem Fleisch schuldig, fleischgemäß zu leben;

13 denn wenn ihr [dem] Fleisch fleischgemäß lebt, seid ihr [im] Begriff zu sterben; wenn ihr aber [im] Geist die Handlungen des Körpers [zu] Tode [bring]t, werdet ihr leben.

14 Denn alle, die [vom] Geist Gottes geführt werden, diese sind Söhne Gottes.

15 Denn ihr erhieltet nicht [den] Geist [der] Sklaverei, wieder[um] zur Furcht; sondern ihr erhieltet [den] Geist [des] Sohnesstandes, in welchem wir laut rufen: Abba, Vater! -

16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, da[ß] wir Kinder Gottes sind;

17 wenn aber Kinder, [dan]n auch Losteilinhaber, [und] zwar Losteilinhaber Gottes; Losteilinhaber aber zusammen [mit] Christus, wenn wir nämlich mit [Ihm] leiden, damit wir auch mit [Ihm] verherrlicht werden.

18 Denn ich rechne [damit], da[ß] die Leiden der jetzigen Frist nicht wert [sind] der Herrlichkeit, [die] im Begriff steht, in uns enthüllt zu werden.

19 Denn die Vorahnung der Schöpfung wartet auf die Enthüllung der Söhne Gottes.

20 Denn die Schöpfung wurde der Eitelkeit untergeordnet (nicht freiwillig, sondern um des Unterordners willen) in [der] Erwartung,

21 da[ß] auch die Schöpfung selbst [be]freit werden wird von der Sklaverei der Vergänglichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

22 Denn wir wissen, da[ß] die gesamte Schöpfung bis nun mit [uns] ächzt und Wehen [leid]et.

23 Aber nicht [sie] allein, sondern auch [wir] selbst, [die wir] die Erstlings[gabe] des Geistes haben, auch wir selbst ächzen in uns, [den] Sohnesstand [er]wartend, die Freilösung unseres Körpers.

24 Denn [auf] die[se] Erwartung [hin] wurden wir gerettet. Erwartung aber, [die er]bickt wird, ist keine Erwartung; denn [das, was] jemand erblickt - erwartet er das [etwa] noch?

25 Wenn wir aber erwarten, [was] wir nicht [er]blicken, [so] warten wir mit Ausharren [dar]auf.

26 In derselben Weise aber hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf; denn das, was wir beten sollen ([in] Übereinstimmung [mit] dem, [was sein] muß), wissen wir nicht; sondern der Geist selbst verwendet sich für [uns mit] unausgesprochenem Ächzen.

27 Der aber die Herzen erforscht, weis was die Gesinnung des Geistes [ist], weil er sich gottgemäß für Heilige verwendet.

28 Wir aber wissen, da[ß] Gott denen, [die] Gott lieben, alles zu[m] Guten zusammenwirkt - denen, [die] nach [Seinem] Vorsatz berufen sind.

29 D[enn] die er zuvor [er]kannte, [die] hat Er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichgestaltet [zu werden], damit Er [der] Erstgeborene unter vielen Brüder sei.

30 Die Er aber vorherbestimmt, diese beruft Er auch; und die Er beruft, diese rechtfertigt Er auch; die Er aber rechtfertigt, die verherrlicht Er auch.

31 Was wollen wir nun dazu vorbringen? Wenn Gott für uns [ist], wer [kann] wieder uns [sein]?

32 Er, der doch [Seinen] eigenen Sohn nicht verschont, sondern Ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte Er uns nicht auch mit Ihm [dies] alles [in] Gnaden [gewähr]en?

33 Wer wird [die] Auserwählten Gottes Bezichtigen? [Etwa] Gott, der Rechtfertiger?

34 Wer [sollte sie] verurteilen? [Etwa] Christus Jesus, der gestorben, ja vielmehr auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet?

35 Was wird uns von der Liebe Gottes scheiden, die in Christus Jesus ist? Drangsal oder Druck und Verfolgung, Hunger oder Blöße, Gefahr oder Schwert?

36 So wie geschrieben steht: Deinetwegen werden wir den ganzen Tag [zu] Tode ge[brach]t, wie [zu den] Schlachtschafen werden wir gerechnet.

37 Jedoch in all diesem sind wir überlegene Sieger durch den, [der] uns liebt.

38 Denn ich bin überzeugt, da[ß] weder Tod noch Leben, weder Boten noch Fürstlichkeiten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,

39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend[eine] andere Schöpfung uns werden scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus [ist], unserem Herrn.

9

1 * Wahrheit rede ich in Christus (ich lüge nicht, mein Gewissen bezeugt [es] mir in heiligem Geist):

2 Große Betrübnis ist [in] mir und unablässiger Schmerz [in] meinem Herzen -

3 denn ich wünschte, selbst von Christus [hinweg ver]bannt zu sein - für meine Brüder, meine [Stamm]verwandten [dem] Fleische nach,

4 die Israeliten sind, denen der Sohnesstand und die Herrlichkeit [gehören], die Bündnisse und die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheißungen,

5 denen die Väter [angehören] und aus denen Christus [dem] Fleische nach [stammt], der über allen ist, Gott, gesegnet für die Äonen! Amen!

6 [Es ist] aber nicht [so], als ob das Wort Gottes hinfällig geworden sei; denn nicht alle, die aus Israel [stammen, sind] Israel;

7 auch [sind sie] nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind; sondern [es heißt]: In Isaak wird dir Same berufen werden.

8 Dies bedeutet: Nicht die Kinder des Fleisches, [nicht] diese [sind] Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung rechnet Er als Samen.

9 Denn [ein] Verheißungs[wort ist] dieses Wort: Zu dieser Frist werde ich kommen, und Sara wird [einen] Sohn haben.

10 Aber nicht nur [ihr], sondern auch [der] Rebekka [wurde Kraft verliehen, ehe sie] von einem, unserem Vater Isaak, [ihre] Niederkunft hatte.

11 Denn [als sie] noch nicht geboren waren, noch etwas Gutes oder Schlechtes verübt hatten (damit Gottes Vorsatz als Auserwählung bleibe,

12 nicht aus Werken, sondern aus [Ihm], der beruft), [da] wurde ihr versichert: Der Größere (Ältere) wird dem Geringeren (Jüngeren) sklaven.

13 So wie geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt (bevorzugt), aber Esau habe ich gehaßt (zurückgesetzt).

14 Was wollen wir nun vorbringen? [Doch] nicht, [es gebe] Ungerechtigkeit bei Gott! Möge [das] nicht [gefolgert] werden!

15 Denn [zu] Mose sagt Er: Erbarmen werde ich mich, wessen Ich mich erbarmen möchte; und Mitleid werde ich [hab]en, [mit] wem ich Mitleid haben möchte.

16 Demnach [liegt es] nun nicht [an] dem Wollenden noch [an] dem Rennenden, sondern an dem Sich erbarmenden Gott.

17 Denn die Schrift sagt [zu] Pharao: Ebendeshalb habe ich dich erweckt, damit ich an dir Meine Kraft [zur] Schau [stell]e und damit mein Name auf der gesamten Erde kundgemacht werde.

18 Demnach erbarmt Er sich nun, wessen Er will, aber Er verhärtet [auch], wen Er will.

19 Nun wirst du mir erwidern: Was tadelt Er d[an]n noch? Wer hat denn [je] Seiner Absicht widerstanden?

20 - O Mensch, in der Tat, wer bist [denn] du, Gott gegenüber [eine solche] Antwort [zu geb]en? Das Gebilde wird [doch] nicht dem Bildner erwidern: Warum hast du mich so gemacht?

21 - Hat der Töpfer nicht Vollmacht [über] den Ton, aus derselben Knetmasse das eine Gefäß zu[r] Ehre [und] das andere zu[r] Unehre zu machen?

22 [Wie] aber, wenn Gott (will[ens, Seinen] Zorn [zur] Schau zu [stell]en und bekanntzumachen, [was] Er vermag) [die dem] Untergang angepassten Gefäße [des] Zorns mit viel Geduld trägt,

23 um zugleich den Reichtum Seiner Herrlichkeit an [den] Gefäßen [des] Erbarmens bekannt[zu]machen, die Er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat -

24 uns, die Er auch beruft, nicht allein aus [den] Juden, sondern auch aus [den] Nationen.

25 Wie Er auch in Hosea sagt: [Was] nicht Mein Volk [war], werde Ich "Mein Volk" heißen, und die Nichtgeliebte [werde ich] "Geliebte" [nennen].

26 Und es wir [so] sein: An dem Ort, wo man ihnen angesagt hatte: Ihr [seid] nicht Mein Volk, dort wird man sie "Söhne [des] lebendigen Gottes" heißen.

27 Jesaia aber ruft laut über Israel [aus]: Wenn [auch] die Zahl der Söhne Israels wie Sand [a]m Meer wäre, [so] wird [doch nur] der Überrest gerettet werden;

28 denn abschließend und [ab]kürzend wird [der] Herr auf Erden Abrechnung halten.

29 So wie Jesaia auch vorher angesagt hatte: Wenn nicht der Herr Zebaoth uns Samen übrigließe, wären wir wie Sodom geworden und hätten Gomorra geglichen.

30 Was wollen wir nun vorbringen? Da[ß die] Nationen, die nicht [der] Gerechtigkeit nachjagten, Gerechtigkeit ergriffen [haben], nämlich die Gerechtigkeit aus Glauben.

31 Israel aber, [das einem] Gesetz [der] Gerechtigkeit nachjagt, [läuf]t nicht, [jene] überholend, ins Gesetz [der] Gerechtigkeit [ein].

32 Weshalb? Da [es] nicht aus Glauben, sondern aus Gesetzeswerken [geschieht], stoßen sie sich [an] dem Stein des Anstoßes, so wie geschrieben steht:

33 Siehe, Ich lege in Zion [einen] Stein [des] Anstoßes und [einen] Felsen [des] Strauchelns; und [wer] an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.

10

1 * Brüder, meines Herzens Wunsch und [mein] Flehen zu Gott für sie [ist] um Rettung.

2 Denn ich bezeuge ihnen, da[ß] sie Eifer [für] Gott haben, jedoch nicht in [rechter] Erkenntnis.

3 Denn, [da sie] die Gerechtigkeit Gottes nicht kennen und die eigene Gerechtigkeit [auf]zustellen suchen, wurden sie der Gerechtigkeit Gottes nicht untergeordnet.

4 Denn [die] Vollendung [des] Gesetzes [ist] Christus, zur Gerechtigkeit [für] jeden, der glaubt.

5 Denn Mose schreibt [von] der Gerechtigkeit aus Gesetz, da[ß] der Mensch, [der] sie [alle] tut, in ihr Leben [haben] wird.

6 Aber die Gerechtigkeit aus Glauben sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen (d[a]s heißt, um Christus herabzuführen)?

7 Oder: Wer wird in den Abgrund hinabsteigen (d[a]s heißt, um Christus aus [den] Toten herauszuführen)?

8 Sondern was sagt sie: Nahe ist dir der Ausspruch, in deinem Mund und in deinem Herzen; dies ist das W[or]t des Glaubens, den wir herolden:

9 Wenn du mit deinem Mund bekennst, da[ß] Jesus Herr [ist], und in deinem Herzen glaubst, da[ß] Gott Ihn aus [den] Toten auferweckt hat, [so] wirst du gerettet werden.

10 Denn [im] Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, [mit dem] Munde bekannt man zur Rettung.

11 Denn die Schrift sagt: Jeder, der an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.

12 Denn es ist kein Unterschied zwischen [einem] Juden und [einem] Griechen; denn alle [haben] denselben Herrn, [der] sich an allen reich [erweist] die Ihn anrufen.

13 Denn jeder, der den Namen [des] Herrn anrufen sollte, wird gerettet werden.

14 Wie sollten sie nun [Ihn] anrufen, an den sie nicht glauben? Wie aber sollten sie [an den] glauben, [über] den sie nichts hören? Wie aber sollten sie [von Ihm] hören ohne [einen, der] heroldet?

15 Wie aber sollten sie herolden, wenn sie nicht beauftragt werden? So wie geschrieben steht: Wie lieblich [sind] die Füße derer, [die ein] Evangelium [des] Guten [verkündig]en!

16 Jedoch nicht alle gehorchen dem Evangelium; den Jesaia sagt: Herr, wer glaubt unserer Kunde?

17 Dennoch [kommt] der Glaube aus [der] Kunde, die Kunde aber durch [einen] Ausspruch Christi.

18 Jedoch frage ich: Haben sie überhaupt nichts gehört? In der Tat! In das gesamte Land ging ihr Schall aus, und [bis] zu den Enden der Wohnerde ihre Aussprüche.

19 Jedoch frage ich: Hat Israel [etwa] überhaupt nichts [er]kannt? [Als] erster sagt Mose: Ich werde euch [zur] Eifer[sucht] auf [die reiz]en, [die] keine Nationen [sind]; über [eine] unverständige Nation werde Ich euch erzürnen.

20 Jesaia aber wagt [es] und sagt: Gefunden wurde ich [von] denen, [die] Mich nicht suchen; offenbar wurde Ich denen, [die] nicht [nach] Mir fragen.

21 Zu Israel aber sagt Er: den ganzen Tag breite Ich Meine Hände aus zu [einem] widerspenstigen und widersprechenden Volk.

11

1 * Ich frag nun: Gott verstößt [doch] nicht Sein Volk? Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Denn auch ich bin Israelit, aus [dem] Samen Abrahams, [dem] Stamm Benjamin.

2 Gott verstößt Sein Volk nicht, das Er zuvor [er]kannte. Wißt ihn nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er [bei] Gott gegen Israel vorstellig wird? -

3 Herr, Deine Propheten töten sie, Deine Altäre schaufeln sie herunter; nun bin ich allein übriggeblieben, und sie suchen [nach] meiner Seele.

4 Jedoch was sagt ihm die [göttliche] Weisung? - Ich habe mir siebentausend Männer übrigbehalten, die [ihr] Knie nicht [vor] Baal gebeugt haben.

5 So ist folglich auch in der jetzigen Frist [ein] Überrest nach [der] Gnadenauswahl vorhanden.

6 Wenn aber [in] Gnaden, [dann] nicht mehr aus Werken; sonst wäre die Gnade nicht mehr Gnade. Wenn aber aus Werken, [dann] ist es nicht mehr Gnade; sonst ist das Werk nicht mehr Werk.

7 Was folgt [daraus? Was] Israel sucht, d[a]s hat es nicht erlangt; aber die Auswahl hat [es] erlangt. Die übrigen dagegen wurden verstockt,

8 wie geschrieben steht: Gott gibt ihnen [einen] Geist [der] Betäubung, Augen [die] nicht [er]blicken, und Ohren, [die] nicht hören, bis [auf] den heutigen Tag.

9 Und David sagt: Ihr Tisch werde ihnen zu[r] Falle und zu[m] Jagdnetz, zu[m] Fallstrick und zu[r] Vergeltung.

10 Ihre Augen sollen verfinstert werden, [damit sie] nicht [er]blicken. Und den Rücken beuge ihnen alle[zeit].

11 Ich frage nun: Sie straucheln [doch] nicht, damit sie fallen sollten? Möge [das] nicht [gefolgert] werden! Sondern um sie [zu]r Eifer[sucht] zu [reiz]en, [wurde durch] ihre Kränkung (wörtl.: Danebenfall) den Nationen die Rettung [zuteil].

12 Wenn aber [schon] ihre Kränkung (wörtl.: Danebenfall)[der] Welt Reichtum [ist] und ihr Niedergang [der] Reichtum [der] Nationen, wieviel mehr [wird es] ihre Vervollständigung [werde]!

13 Euch Nationen aber sage ich: Insofern ich nun [der] Apostel [der] Nationen bin, verherrliche ich meinen Dienst,

14 ob etwa ich [die von] meinem Fleisch [zur] Eifer[sucht reiz]en und einige aus ihnen retten könnte.

15 Denn wenn ihre [jetzige] Verwerfung [der] Welt Versöhnung (wörtl.: Herabveränderung) [ist], was [wird ihre] Wiederannahme [sein], wenn nicht Leben aus [den] Toten?

16 Wenn aber das Erstlings[brot] heilig [ist, dann] auch die Teig[masse], und wenn die Wurzel heilig [ist, dann sind es] auch die Zweige.

17 Wenn nun einige der Zweige [her]ausgebrochen wurden und du [als] wilder Ölbaum[zweig] unter sie eingepfropft und Mitteilnehmer [an] der Wurzel [und] der Fettigkeit des Öl[baums] geworden bist,

18 [so] prahle nicht [gegen] die [anderen] Zweige! Wenn du aber prahlst, [bedenke], nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich.

19 Du wirst nun erwidern: [Die] Zweige wurden [her]ausgebrochen, damit ich eingepfropft würde.

20 Schön; [infolge ihres] Unglaubens wurden sie [her]ausgebrochen, du aber stehst [durch] den Glauben. Sei nicht hoch[mütig] gesonnen, sondern fürchte dich!

21 Denn wenn Gott die naturgemäßen Zweige nicht verschont hat, wird Er auch dich nicht verschonen

22 Gewahre nun [die] Güte und [die] Strenge Gottes: an denen, [die] fallen, zwar [die] Strenge, an dir aber [die] Güte Gottes, wenn du [in] der Güte beharrst; sonst wirst auch du ausgehauen werden.

23 Aber auch jene, wenn sie nicht im Unglauben beharren, werden [wieder] eingepfropft werden; denn Gott ist imstande, sie wieder einzupfropfen.

24 Denn wenn du aus dem naturgemäßen wilden Ölbaum ausgehauen und gegen [die] Natur in [den] edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, wieviel mehr werden diese naturgemäßen [Zweige in] den eigenen Öl[baum wieder] eingepfropft werden!

25 Denn ich will euch, [meine] Brüder [über] dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen (damit ihr nicht bei euch selbst [als] besonnen geltet). Verstockung ist Israel zu[m] Teil widerfahren, bis die Vervollständigung der Nationen eingehe.

26 Und so[dann] wird Israel [als] Gesamt[heit] gerettet werden, so wie geschrieben steht: Eintreffen wird der Bergende aus Zion; abwenden wird Er [die] Unfrömmigkeit von Jakob.

27 Und dies [ist] Mein Bund [mit] ihnen, wenn ich ihre Sünden (wörtl.: Zielverfehlungen) wegnehme.

28 Nach dem Evangelium [sind sie] zwar Feinde um euertwillen, nach der Auserwählung aber Geliebte um der Väter willen.

29 Denn unbereubar [sind] die Gnadengaben und die Berufung Gottes.

30 Denn ebenso wie ihr einst [gegen] Gott widerspenstig wart, nun aber [bei] d[er]en Widerspenstigkeit Erbarmen [erlang]tet,

31 so sind auch diese nun dem euch [gewährten] Erbarmen [gegenüber] widerspenstig geworden, damit auch sie [von] nun [an] Erbarmen [erlangen] können.

32 Denn Gott schließ alle zusammen in Widerspenstigkeit ein, damit Er sich aller erbarme.

33 O Tiefe [des] Reichtums, [der] Weisheit und [der Er]kenntnis Gottes! Wie unausforschlich [sind] Seine Urteile und [wie] unausspürbar Seine Wege!

34 Denn wer hat [den] Sinn [des] Herrn [er]kannt, oder wer wurde Sein Rat[geber]?

35 Wer hat Ihm [etwas] zuerst gegeben, damit es ihm vergolten werden wird?

36 D[enn] aus Ihm und durch Ihn und zu Ihm [hin ist] das All! Ihm [sei] die Verherrlichung für die Äonen! Amen!

12

1 * Ich spreche euch nun zu, Brüder ([im] Hinblick [auf] die Mitleids[erweisung]en Gottes), eure Körper [als ein] lebendiges, heiliges [und] Gott wohlgefälliges Opfer bereitzustellen ([als] euren folgerichtigen Gottesdienst)

2 und euch nicht [auf] diesen Äon einzustellen, sondern euch umgestalten zu lassen [durch] die Erneuerung eueres Denksinns, damit ihr zu prüfen [vermöget], was der Wille Gottes [sei] - der gute, wohlgefällige und vollkommene.

3 Denn auf [Grund] der mir gegebenen Gnade sage ich [einem] jeden unter euch, nicht über [das hinaus] zu sinnen, [was] man [im] Sinne [hab]en soll, sondern darauf bedacht zu sein, [gesunde] Vernunft zu [zeig]en, [so] wie Gott [einem] je[d]en [das] Maß [des] Glaubens [zu]teilt.

4 Denn wie wir an einem Körper viele Glieder haben, die Glieder aber nicht alle dieselbe Verrichtung haben,

5 so sind [auch] wir, die vielen, eine Körper[schaft] in Christus, [i]m einzeln[en] aber Glieder [unter]einander.

6 Gemäß der uns gegebenen Gnade haben wir nun vorzügliche Gnadengaben: sei es Propheten[wort, so werde es gebraucht] nach Maßgabe des Glaubens;

7 sei es [die Gabe des] Dienstes, [so betätige man sie] im Dienst; sei es, [daß] der Lehrende [die Gabe hat, so wirke er] in der Belehrung;

8 sei es [daß] der Zusprechende [sie hat, so über er sie aus] im Zuspruch; [ebenso tue es] der mit [anderen] Teilende in [Herzens]einfalt, der Vorstehende mit Fleiß, der sich Erbarmende mit Freudigkeit.

9 Die Liebe [sei] ungeheuchelt! [Seid solche die] das Böse verabscheuen [und a]m Guten haften!

10 In der geschwisterlichen Freundschaft [seid] einander herzlich zu[getan, in] der Ehr[erbietung] einander höher achtend,

11 [i]m Fleiß nicht zögernd, [i]m Geist [in]brünstig, dem Herrn [als] Sklaven [dienen]d,

12 [in] der Erwartung freudvoll, [in] der Drangsal ausharrend, [i]m Gebet anhaltend,

13 [zu] den Bedürfnissen der Heiligen beisteuernd, der Gastfreundschaft nachjagend!

14 Segnet die euch verfolgen, segnet und verfluchet nicht!

15 [Es gilt] sich zu freuen mit [den] Freudevollen,

16 zu schluchzen mit [den] Schluchzenden, [unter]einander gleichgesinnt [zu sein], nicht [auf] Hohes sinnend, sondern [davon] weggeführt, [sich zu] den Niedrigen [zu] gesellen. Werdet nicht [solche, die] sich selbst [für] besonnen [halten]!

17 Vergeltet niemandem Übles mit Üblem, seid angesichts aller Menschen [auf] Edles vorbedacht,

18 wenn möglich [durch] das, [was] von euch [kommt. Die] mit allen Menschen Frieden [halt]en,

19 rächen sich selbst nicht, Geliebte; sondern gebt dem Zorn [Gottes] Raum; denn es steht geschrieben: Mein [ist die] Rache, Ich werde vergelten, [so] spricht [der] Herr.

20 Jedoch: Wenn deinen Feind hungert, gib ihm [den] Bissen! Wenn ihn dürstet, [gib] ihm [zu] trinken! Denn [wenn du] dies tust, wirst du feur[ig] glühende Kohlen auf sein Haupt häufen.

21 Werdet nicht vom Üblem überwunden, sondern überwindet das Üble mit Gutem.

13

1 * Jede Seele ordne sich [den] über [ihr] stehenden Obrigkeiten unter; denn es gibt keine Obrigkeit außer von Gott. Die vorhandenen sind also von Gott verordnet.

2 [Wer] sich daher der Obrigkeit widersetzt, hat [damit] Gottes Anordnung widerstanden; die aber widerstanden haben, werden [über] sich [ein] Urteil erhalten.

3 Denn die Oberen sind nicht [für] das gute Werk [ein Anlaß zur] Furcht, sondern [für] das Üble. Willst du aber die Obrigkeit nicht fürchten [müssen, so] tue das Gute, und du wirst von ihr Beifall haben.

4 Denn Gottes Dienerin ist sie, dir zum Guten. Wenn du aber das Üble tust, [so] fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht [nur zum] Schein; ist sie doch Gottes Dienerin, [eine] Rächerin zu[m] Zorn[gericht] dem, [der] das Üble verübt.

5 Darum [die] Notwendigkeit, sich unterzuordnen, nicht allein um des Zorn[gerichts] willen, sondern auch um des Gewissens willen.

6 Denn deshalb entrichtet ihr auch Steuern, denn Gottes Amtsträger sind sie, zu diesem [Zweck] anhaltend [tätig].

7 Bezahlt allen die Schuldigkeiten: Steuer, [wem] die Steuer, Zoll [wem] der Zoll [gebührt]; Furcht, [wem] die Furcht, [und] Ehre, [wem] die Ehre [gebührt].

8 Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer einander zu lieben; denn [wer] den anderen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt.

9 Denn das [Gebot]: du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch zeugen, du sollst nicht begehren, oder irgend[ein] anderes Gebot, es gipfelt in diesem Wort, in dem "Lieben sollst du deinen Nächsten wie dich selbst!"

10 Die Liebe [be]wirkt dem Nächsten nichts Übles; folglich [ist] die Liebe [nun die] Vervollständigung [des] Gesetzes.

11 Und dies [tut], wissend [um] die Frist, da [die] Stunde [für] uns schon [da ist], aus [dem] Schlaf erweckt zu werden; (denn nun [ist] unsere Rettung näher als [damals], als wir gläubig wurden;

12 die Nacht ist [schon] vorgeschritten, und der Tag ist nahege[komm]en.) Folglich laßt uns die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen!

13 Wie a[m] Tage laßt uns wohlanständig wandeln, nicht [in] Ausgelassenheit und Rausch, nicht [in] Unzucht und Ausschweifung, nicht [in] Hader und Eifer[sucht],

14 sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und trefft keine Vorkehrung für Begierden des Fleisches!

14

1 * Nehmt euch aber des Schwachen im Glauben an, [doch] nicht zur Beurteilung [von] Folgerungen.

2 Der eine glaubt, alles essen zu [dürfen], der Schwache aber ißt [nur] Gemüse.

3 [Wer alles] ißt, verschmähe nicht den, [der] nicht [alles] ißt; und [wer etwas] nicht ißt, richte nicht den, [der es] ißt. Denn Gott nahm sich seiner an.

4 Wer bist du, der du [einen] fremden Haussklaven richtest? [Seinem] eigenen Herrn steht er oder fällt er; er wird aber stehend [erhalten] werden, denn [sein] Herr ist mächtig, ihn stehend zu [erhalten].

5 Der eine achtet [einen] Tag [höher] als [den anderen] Tag, der [andere] aber achtet jeden Tag [gleich], je[d]er soll in [seinem] eigenen Denksinn vollgewiss sein.

6 [Wer etwas] auf den Tag hält, [d]er hält [für den] Herrn [dar]auf; und [wer alles] ißt, [d]er ißt [für den] Herrn, denn er dankt Gott [dabei. Wer etwas] nicht ißt, [d]er ißt [es für den] Herrn nicht, [denn] er dankt Gott dabei.

7 Denn keiner [von] uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.

8 Denn wenn wir auch leben, [so] leben wir dem Herrn; wenn wir auch sterben, [so] sterben wir dem Herrn. Folglich, ob wir auch leben [oder] ob wir auch sterben, sind wir des Herrn.

9 Denn dazu starb Christus und lebt, damit Er [der] Toten wie auch [der] Lebenden Herr sei.

10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verschmähst du deinen Bruder? Werden wir doch alle [vor] der [Preisrichter]bühne Gottes dargestellt werden;

11 denn es steht geschrieben: [So wahr] Ich lebe, spricht [der] Herr: [Vor] Mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird Gott huldigen.

12 Demnach nun wird je[d]er [von] uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.

13 Folglich laßt uns nicht länger einander richten, sondern achtet vielmehr d[arau]f, dem Bruder keinen Anstoß oder Fallstrick zu geben.

14 Ich weiß und bin i[m] Herrn Jesus überzeugt, da[ß] nichts an sich gemein [ist], wenn nicht dem, [der] etwas [als] gemein [ein]schätzt; [für] jenen [ist es] gemein.

15 Denn wenn um [einer] Speise willen dein Bruder betrübt wird, wandelst du nicht mehr [der] Liebe gemäß. [Mach durch] deine Speise nicht denjenigen zunichte, für den Christus starb.

16 Das Gut, [das] euer [ist], soll nun nicht gelästert werden,

17 weil das Königreich Gottes [nämlich] nicht Speise und Trank, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude in heiligem Geist ist;

18 denn [wer] in diesem dem Christus [als] Sklave [dien]t, [ist] Gott wohlgefällig und [bei] den Menschen bewährt.

19 Demnach jagen wir nun den [Dingen] des Friedens und denen der Auferbauung [unter]einander nach.

20 Zerstört nicht [einer] Speise wegen das Werk Gottes! Zwar [ist] alles rein, jedoch übel [für] den Menschen, der mit Anstoß ißt.

21 Edel [ist es], kein Fleisch zu essen, noch Wein zu trinken, noch [sonst etwas zu tun], an dem dein Bruder sich stößt, worin er strauchelt oder schwach ist.

22 Habe du [den] Glauben, den du hast, für dich selbst Angesichts Gottes! Glückselig, [wer] nicht sich selbst [zu] richten [braucht] in dem, [was] er [für] bewährt [hält].

23 [Wer] aber Bedenken [ha]t, wenn er ißt, [d]er ist verurteilt, weil [er] nicht aus Glauben [handelt]; alles aber [was] nicht aus Glauben [geschieht], ist Sünde (wörtl.: Zielverfehlung).

15

1 * Wir abe, die Kraftvollen, sind verpflichtet, die Schwächen der Kraftlosen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen.

2 [Ein] je[d]er [von] uns [suche], dem Nächsten [zu] gefallen, [ihm] zum Guten, zu [seiner] Auferbauung.

3 Denn auch der Christus hat nicht sich Selbst [zu] Gefallen [gelebt], sondern so wie geschrieben steht: Die Schmähungen derer, [die] Dich schmähen, fallen auf Mich.

4 Denn all das, [was] vorher geschrieben wurde, [ist] gerade uns zur [Be]lehrung geschrieben worden, damit wir durch Ausharren und durch den Zuspruch der Schriften Zuversicht haben mögen.

5 Der Gott des Ausharrens und des Zuspruchs gebe euch, [unter]einander gleichgesinnt zu sein, gemäß [der Gesinnung] Christi Jesu,

6 damit ihr einmütig mit e i n e m Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht.

7 Darum nehmt euch einander an, so wie auch der Christus euch zu Sich [an]nahm zu[r] Verherrlichung Gottes.

8 Denn ich sage, Christus ist [der] Diener [der] Beschneidung geworden für [die] Wahrh[aftigk]eit Gottes, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen.

9 Die Nationen aber [werden] Gott für [Sein] Erbarmen verherrlichen, so wie geschrieben steht: Deshalb werde ich Dir huldigen unter [den] Nationen und Deinem Namen [zum] Saitenspiel [lobsing]en.

10 Anderswo wieder heißt es: Seid fröhlich, [ihr] Nationen, mit Seinem Volk!

11 Und wieder heißt es: Lobet den Herr, alle Nationen! Lobpreisen sollen Ihn alle Völker!

12 Jesaia wieder[um] sagt: Es wird sein [an jenem Tage]: Die Wurzel Isais, der da aufsteht [als] Fürst [der] Nationen, auf Ihn werden sich [die] Nationen verlassen.

13 Der Gott der Zuversicht aber erfülle euch [mit] aller Freude und [allem] Frieden im Glauben, damit ihr überfließt in der Zuversicht, in [der] Kraft heiligen Geistes.

14 Auch ich selbst bin überzeugt, [was] euch, meine Brüder, betrifft, da[ß] auch ihr selbst [von] Gutheit geweitet seid, erfüllt [mit] aller [Er]kenntnis, befähigt, auch einander zu ermahnen.

15 Dennoch habe ich euch (zu[m] Teil [in] verwegener [Weise]) geschrieben, [um] euch wieder daran [zu] erinnern um der Gnade willen, die mir von Gott gegeben ist,

16 damit ich [der] Amtsträger Christi Jesu für die Nationen sei, [der als] Priester des Evangelium Gottes wirkt, damit die Darbringung der Nationen wohlannehmbar werde, geheiligt in heiligem Geist.

17 [In meinem Dienst] für die [Sache] Gottes habe ich folglich das Rühmen [nur] in Christus Jesus.

18 Denn ich [möchte] nicht wagen, [von] etwas zu reden, [was] nicht Christus durch mich ausgeführt hat, [um die] Nationen zu[m Glaubens]gehorsam [zu führen durch] Wort und Werk,

19 in Kraft [der] Zeichen und Wunder, in Kraft [des] Geistes Gottes, so daß ich von Jerusalem aus ringsum[her] bis [nach] Illyrien das Evangelium des Christus [völlig] ausgerichtet habe.

20 [So habe] ich nun [meine] Ehre darein gesetzt, nicht Evangelium zu [verkündig]en, wo Christus [schon] genannt wird, damit ich nicht auf fremden Grund baue,

21 sondern so wie geschrieben steht: Denen nichts über Ihn verkündet wurde, [die] werden sehen; und die [noch] nichts gehört haben, werden verstehen.

22 Darum auch wurde ich viel[fach ver]hindert, zu euch zu kommen.

23 Nun aber, [da ich] in diesen Landschaften nicht mehr Raum habe, jedoch seit vielen Jahren Sehnsucht habe, zu euch zu kommen,

24 [so]wie ich nach Spanien gehen sollte, erwarte ich denn, [auf der] Durchreise euch zu schauen und von euch [ausgerüstet und] dort[hin] weitergesandt zu werden, wenn ich [mich zu]erst etwas [an] euch erquickt habe.

25 Zunächst gehe ich nun nach Jerusalem, [um] den Heiligen zu dienen.

26 Denn Mazedonien und Achaja haben [es] gutgeheißen, eine Beisteuer für die Armen [unter] den Heiligen in Jerusalem zu geben.

27 Sie heißen [dies] gut, weil sie ja deren Schuldner sind; denn wenn die Nationen [an] deren geistlichen [Gütern] teilnehmen, [so] sind sie auch verpflichtet, [eine Beisteuer] zu den fleischlichen zu leisten.

28 Folglich werde ich ([sobald ich] diesen [Dienst] vollbracht und ihnen diese Frucht versiegelt habe) [bei] euch durch[reisen und dann] nach Spanien hin gehen.

29 Ich weiß aber, da[ß] ich ([wenn ich] zu euch komme) in [der] Vervollständigung [des] Segens Christi kommen werde.

30 Ich spreche euch aber zu, [meine] Brüder, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, mit mir in den Gebeten für mich zu Gott zu ringen,

31 daß ich vor den Widerspenstigen in Judäa geborgen werde und mein Dienst für Jerusalem den Heiligen [dort] wohlannehmbar werde,

32 damit ich durch Gottes Willen mit Freuden zu euch kommen und mit euch Ruhe [find]en möge.

33 Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen!

16

1 * Ich empfehle euch Phöbe, unsere Schwester, [die] auch Dienerin der herausgerufenen [Gemeinde] in Kenchreä ist,

2 daß ihr sie aufnehmt i[m] Herrn, würdig der Heiligen, und ihr beisteht, in welcher Sache sie euer bedürfen sollte; denn sie hat gleichfalls vielen Beistand geleistet, auch mir selbst.

3 Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus

4 (die für meine Seele [ihren] eigenen Hals [aufs] Spiel gesetzt haben, denen nicht allein ich danke, sondern auch die gesamten herausgerufenen [Gemeinden] der Nationen),

5 und [grüßt] die herausgerufene [Gemeinde] in ihrem Haus.

6 Grüßt meinen geliebten Epänetus, der [der] Erstling [in] der [Provinz] Asien für Christus ist.

7 Grüßt Maria, die sich viel für euch [ab]gemüht hat.

8 Grüßt Andronikus und Junias, meine Verwandten und [einst] meine Mitgefangenen, die bedeutend sind unter den Aposteln und [schon] vor mir in Christus waren.

9 Grüßt meinen i[m] Herrn geliebten Ampliatus.

10 Grüßt Urbanus, unseren Mitarbeiter in Christus, und meinen geliebten Stachys.

11 Grüßt den in Christus bewährten Apelles. Grüßt die [Geschwister] unter den [Hausgenossen des] Aristobulus.

12 Grüßt meinen Verwandten Herodion. Grüßt die [Geschwister] i[m] Herrn unter den [Hausgenossen des] Narzissus.

13 Grüßt Tryphäna und Tryphosa, die sich [ab]mühen i[m] Herrn. Grüßt die geliebte Persis, die sich viel i[m] Herrn gemüht hat.

14 Grüßt den i[m] Herrn auserwählten Rufus sowie seine und meine Mutter.

15 Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas, und die Geschwister bei ihnen.

16 Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester, Olympas und alle Heiligen bei ihnen.

17 Grüßt einander mit heiligem Kuß. Es grüßen auch alle herausgerufenen [Gemeinden] des Christus.

18 Ich spreche euch aber zu, Brüder, [auf solche] zu achten, die neben der Lehre, welche ihr lerntet, Zwistigkeiten und Fallstricke verursachen: meidet sie!

19 Denn solche [dienen] nicht unserem Herrn Christus, sondern sind [ihrem] eigenen Leib versklavt; und durch gütige Worte und Segens[wünsche] täuschen sie völlig die Herzen der Arglosen.

20 [Die Kunde von] eurem [Glaubens]gehorsam hat denn [ja] alle erreicht; folglich freue ich mich über euch. Ich will aber, [daß] ihr weise zum Guten, jedoch ohne arglist[ige Neigung] zum Üblen seid.

21 Der Gott des Friedens aber wird in Schnelligkeit den Satan unter euren Füßen zertreten. Die Gnade unseres Herrn Jesus [sei] mit euch.

22 Es grüßt euch mein Mitarbeiter Timotheus, auch meine Verwandten Lucius, Jason und Sosipater.

23 Ich Tertius, der ich d[ies]en Brief schreibe, grüße euch i[m] Herrn.

24 Es grüßt euch Gajus, mein Gast[geber] und [der] der ganzen herausgerufenen [Gemeinde]. Es grüßt euch der Stadtverwalter Erastus und Bruder Quartus.

25 [Ihm] aber, der euch festigen kann gemäß meinem Evangelium und der Heroldsbotschaft [von] Christus Jesus, gemäß [der] Enthüllung [eines] Geheimnisses, [daß in] äonischen Zeiten [ver]schwiegen war,

26 nun aber offenbar wurde [und] auch durch prophetische Schriften gemäß [der] Anordnung des äonischen Gottes für alle Nationen bekanntgemacht worden ist, um Glaubensgehorsam [zu wirken -

27 Ihm, dem] allein weisen Gott [sei] durch Christus Jesus Verherrlichung für die Äonen der Äonen! Amen!