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1 Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Willen Gottes, und Sosthenes, der Bruder,

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2 an die Gemeinde Gottes seiende in Korinth, an Geheiligten in Christus Jesus, berufenen Heiligen, mit allen Anrufenden den Namen unseres Herrn Jesus Christus an jedem Ort, bei ihnen und bei uns;

3 Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und Herrn Jesus Christus!

4 Ich danke meinem Gott allezeit im Blick auf euch für die Gnade Gottes gegebene euch in Christus Jesus,

5 daß in allem ihr reich geworden seid in ihm, in aller Rede und aller Erkenntnis,

6 da das Zeugnis von Christus gefestigt wurde bei euch,

7 so daß ihr nicht zurücksteht in keiner Gnadengabe, erwartend das Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus;

8 dieser auch wird festigen euch bis ans Ende als Untadelige am Tag unseres Herrn Jesus Christus.

9 Treu Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

10 Ich ermahne aber euch, Brüder, bei dem Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß dasselbe ihr sagt alle und nicht sind unter euch Spaltungen, ihr seid aber vollendet in demselben Sinn und in derselben Meinung.

11 Kundgetan wurde nämlich mir über euch, meine Brüder, von den Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.

12 Ich sage aber dies, daß jeder von euch sagt: Ich meinerseits bin Paulus, ich aber Apollos, ich aber Kephas, ich aber Christi.

13 Ist zerteilt Christus? Etwa Paulus ist gekreuzigt worden für euch, oder auf den Namen Paulus seid ihr getauft worden?

14 Ich danke Gott, daß niemanden von euch ich getauft habe, wenn nicht Krispus und Gaius,

15 damit nicht jemand sage, daß auf meinen Namen ihr getauft worden seid.

16 Ich habe getauft aber auch das Haus Stephanas; im übrigen nicht weiß ich, ob jemanden anderen ich getauft habe.

17 Denn nicht hat gesandt mich Christus zu taufen, sondern die Frohbotschaft zu verkündigen, nicht in Weisheit Rede, damit nicht entleert werde das Kreuz Christi.

18 Denn das Wort vom Kreuz einerseits den verloren Gehenden Torheit ist, andererseits uns gerettet Werdenden Kraft Gottes ist.

19 Denn geschrieben ist: Ich will vernichten die Weisheit der Weisen, und die Klugheit der Klugen will ich verwerfen.

20 Wo ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer dieser Welt? Nicht hat zur Torheit gemacht Gott die Weisheit der Welt?

21 Denn weil in der Weisheit Gottes nicht erkannt hat die Welt durch die Weisheit Gott, hat für gut befunden Gott, durch die Torheit der Verkündigung zu retten die Glaubenden.

22 Denn auf der einen Seite Juden Zeichen fordern, auf der andern Seite Griechen Weisheit suchen,

23 wir aber verkündigen Christus als Gekreuzigten, Juden einerseits Ärgernis, Heiden andererseits Torheit,

24 ihnen aber, den Berufenen, Juden sowohl als auch Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

25 Denn das Törichte an Gott weiser als die Menschen ist und das Schwache an Gott stärker als die Menschen.

26 Seht an doch eure Berufung, Brüder, daß nicht viele Weise nach Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edelgeborene!

27 Sondern das Törichte der Welt hat erwählt Gott, damit er beschäme die Weisen, und das Schwache der Welt hat erwählt Gott, damit er beschäme das Starke,

28 und das Niedriggeborene der Welt und das Verachtete hat erwählt Gott, das nicht Seiende, damit das Seiende er zunichte mache,

29 damit nicht sich rühme jedes Fleisch vor Gott.

30 Von ihm her aber ihr seid in Christus Jesus, der geworden ist zur Weisheit für uns von Gott, und zur Gerechtigkeit und Heiligung und Erlösung,

31 damit, wie geschrieben ist: Der sich Rühmende mit Herrn rühme sich!

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1 Und ich, gekommen zu euch, Brüder, bin gekommen, nicht im Übermaß Wortes oder Weisheit verkündigend euch das Geheimnis Gottes.

2 Denn nicht hatte ich beschlossen, etwas zu wissen unter euch, wenn nicht Jesus Christus, und zwar gekreuzigten.

3 Und ich in Schwachheit und in Furcht und in vielem Zittern kam zu euch,

4 und meine Rede und meine Verkündigung nicht in überredenden Weisheitsworten, sondern im Erweis von Geist und Kraft,

5 damit euer Glaube nicht sei aufgrund Weisheit von Menschen, sondern aufgrund Kraft Gottes.

6 Weisheit aber reden wir unter den Reifen, und zwar Weisheit nicht dieser Welt und nicht der Herrscher dieser Welt zunichte gemacht werdenden,

7 sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die vorher bestimmt hat Gott vor den Ewigkeiten zu unserer Herrlichkeit,

8 die keiner der Herrscher dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie erkannt hätten, nicht den Herrn der Herrlichkeit hätten sie gekreuzigt.

9 Aber, wie geschrieben ist: Was ein Auge nicht gesehen hat und ein Ohr nicht gehört hat und zum Herzen eines Menschen nicht aufgestiegen ist, was bereitet hat Gott den Liebenden ihn.

10 Uns aber hat enthüllt Gott durch den Geist; denn der; Geist alles erforscht, auch die Tiefen Gottes.

11 Wer denn weiß von Menschen das des Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen in ihm? So auch das Gottes niemand hat erkannt, wenn nicht der Geist Gottes.

12 Wir aber nicht den Geist der Welt haben empfangen, sondern den Geist aus Gott, damit wir erkennen das von Gott Geschenkte uns.

13 Dieses auch reden wir, nicht in von menschlicher Weisheit gelehrten Worten, sondern in vom Geist gelehrten, mit geistlichen geistliche vergleichend.

14 Aber ein irdisch gesinnter Mensch nicht nimmt an das des Geistes Gottes; Torheit nämlich für ihn ist, und nicht kann er erkennen, weil geistlich beurteilt wird.

15 Aber der Geistbegabte beurteilt alles, er selbst aber von niemandem wird beurteilt.

16 Wer denn hat erkannt Sinn Herrn, der belehren wird ihn? Wir aber Sinn Christi haben.

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1 Und ich, Brüder, nicht konnte sprechen zu euch wie zu Geistbegabten, sondern wie zu Fleischlichen, wie zu Unmündigen in Christus.

2 Milch euch habe ich trinken lassen, nicht Speise; denn noch nicht konntet ihr. Ja, auch nicht noch jetzt könnt ihr;

3 denn noch fleischlich seid ihr. Denn da unter euch Eifersucht und Streit, nicht fleischlich seid ihr, und nach Menschenart wandelt ihr?

4 Denn wenn sagt jemand: Ich meinerseits bin Paulus, ein anderer aber: Ich Apollos, nicht Menschen seid ihr?

5 Was denn ist Apollos? Und was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar, jedem wie der Herr gegeben hat.

6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat wachsen lassen;

7 daher weder der Pflanzende ist etwas noch der Begießende, sondern der wachsen lassende Gott.

8 Der Pflanzende aber und der Begießende eins sind, jeder aber den eigenen Lohn wird empfangen gemäß der eigenen Arbeit;

9 denn Gottes sind wir Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, Gottes Bauwerk seid ihr.

10 Gemäß der Gnade Gottes gegebenen mir als ein weiser Baumeister Grund habe ich gelegt, ein anderer aber baut darauf weiter. Jeder aber sehe zu, wie er darauf weiterbaut!

11 Denn einen anderen Grund niemand kann legen als den gelegten, der ist Jesus Christus.

12 Wenn aber jemand aufbaut auf den Grund Gold, Silber, wertvolle Steine, Holz, Heu, Stroh,

13 eines jeden Werk offenbar wird werden; denn der Tag wird kundmachen, weil im Feuer es offenbar wird; und eines jeden Werk, wie beschaffen es ist, das Feuer es wird erproben.

14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, Lohn wird er empfangen;

15 wenn jemandes Werk verbrennen wird, wird er bestraft werden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer.

16 Nicht wißt ihr, daß Tempel Gottes ihr seid und der Geist Gottes wohnt in euch?

17 Wenn jemand den Tempel Gottes zugrunde richtet, wird zugrunde richten diesen Gott; denn der Tempel Gottes heilig ist, welcher seid ihr.

18 Niemand sich selbst betrüge! Wenn jemand meint, weise zu sein unter euch in dieser Welt, töricht werde er, damit er werde weise!

19 Denn die Weisheit dieser Welt Torheit bei Gott ist; denn geschrieben ist: Der Fangende die Weisen in ihrer Schlauheit.

20 Und weiter: Herr kennt die Gedanken der Weisen, daß sie sind nichtig.

21 Daher niemand rühme sich mit Menschen! Denn alles euer ist,

22 sei es Paulus oder Apollos oder Kephas, sei es Welt oder Leben oder Tod, sei es Gegenwärtiges oder Zukünftiges; alles euer,

23 ihr aber Christi, Christus aber Gottes.

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1 So uns betrachte ein Mensch: als Diener Christi und Haushalter Geheimnisse Gottes!

2 Hierbei im übrigen wird verlangt von den Haushaltern, daß treu einer erfunden wird.

3 Mir aber als Geringstes ist, daß von euch ich gerichtet werde oder von einem menschlichen Tag; ja, auch nicht mich selbst richte ich.

4 Denn keiner mir bin ich bewußt; aber nicht deswegen bin ich gerechtgesprochen; doch der Richtende mich Herr ist.

5 Daher nicht vor Zeit etwas richtet, bis kommt der Herr, der auch ans Licht bringen wird das Verborgene der Finsternis und offenbar machen wird die Ratschläge der Herzen; und dann das Lob wird werden. jedem von Gott.

6 Dieses aber, Brüder, habe ich umgeformt auf mich und Apollos euretwegen, damit an uns ihr lernt das: Nicht hinaus über, was geschrieben ist, damit nicht einer für den einen ihr euch aufbläht gegen den anderen.

7 Wer denn dich zieht vor? Und was hast du, das nicht du empfangen hast? Wenn aber auch du empfangen hast, was rühmst du dich wie nicht empfangen habend?

8 Schon gesättigt seid ihr; schon seid ihr reich geworden; ohne uns seid ihr zum Herrschen gekommen; und wärt ihr doch zum Herrschen gekommen, damit auch wir mit euch herrschen könnten!

9 Ich meine nämlich: Gott uns Apostel zu letzten hat gemacht wie zum Tod Verurteilte, weil ein Schauspiel wir geworden sind für die Welt, sowohl für Engel als auch für Menschen.

10 Wir Toren wegen Christus, ihr aber klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr angesehen, wir aber ehrlos.

11 Bis zur gegenwärtigen Stunde hungern wir und dürsten wir und sind nackt und werden geschlagen und irren unstet umher,

12 und wir mühen uns ab, arbeitend mit den eigenen Händen; geschmäht werdend segnen wir, verfolgt werdend halten wir aus,

13 verlästert werdend geben wir gute Worte; zu Sündenböcken für die Welt sind wir geworden, von allen Abschaum bis jetzt.

14 Nicht beschämend euch, schreibe ich dieses, sondern als meine geliebten Kinder ermahnend;

15 denn wenn ungezählte Erzieher ihr haben solltet in Christus, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus durch die Frohbotschaft ich euch habe gezeugt.

16 Ich ermahne also euch: Meine Nachahmer werdet!

17 Deswegen habe ich geschickt euch Timotheus, der ist mein Sohn, geliebter und treuer im Herrn, der euch erinnern wird an meine Wege in Christus Jesus, wie überall in jeder Gemeinde ich lehre.

18 Als ob nicht käme aber ich zu euch, haben sich aufgebläht einige;

19 ich werde kommen aber bald zu euch, wenn der Herr will, und ich werde kennenlernen nicht das Wort der Aufgeblähten, sondern die Kraft;

20 denn nicht in Wort das Reich Gottes, sondern in Kraft.

21 Was wollt ihr? Mit Stock soll ich kommen zu euch oder in Liebe und Geist Sanftmut?

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1 Überhaupt wird gehört bei euch Unzucht, und solche Unzucht, welche nicht einmal bei den Heiden, daß Frau jemand des Vaters hat.

2 Und ihr aufgebläht seid, und nicht vielmehr seid ihr traurig geworden, damit weggenommen werde aus eurer Mitte der diese Tat begangen Habende?

3 Ich meinerseits allerdings, abwesend mit dem Leib, anwesend aber mit dem Geist, schon habe gerichtet, wie anwesend, den so dies verübt Habenden:

4 im Namen unseres Herrn Jesus, versammelt seid ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus,

5 zu übergeben den so Beschaffenen dem Satan zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn.

6 Nicht gut euer Rühmen. Nicht wißt ihr, daß wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?

7 Fegt hinaus den alten Sauerteig, damit ihr seid ein neuer Teig, da ihr seid ungesäuert; denn unser Passalamm ist geopfert worden, Christus.

8 Daher laßt uns feiern, nicht mit altem Sauerteig und nicht mit Sauerteig Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten Reinheit und Wahrheit!

9 Ich habe die schriftliche Anweisung gegeben euch in dem Brief, nicht zu verkehren mit Unzüchtigen,

10 nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; denn sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen.

11 Jetzt aber habe ich die schriftliche Anweisung erteilt euch, nicht zu verkehren, wenn jemand, Bruder sich nennen lassend, ist unzüchtig oder habsüchtig oder ein Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber, mit dem so Beschaffenen auch nicht zusammen zu essen.

12 Was denn mir, die draußen zu richten? Nicht die drinnen ihr richtet?

13 Aber die draußen Gott wird richten. Schafft weg den Bösen aus euch selbst!

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1 Bringt es fertig jemand von euch, eine Sache habend gegen den anderen, vor Gericht zu streiten vor den Ungerechten und nicht vor den Heiligen?

2 Oder nicht wißt ihr, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch gerichtet wird die Welt, unwürdig seid ihr für sehr geringfügige Rechtssachen?

3 Nicht wißt ihr, daß Engel wir richten werden, ganz zu schweigen von Alltäglichem?

4 Alltägliche Rechtssachen also wenn ihr habt, die Verachteten in der Gemeinde, die setzt ihr ein?

5 Zur Beschämung zu euch rede ich. So nicht ist vorhanden bei euch kein Weiser, der können wird entscheiden zwischen seinem Bruder?

6 Sondern Bruder mit Bruder streitet, und dies vor Ungläubigen?

7 Schon also überhaupt eine Niederlage für euch ist es, daß Prozesse ihr habt mit euch selbst. Weswegen nicht lieber laßt ihr euch unrecht tun? Weswegen nicht lieber laßt ihr euch berauben?

8 Aber ihr tut unrecht und beraubt, und zwar Brüder.

9 Oder nicht wißt ihr, daß Ungerechte Gottes Reich nicht ererben werden? Nicht irrt euch! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lüstlinge noch mit Männern verkehrende Männer

10 noch Diebe noch Habsüchtige, nicht Trunkenbolde, nicht Lästerer, nicht Räuber Reich Gottes werden ererben.

11 Und dieses einige wart ihr; aber ihr habt euch abwaschen lassen, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerecht gesprochen worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.

12 Alles mir ist erlaubt, aber nicht alles nützt. Alles mir ist erlaubt, aber nicht ich werde mich beherrschen lassen von irgendeiner.

13 Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; aber Gott sowohl diesen als auch diese wird zunichte machen. Aber der Leib nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib;

14 aber Gott einerseits den Herrn hat auferweckt, andererseits uns wird er auferwecken durch seine Kraft.

15 Nicht wißt ihr, daß eure Leiber Glieder Christi sind? Genommen habend nun die Glieder Christi, soll ich machen zu Gliedern einer Hure? Nicht möge es geschehen!

16 Oder nicht wißt ihr, daß der sich Hängende an die Hure ein Leib ist? Denn werden werden, heißt es, die zwei zu einem Fleisch.

17 Aber der sich Anhängende an den Herrn ein Geist ist.

18 Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die tut ein Mensch, außerhalb des Leibes ist, aber der Unzucht Treibende gegen den eigenen Leib sündigt.

19 Oder nicht wißt ihr, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes in euch; ist, den ihr habt von Gott, und nicht seid ihr euer selbst?

20 Denn ihr seid gekauft worden um einen Preis; preist also Gott mit eurem Leib!

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1 Aber betreffs, was ihr geschrieben habt: Gut für einen Mann, eine Frau nicht zu berühren;

2 aber wegen der Unzuchtssünden jeder seine eigene Frau habe und jede den eigenen Mann habe!

3 Der Frau der Mann die schuldige Pflicht leiste, gleichermaßen aber auch die Frau dem Mann!

4 Die Frau über den eigenen Körper nicht hat Verfügungsrecht, sondern der Mann; gleichermaßen aber auch der Mann über den eigenen Körper nicht hat Verfügungsrecht, sondern die Frau.

5 Nicht entzieht euch einander, wenn nicht etwa nach Übereinkunft für eine Zeit, damit ihr Zeit habt für das Gebet und wieder zu demselben seid, damit nicht versucht euch der Satan wegen eurer Unenthaltsamkeit!

6 Dies aber sage ich gemäß einem Zugeständnis, nicht gemäß einem Befehl.

7 Ich wollte aber, alle Menschen wären wie auch ich; aber jeder hat eine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.

8 Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich;

9 wenn aber nicht sie sich enthalten, sollen sie heiraten! Besser nämlich ist es, zu heiraten als vom Feuer verzehrt zu werden.

10 Aber den geheiratet Habenden gebiete ich, nicht ich, sondern der Herr, eine Frau vom Mann nicht sich trenne

11 wenn aber doch sie sich getrennt hat, bleibe sie unverheiratet, oder mit dem Mann versöhne sie sich! und ein Mann Frau nicht wegschicke.

12 Aber den übrigen sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und diese willigt ein, zu wohnen bei ihm, nicht schicke er weg sie!

13 Und eine Frau, wenn eine hat einen ungläubigen Mann und dieser willigt ein, zu wohnen bei ihr, nicht schicke weg den Mann!

14 Geheiligt ist nämlich der Mann ungläubige durch die Frau, und geheiligt ist die Frau ungläubige durch den Bruder; denn sonst ja eure Kinder unrein sind, jetzt aber heilig sind sie.

15 Wenn aber der Ungläubige sich trennt, trenne er sich! Nicht sklavisch gebunden ist der Bruder oder die Schwester in den so beschaffenen; vielmehr im Frieden hat berufen euch Gott.

16 Denn was weißt du, Frau, ob den Mann du retten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob die Frau du retten wirst?

17 Doch, jedem wie zugeteilt hat der Herr, jeden wie berufen hat Gott, so wandle er! Und so in allen Gemeinden ordne ich an.

18 Als Beschnittener jemand ist berufen worden; nicht soll er überziehen! In Unbeschnittenheit ist berufen worden jemand; nicht lasse er sich beschneiden!

19 Die Beschneidung nichts ist, und die Unbeschnittenheit nichts ist, sondern Halten Gebote Gottes.

20 Jeder in der. Berufung, in der er berufen worden ist, in der bleibe!

21 Sklave bist du berufen worden; nicht dir soll daran liegen! Aber wenn auch du kannst frei werden, um so mehr gebrauche!

22 Denn der im Herrn berufene Sklave Freigelassener Herrn ist; gleichermaßen der als Freier Berufene Sklave ist Christi.

23 Um einen Preis seid ihr gekauft worden; nicht werdet Sklaven von Menschen!

24 Jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, in dem bleibe er vor Gott!

25 Aber betreffs der Jungfrauen ein Gebot Herrn nicht habe ich, eine Meinung aber gebe ich ab als mit Erbarmen Beschenkter vom Herrn, vertrauenswürdig zu sein.

26 Ich meine also, dies gut ist wegen der bevorstehenden Not, daß gut für einen Menschen das So Sein.

27 Gebunden bist du an eine Frau; nicht suche Lösung! Gelöst bist du von einer Frau; nicht suche eine Frau!

28 Wenn aber doch du heiratest, nicht hast du gesündigt, und wenn heiratet die Jungfrau, nicht hat sie gesündigt. Bedrängnis aber für das Fleisch werden haben die so Beschaffenen, ich aber euch schone.

29 Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit zusammengedrängt ist; künftig damit die Habenden Frauen wie nicht Habende sind

30 und die Weinenden wie nicht Weinende und die sich Freuenden wie nicht sich Freuende und die Kaufenden wie nicht Behaltende

31 und die Nutzenden die Welt wie nicht Nutzende; denn vergeht die Gestalt dieser Welt.

32 Ich will aber, ihr sorgenfrei seid. Der Unverheiratete sorgt sich um das des Herrn, wie er gefalle dem Herrn;

33 aber der geheiratet Habende sorgt sich um das der Welt, wie er gefalle der Frau,

34 und er ist zerteilt. Und die Frau unverheiratete und die Jungfrau sorgt sich um das des Herrn, damit sie ist heilig sowohl am Leib als auch am Geist; aber die geheiratet Habende sorgt sich um das der Welt, wie sie gefalle dem Mann.

35 Dies aber zu eurem eigenen Nutzen sage ich, nicht damit eine Schlinge euch ich überwerfe, sondern zu dem Anstand und Beharrlichkeit am Herrn unablenkbar.

36 Wenn aber jemand nicht recht zu handeln an seiner Jungfrau meint, wenn er ist in der Vollkraft, und so es muß geschehen, was er will, tue er! Nicht sündigt er; sie sollen heiraten!

37 Wer aber steht in seinem Herzen seßhaft, nicht habend Not, Macht aber hat über den eigenen Willen und dies beschlossen hat im eigenen Herzen, zu bewahren seine Jungfrau, gut wird er tun.

38 Daher einerseits der Heiratende seine Jungfrau gut tut, andrerseits der nicht Heiratende besser wird tun.

39 Eine Frau ist gebunden, über wieviel Zeit lebt ihr Mann; wenn aber entschlafen ist der Mann, frei ist sie, mit wem sie will, sich zu verheiraten, allein im Herrn.

40 Glücklicher aber ist sie, wenn so sie bleibt, nach meiner Meinung; ich meine aber, auch ich Geist Gottes habe.

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1 Aber betreffs des Götzenopferfleisches: Wir wissen, daß allesamt Erkenntnis wir haben. Die Erkenntnis bläht auf, aber die Liebe baut auf.

2 Wenn jemand meint, erkannt zu haben etwas, noch nicht hat er erkannt, wie es nötig ist zu erkennen;

3 wenn aber jemand liebt Gott, der ist erkannt von ihm.

4 Betreffs des Essens also des Götzenopferfleisches wissen wir, daß kein Götze in Welt und daß kein Gott, wenn nicht einer.

5 Denn selbst wenn sind sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf Erden, wie ja sind viele Götter und viele Herren,

6 doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alles und wir hin zu ihm, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alles und wir durch ihn.

7 Aber nicht in allen die Erkenntnis; einige vielmehr wegen der Gewöhnung bis jetzt an den Götzen als Götzenopferfleisch essen, und ihr Gewissen, schwach seiend, wird befleckt.

8 Speise aber uns nicht wird nahebringen Gott; weder, wenn nicht wir essen, haben wir einen Nachteil, noch, wenn wir essen, haben wir im Überfluß.

9 Seht zu aber, daß nicht vielleicht diese eure Freiheit zum Anstoß wird den Schwachen!

10 Wenn nämlich jemand sieht dich Habenden Erkenntnis in einem Götzentempel zu Tisch liegend, nicht das Gewissen von ihm, schwach Seienden, wird erbaut werden zu dem Das Götzenopferfleisch Essen?

11 Zugrunde geht also der schwach Seiende durch deine Erkenntnis, der Bruder, dessentwegen Christus gestorben ist.

12 So aber, sündigend gegen die Brüder und verletzend ihr schwach seiendes Gewissen, gegen Christus sündigt ihr.

13 Darum also, wenn eine Speise zur Sünde verführt meinen Bruder, keinesfalls werde ich essen Fleisch in Ewigkeit, damit nicht meinen Bruder ich zur Sünde verführe.

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1 Nicht bin ich frei? Nicht bin ich ein Apostel? Nicht, Jesus, unsern Herrn, habe ich gesehen? Nicht mein Werk ihr seid im Herrn?

2 Wenn für andere nicht ich bin ein Apostel, so doch wenigstens für euch bin ich; denn das Siegel meines Apostelamts ihr seid im Herrn.

3 Meine Verteidigung gegenüber den mich Richtenden ist diese:

4 Etwa nicht haben wir Recht, zu essen und zu trinken?

5 Etwa nicht haben wir Recht, eine Schwester als Frau mitzuführen, wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?

6 Oder allein ich und Barnabas nicht haben Recht, nicht zu arbeiten?

7 Wer zieht in den Krieg für eigenen Sold je? Wer pflanzt einen Weinberg und seine Frucht nicht ißt? Oder wer weidet eine Herde und von der Milch der Herde nicht nährt sich?

8 Etwa nach Menschenart dieses sage ich, oder auch das Gesetz dieses nicht sagt?

9 Denn in dem Gesetz Mose ist geschrieben: Nicht sollst du den Maulkorb anlegen einem dreschenden Ochsen. Etwa an den Ochsen liegt Gott

10 oder unseretwegen unter allen Umständen spricht er? Unseretwegen allerdings ist geschrieben: Soll aufgrund Hoffnung der Pflügende pflügen und der Dreschende aufgrund Hoffnung auf das Teilhaben.

11 Wenn wir euch die geistlichen gesät haben, Großes, wenn wir eure leiblichen ernten werden?

12 Wenn andere an euerm Recht teilhaben, nicht vielmehr wir? Aber nicht haben wir gebraucht dieses Recht, sondern alles ertragen wir, damit nicht irgendein Hindernis wir bereiten der Frohbotschaft von Christus.

13 Nicht wißt ihr, daß die die heiligen Dienste Verrichtenden das aus dem Tempel essen, die mit dem Altardienst dauernd sich Beschäftigenden mit dem Altar sich teilen?

14 So auch der Herr hat angeordnet für die die Frohbotschaft Verkündenden, von der Frohbotschaft zu leben.

15 Ich aber nicht habe gebraucht keine von diesen. Nicht habe ich geschrieben aber dieses, damit so verfahren werde mit mir; gut nämlich mir mehr, zu sterben als meinen Ruhm niemand wird entleeren.

16 Denn wenn ich die Frohbotschaft verkünde, nicht ist mir Ruhm; Zwang nämlich mir liegt auf; denn ein Wehe mir ist, wenn nicht ich die Frohbotschaft verkünde.

17 Denn wenn freiwillig dies ich tue, Lohn habe ich; wenn aber unfreiwillig, ein Haushalteramt ist mir anvertraut.

18 Was denn ist mein Lohn? Daß, die Frohbotschaft verkündigend, kostenlos ich mache die Frohbotschaft, zu dem Nicht Gebrauchen mein Recht an der Frohbotschaft.

19 Frei also seiend von allen, allen mich habe ich zum Sklaven gemacht, damit die mehreren ich gewinne;

20 und ich hin geworden den Juden wie ein Jude, damit Juden ich gewinne; denen unter Gesetz wie unter Gesetz, nicht seiend selbst unter Gesetz, damit die unter Gesetz ich gewinne;

21 den Gesetzlosen wie ein Gesetzloser, nicht seiend ohne das Gesetz Gottes, sondern unter dem Gesetz Christi, damit ich gewinne die Gesetzlosen;

22 ich bin geworden den Schwachen ein Schwacher, damit die Schwachen ich gewinne; allen bin ich geworden alles, damit jedenfalls einige ich rette.

23 Alles aber tue ich wegen der Frohbotschaft, damit Teilhaber an ihr ich werde.

24 Nicht wißt ihr, daß die im Stadion Laufenden zwar alle laufen, einer aber erlangt den Kampfpreis? So lauft, damit ihr erlangt!

25 Aber jeder Wettkämpfende in allem lebt enthaltsam, jene zwar freilich, damit einen vergänglichen Kranz sie erlangen, wir aber einen unvergänglichen.

26 Ich daher so laufe wie nicht ins Ungewisse; so bin ich Faustkämpfer wie nicht Luft schlagend;

27 sondern ich kasteie meinen Leib und mache dienstbar, damit nicht vielleicht, für andere Herold gewesen seiend, selbst verwerflich ich werde.

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1 Nicht will ich aber, ihr nicht wißt, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgezogen sind

2 und alle auf Mose getauft worden sind in der Wolke und im Meer

3 und alle dieselbe geistliche Speise gegessen haben

4 und alle denselben geistlichen Trank getrunken haben; sie tranken nämlich aus geistlichen nachfolgenden Felsen; der Felsen aber war Christus.

5 Aber nicht an den mehreren von ihnen hat Wohlgefallen gehabt Gott; denn sie wurden niedergestreckt in der Wüste.

6 Diese aber zu unseren Vorbildern sind geworden, dazu, daß nicht sind wir Begehrende nach Bösem, wie eben jene begehrt haben.

7 Und nicht Götzendiener werdet, wie einige von ihnen, wie geschrieben ist: Nieder setzte sich das Volk, zu essen und zu trinken, und sie standen auf zu spielen.

8 Und nicht laßt uns Unzucht treiben, wie einige von ihnen Unzucht getrieben haben, und fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.

9 Und nicht laßt uns versuchen Christus, wie einige von ihnen versucht haben und von den Schlangen umkamen!

10 Und nicht murrt, gleichwie einige von ihnen gemurrt haben, und sie kamen um von dem Verderber.

11 Dieses aber zum Vorbild widerfuhr jenen; es ist geschrieben aber zur Warnung von uns, zu denen die Enden der Weltzeiten gekommen sind.

12 Daher der Meinende zu stehen sehe zu, daß nicht er falle!

13 Versuchung euch nicht hat ergriffen, wenn nicht menschliche; treu aber Gott, der nicht zulassen wird, ihr versucht werdet hinaus über, was ihr könnt, sondern machen wird mit der Versuchung auch das Ende, so daß könnt ertragen.

14 Eben deshalb, von mir Geliebte, flieht vor dem Götzendienst!

15 Wie zu Verständigen rede ich; beurteilt ihr, was ich sage!

16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, nicht Gemeinschaft ist mit dem Blut Christi? Das Brot, das wir brechen, nicht Gemeinschaft mit dem Leib Christi ist?

17 Weil ein Brot, ein Leib die vielen wir sind; denn alle an dem einen Brot haben wir teil.

18 Seht an Israel nach Fleisch! Nicht die Essenden die Opfer Teilhaber des Altars sind?

19 Was denn sage ich? Daß Götzenopferfleisch etwas ist oder daß ein Götzenbild etwas ist?

20 Nein, vielmehr daß, was sie opfern, Dämonen und nicht Gott sie opfern; nicht will ich aber, ihr Genossen der Dämonen werdet.

21 Nicht könnt ihr Kelch Herrn trinken und Kelch Dämonen; nicht könnt ihr am Tisch Herrn teilhaben und am Tisch Dämonen.

22 Oder machen wir eifersüchtig den Herrn? Etwa stärker als er sind wir?

23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.

24 Niemand das von sich suche, sondern das des anderen!

25 Alles auf Fleischmarkt verkauft Werdende eßt, nichts untersuchend wegen des Gewissens!

26 Denn des Herrn die Erde und ihre Fülle.

27 Wenn jemand einlädt euch von den Ungläubigen und ihr wollt hingehen, alles vorgelegt Werdende euch eßt, nichts untersuchend wegen des Gewissens!

28 Wenn aber jemand euch sagt: Dies Götzenopferfleisch ist, nicht eßt wegen jenes hingewiesen Habenden und des Gewissens!

29 Mit Gewissen aber meine ich nicht das von einem selbst, sondern das des anderen. Warum denn meine Freiheit wird gerichtet von einem anderen i Gewissen?

30 Wenn ich mit Dank teilhabe, warum werde ich gelästert für, wofür ich danke?

31 Ob also ihr eßt oder trinkt oder etwas tut, alles zur Ehre Gottes tut!

32 Unanstößig sowohl für Juden seid als auch für Griechen und für die Gemeinde Gottes,

33 wie auch ich im Blick auf alles allen zu Gefallen lebe, nicht suchend meinen Nutzen, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden!

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1 Meine Nachahmer werdet, wie auch ich Christi!

2 Ich lobe aber euch, daß in allen meiner ihr gedenkt und, wie ich übergeben habe euch, die Überlieferungen festhaltet.

3 Ich will aber, ihr wißt, daß jedes Mannes Haupt Christus ist, Haupt aber Frau der Mann, Haupt aber Christi Gott.

4 Jeder Mann, betende oder prophetisch sprechende, hinab über Haupt habend, schändet sein Haupt.

5 Aber jede Frau, betende oder prophetisch sprechende als einem unverhüllten mit dem Haupt, schändet ihr Haupt; denn eins ist sie und dasselbe wie die kahl Geschorene.

6 Wenn also nicht sich verhüllt eine Frau, auch lasse sie sich das Haar abschneiden! Wenn aber schimpflich für eine Frau das Sich das Haar abschneiden Lassen oder Sich kahl scheren Lassen, soll sie sich verhüllen!

7 Mann einerseits aber nicht soll sich verhüllen das Haupt, Bild und Abglanz Gottes seiend; die Frau andrerseits Abglanz Mannes ist.

8 Denn nicht ist Mann von Frau, sondern Frau vom Mann;

9 denn auch nicht wurde erschaffen Mann wegen der Frau, sondern Frau wegen des Mannes.

10 Deswegen soll die Frau eine Macht haben auf dem Haupt wegen der Engel.

11 Allerdings weder Frau ohne Mann noch Mann ohne Frau im Herrn;

12 denn gleichwie die Frau vom Mann, so auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott.

13 Bei euch selbst urteilt! Geziemend ist es, eine Frau unverhüllt zu Gott betet?

14 Auch nicht die Natur selbst lehrt euch, daß ein Mann einerseits, wenn er langes Haar trägt, Schande für ihn ist,

15 eine Frau andererseits, wenn sie langes Haar trägt, Ehre für sie ist? Denn das Haar anstelle eines Umwurfs ist gegeben ihr.

16 Wenn aber jemand meint, rechthaberisch zu sein, Wir solche Gewohnheit nicht haben, auch nicht die Gemeinden Gottes.

17 Dies aber gebietend, nicht lobe ich, daß nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren ihr zusammenkommt.

18 Denn erstens auf der einen Seite, zusammenkommt ihr in Gemeinde, höre ich, Spaltungen unter euch sind, und einen Teil glaube ich.

19 Denn es ist nötig, auch Parteiungen unter euch sind, damit auch die Bewährten offenbar werden unter euch.

20 Miteinander kommt also ihr zu demselben, nicht ist möglich, zum Herrn gehörende Mahl zu essen;

21 denn jeder das eigene Mahl nimmt vorweg beim Essen, und der eine hungert, der andere ist betrunken.

22 Etwa denn Häuser nicht habt ihr zum Essen und Trinken? Oder die Gemeinde Gottes verachtet ihr und beschämt die nicht Habenden? Was soll ich sagen euch? Soll ich loben euch? Darin nicht lobe ich.

23 Denn ich habe empfangen vom Herrn, was ich überliefert habe euch: Der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, nahm Brot,

24 und das Dankgebet gesprochen habend, brach er und sagte: Dies ist mein Leib für euch. Dies tut zu meinem Gedächtnis!

25 Ebenso auch den Kelch nach dem Gegessen Haben, sagend: Dieser Kelch der neue Bund ist in meinem Blut; dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis!

26 Denn sooft ihr eßt dieses Brot und den Kelch trinkt, den Tod des Herrn verkündigt ihr, bis er kommt.

27 Daher, wer ißt das Brot oder trinkt den Kelch des Herrn unwürdig, schuldig wird sein am Leib und am Blut des Herrn.

28 Prüfen soll aber Mensch sich selbst, und so von dem Brot esse er und aus dem Kelch trinke er!

29 Denn der Essende und Trinkende Gericht sich selbst ißt und trinkt, nicht richtig beurteilend den Leib.

30 Deswegen unter euch viele Schwache und Kranke und schlafen zahlreiche.

31 Wenn aber uns selbst wir richtig beurteilten, nicht würden wir gerichtet werden.

32 Gerichtet werdend aber vom Herrn, werden wir gezüchtigt, damit nicht mit der Welt wir verurteilt werden.

33 Daher, meine Brüder, zusammenkommend zum Essen, einander erwartet!

34 Wenn jemand hungert, zu Haus esse er, damit nicht zum Gericht ihr zusammenkommt! Aber das übrige, sobald ich komme, werde ich anordnen.

12

1 Aber betreffs der geistlichen, Brüder, nicht will ich, ihr nicht wißt.

2 Ihr wißt, daß, als Heiden ihr wart, zu den Götzenbildern sprachlosen, daß immer wieder ihr hingerissen wurdet, euch hinreißen lassend.

3 Deswegen tue ich kund euch, daß niemand, im Geist Gottes redend, sagt: Verflucht Jesus, und niemand kann sagen: Herr Jesus, wenn nicht im heiligen Geist.

4 Unterschiede aber Gnadengaben sind, aber derselbe Geist;

5 und Unterschiede Dienstleistungen sind, und derselbe Herr;

6 und Unterschiede Kraftwirkungen sind, aber derselbe Gott, der bewirkende alles in allen.

7 Jedem aber wird gegeben die Offenbarung des Geistes gemäß dem Nutzen.

8 Dem einen also durch den Geist wird gegeben Wort Weisheit, einem andern aber Wort Erkenntnis gemäß demselben Geist,

9 einem andern Glauben in demselben Geist, einem andern aber Gnadengaben zu Heilungen in dem einen Geist,

10 einem andern aber Wirkungskräfte zu Machttaten, einem andern aber prophetische Rede, einem andern aber Unterscheidungen Geister, einem andern Arten von Zungenreden, einem andern aber Auslegung von Zungenreden;

11 aber alles dieses bewirkt der eine und derselbe Geist, zuteilend besonders jedem, wie er will.

12 Denn gleichwie der Leib einer ist und viele Glieder hat, aber alle Glieder des Leibes, viele seiend, ein Leib sind, so auch Christus;

13 denn durch einen Geist wir alle zu einem Leib sind getauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und alle mit einem Geist sind wir getränkt worden.

14 Denn auch der Leib nicht ist ein Glied, sondern viele.

15 Wenn sagt der Fuß: Weil nicht ich bin Hand, nicht bin ich vom Leib, nicht deswegen nicht ist er vom Leib?

16 Und wenn sagt das Ohr: Weil nicht ich bin Auge, nicht bin ich vom Leib, nicht deswegen nicht ist es vom Leib?

17 Wenn der ganze Leib Auge, wo das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruchsinn?

18 Nun aber Gott hat eingerichtet die Glieder, ein jedes von ihnen, am Leib, wie er wollte.

19 Wenn aber wäre alles ein Glied, wo der Leib?

20 Nun aber zwar viele Glieder, aber ein Leib.

21 Nicht kann aber das Auge sagen zu der Hand: Bedarf an dir nicht habe ich, oder hinwiederum der Kopf zu den Füßen: Bedarf an euch nicht habe ich;

22 sondern viel mehr die scheinenden Glieder des Leibes schwächeren zu sein, notwendig sind,

23 und welche wir meinen, minder edel sind des Leibes, denen größere Ehre legen wir bei, und unsere unanständigen größere Wohlanständigkeit haben,

24 aber unsere wohlanständigen nicht Bedarf haben. Aber Gott hat zusammengefügt den Leib, dem im Nachteil Seienden größere Ehre gegeben habend,

25 damit nicht sei Spaltung im Leib, sondern dasselbe für einander besorgen sollen die Glieder.

26 Und sei es, daß leidet ein Glied, leiden mit alle Glieder; sei es, daß geehrt wird ein Glied, freuen sich mit alle Glieder.

27 Ihr aber seid Leib Christi und Glieder als Teil angesehen.

28 Und die einen hat eingesetzt Gott in der Gemeinde erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer, dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben zu Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Zungenreden.

29 Etwa alle Apostel? Etwa alle Propheten? Etwa alle Lehrer? Etwa alle Wunderkräfte?

30 Etwa alle haben Gnadengaben zu Heilungen? Etwa alle mit Zungen reden? Etwa alle legen aus?

31 Erstrebt aber die Gnadengaben größeren! Und noch im Übermaß einen Weg euch zeige ich.

13

1 Wenn mit den Zungen der Menschen ich rede und sogar der Engel, Liebe aber nicht habe, bin ich geworden tönendes Erz oder eine gellende Zimbel.

2 Und wenn ich habe prophetische Redegabe und weiß alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und wenn ich habe allen Glauben, so daß Berge versetzen könnte, Liebe aber nicht habe, nichts bin ich.

3 Und wenn ich als Spende gebe alle meine Güter und wenn ich hingebe meinen Leib, damit ich mich rühmen könnte, Liebe aber nicht habe, in keiner Weise werde ich gefördert.

4 Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe, nicht ist sie eifersüchtig, die Liebe nicht prahlt, nicht bläht sie sich auf,

5 nicht ist sie unanständig, nicht sucht sie das von sich, nicht läßt sie sich reizen, nicht rechnet sie an das Böse,

6 nicht freut sie sich über die Ungerechtigkeit, aber sie freut sich mit an der Wahrheit;

7 alles erträgt sie, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles erduldet sie.,

8 Die Liebe niemals fällt. Seien es aber prophetische Reden, sie werden zunichte gemacht werden; seien es Zungenreden, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird zunichte gemacht werden.

9 Denn teilweise erkennen wir, und teilweise reden wir prophetisch.

10 Wenn aber kommt das Vollkommene, das Teilweise wird zunichte gemacht werden.

11 Als ich war ein Kind, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich geworden bin ein Mann, habe ich abgelegt das des Kindes.

12 Denn wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem Rätsel; dann aber Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.

13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; größere aber unter diesen die Liebe.

14

1 Trachtet nach der Liebe, erstrebt eifrig aber die geistlichen, mehr jedoch, daß ihr prophetisch redet!

2 Denn der Redende mit einer Zunge nicht zu Menschen redet, sondern zu Gott; denn niemand hört; durch Geist aber redet er Geheimnisse;

4 Der Redende mit einer Zunge sich selbst baut auf; aber der prophetisch Redende Gemeinde baut auf.

5 Ich will aber, alle ihr redet mit Zungen, mehr jedoch, daß ihr prophetisch redet; größer aber der prophetisch Redende als der Redende mit Zungen, ausgenommen: wenn nicht er auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt.

6 Jetzt aber, Brüder, wenn ich komme zu euch, mit Zungen redend, was euch werde ich nützen, wenn nicht zu euch ich rede entweder in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in prophetischer Eingebung oder in Lehre?

7 Dennoch, die leblosen, Ton gebenden, ob Flöte, ob Zither, wenn einen Unterschied den Klängen nicht sie geben, wie wird erkannt werden das auf der Flöte gespielt Werdende oder das auf der Zither gespielt Werdende?

8 Denn auch wenn eine Trompete einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich rüsten zum Kampf?

9 So auch ihr durch die Zunge, wenn nicht eine deutliche Rede ihr gebt, wie wird verstanden werden das gesagt Werdende? Ihr werdet sein nämlich in Luft Redende.

10 So viele, wenn es sich so trifft, Arten von Sprachen sind in Welt, und keine ohne verständliche Laute;

11 wenn also nicht ich kenne die Macht der Sprache, werde ich sein für den Redenden ein Ausländer und der Redende für mich ein Ausländer.

12 So auch ihr; da Eiferer ihr seid um Geister, zur Erbauung der Gemeinde erstrebt eifrig, daß ihr in Fülle habt!

13 Deswegen der Redende mit einer Zunge bete, daß er auslegen kann!

14 Denn wenn ich bete mit einer Zunge, mein Geist betet, aber mein Verstand fruchtlos ist.

15 Was also ist? Ich will beten mit dem Geist, ich will beten aber auch mit dem Verstand; ich will singen mit dem Geist, ich will singen aber auch mit dem Verstand.

16 Denn wenn du den Lobpreis sprichst im Geist, der Ausfüllende den Platz des Uneingeweihten, wie soll er sagen das Amen zu deiner Danksagung? Denn ja, was du sagst, nicht er weiß;

17 denn du zwar gut das Dankgebet sprichst, aber der andere nicht wird erbaut.

18 Ich danke Gott, mehr als ihr alle mit Zungen rede ich;

19 aber in Gemeindeversammlung will ich fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit auch andere ich unterweise, als zehntausend Worte in einer Zunge.

20 Brüder, nicht Kinder seid in den Sinnen, sondern in der Bosheit seid unmündig, aber im Denken reif seid!

21 Im Gesetz ist geschrieben: Durch Anderssprechende und durch Lippen anderer will ich reden zu diesem Volk, und auch nicht so werden sie hören auf mich, spricht Herr.

22 Daher die Zungen zu einem Zeichen sind nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen, aber die prophetische Rede nicht für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden.

23 Wenn also miteinander kommt die ganze Gemeinde an denselben und alle reden mit Zungen, hereinkommen aber Uneingeweihte oder Ungläubige, nicht werden sie sagen, daß von Sinnen ihr seid?

24 Wenn aber alle prophetisch reden, hereinkommt aber irgendein Ungläubiger oder Uneingeweihter, wird er überführt von allen, wird er beurteilt von allen,

25 das Verborgene seines Herzens offenbar wird, und so, gefallen auf Angesicht, wird er anbeten Gott, verkündigend: Wirklich Gott unter euch ist.

26 Was also ist, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, jeder einen Psalm hat, eine Lehre hat, eine Offenbarung hat, eine Zungenrede hat, eine Auslegung hat; alles zur Erbauung geschehe!

27 Und wenn mit einer Zunge jemand redet, zu je zweien oder höchstens dreien, und der Reihe nach, und einer lege aus!

28 Wenn aber nicht ist ein Ausleger, schweige er in Gemeinde, zu sich selbst aber rede er und zu Gott!

29 Propheten aber zwei oder drei sollen reden, und die andern sollen beurteilen!

30 Wenn aber einem andern eine Offenbarung zuteil wird Dasitzenden, der erste schweige!

31 Ihr könnt ja je einer alle prophetisch reden, damit alle lernen und alle ermahnt werden.

32 Und Geister Propheten Propheten ordnen sich unter;

33 denn nicht ist Unordnung Gott, sondern Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen,

34 die Frauen in den Gemeindeversammlungen sollen schweigen; denn nicht wird erlaubt ihnen zu reden; sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

35 Wenn aber etwas lernen sie wollen, zu Hause die eigenen Männer sollen sie befragen; unschicklich nämlich ist für eine Frau, zu reden in Gemeindeversammlung.

36 Oder von euch das Wort Gottes ist ausgegangen, oder zu euch

3 l ist es gelangt?

37 Wenn jemand meint, ein Prophet zu sein oder ein Geistbegabter, erkenne er, was ich schreibe euch, daß es Herrn Gebot ist;

38 wenn aber jemand nicht anerkennt, wird er nicht anerkannt.

39 Daher, meine Brüder, erstrebt eifrig das Prophetisch Reden und das Reden nicht hindert mit Zungen!

40 Alles aber anständig und in Ordnung geschehe!

15

1 Ich tue kund aber euch, Brüder, die Frohbotschaft, die ich verkündigt habe euch, die auch ihr angenommen habt, in der auch ihr steht,

2 durch die auch ihr gerettet werdet, mit welchem Wortlaut ich verkündigt habe euch, wenn ihr festhaltet, ausgenommen: wenn nicht unüberlegt ihr gläubig geworden seid.

3 Denn ich habe übergeben euch unter ersten, was auch ich empfangen habe, daß Christus gestorben ist für unsere Sünden gemäß den Schriften

4 und daß er begraben worden ist und daß er auferstanden ist am Tag dritten gemäß den Schriften

5 und daß er erschienen ist Kephas, dann den Zwölf;

6 dann ist er erschienen über fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die mehreren bleiben bis jetzt, einige aber sind entschlafen.

7 Dann ist er erschienen Jakobus, dann den Aposteln allen;

8 zuletzt aber von allen als der Fehlgeburt ist er erschienen auch mir.

9 Denn ich bin der geringste der Apostel, der nicht ich bin gut genug, genannt zu werden ein Apostel, deswegen, weil ich verfolgt habe die Gemeinde Gottes;

10 aber durch Gnade Gottes bin ich, was ich bin, und seine Gnade gegen mich nicht leer ist gewesen, sondern mehr als sie alle habe ich mich abgemüht, nicht ich aber, sondern die Gnade Gottes mit mir.

11 Ob also ich, ob jene, so verkündigen wir, und so seid ihr gläubig geworden.

12 Wenn aber Christus verkündigt wird, daß von Toten er auferstanden ist, wie sagen unter euch einige, daß Auferstehung Toten nicht ist?

13 Wenn aber Auferstehung Toten nicht ist, auch nicht Christus ist auferstanden;

14 wenn aber Christus nicht auferstanden ist, leer folglich auch unsere Verkündigung, leer auch euer Glaube;

15 wir werden erfunden aber auch als falsche Zeugen Gottes, weil wir bezeugt haben gegen Gott, daß er auferweckt habe Christus, den nicht er auferweckt hat, wenn anders doch Tote nicht auferstehen.

16 Denn wenn Tote nicht auferstehen, auch nicht Christus ist auferstanden;

17 wenn aber Christus nicht auferstanden ist, nichtig euer Glaube; noch seid ihr in euren Sünden,

18 also auch die Entschlafenen in Christus sind verloren.

19 Wenn in diesem Leben auf Christus gehofft Habende wir sind nur, bemitleidenswerter als alle Menschen sind wir.

20 Nun aber Christus ist auferstanden von Toten als Erstlingsfrucht der Entschlafenen.

21 Weil nämlich durch einen Menschen Tod, auch durch einen Menschen Auferstehung Toten.

22 Denn gleichwie in Adam alle sterben, so auch in Christus alle werden lebendig gemacht werden.

23 Jeder aber in der eigenen Ordnung: als Erstling Christus, dann die des Christus bei seiner Ankunft,

24 dann das Ende, wenn er übergibt das Reich dem Gott und Vater, wenn er zunichte gemacht hat jede Herrschaft und jede Macht und Kraft.

25 Denn es ist nötig, er herrscht, bis er gelegt hat alle Feinde unter seine Füße.

26 Als letzter Feind wird zunichte gemacht der Tod;

27 denn alles hat er unterworfen unter seine Füße. Wenn aber er sagt, daß alles unterworfen ist, offenbar, daß mit Ausnahme des unterworfen Habenden ihm alles.

28 Wenn aber unterworfen ist ihm alles, dann auch selbst der Sohn wird sich unterwerfen dem unterworfen Habenden ihm alles, damit ist Gott alles in allem.

29 Denn was werden tun die sich taufen Lassenden für die Toten? Wenn überhaupt Tote nicht auferstehen, warum auch lassen sie sich taufen für sie?

30 Warum auch wir schweben in Gefahr jede Stunde?

31 An Tag sterbe ich, bei euerm Ruhm, Brüder, den ich habe in Christus Jesus, unserm Herrn!

32 Wenn nach Menschenart ich mit wilden Tieren gekämpft habe in Ephesus, was mir der Nutzen? Wenn Tote nicht auferstehen, laßt uns essen und trinken! Denn morgen sterben wir.

33 Nicht irrt euch! Verderben gute Sitten schlechte Freundschaften.

34 Werdet nüchtern rechtschaffen und nicht sündigt! Denn Unkenntnis Gottes einige haben; zur Beschämung euch sage ich.

35 Aber sagen wird jemand: Wie stehen auf die Toten? Und mit was für einem Leib kommen sie?

36 Unvernünftiger! Du was säst, nicht wird lebendig, wenn nicht es stirbt;

37 und was du säst: nicht den Leib werden sollenden säst du, sondern ein nacktes Samenkorn, wenn es sich so trifft, von Weizen oder von irgendeinem der übrigen;

38 aber Gott gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und jedem der Samen einen eigenen Leib.

39 Nicht jedes Fleisch dasselbe Fleisch, sondern ein anderes einerseits Menschen, ein anderes andererseits Fleisch Herdentiere, ein anderes aber Fleisch Vögel, ein anderes aber Fische.

40 Und himmlische Leiber und irdische Leiber; aber ein anderer auf der einen Seite der Glanz der himmlischen, ein anderer aber der der irdischen.

41 Ein anderer Glanz Sonne und ein anderer Glanz Mondes und ein anderer Glanz Sterne; denn Stern von Stern unterscheidet sich im Glanz.

42 So auch die Auferstehung der Toten. Gesät wird in Vergänglichkeit, es aufersteht in Unvergänglichkeit;

43 gesät wird in Unehre, es aufersteht in Herrlichkeit; gesät wird in Schwachheit, es aufersteht in Kraft;

44 gesät wird ein irdischer Leib, es aufersteht ein geistlicher Leib. Wenn ist ein irdischer Leib, ist auch ein geistlicher.

45 So auch ist geschrieben: Wurde der erste Mensch Adam zu einem lebendigen Wesen, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.

46 Aber nicht zuerst das Geistliche, sondern das Irdische, dann das Geistliche.

47 Der erste Mensch aus Erde irdisch, der zweite Mensch vom Himmel.

48 Wie beschaffen der irdische, so beschaffen auch die irdischen, und wie beschaffen der himmlische, so beschaffen auch die himmlischen;

49 und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, werden wir tragen auch das Bild des himmlischen.

50 Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut Reich Gottes ererben nicht können, auch nicht die Vergänglichkeit die Unvergänglichkeit ererbt.

51 Siehe, ein Geheimnis euch sage ich: Alle nicht werden wir entschlafen, alle aber werden wir verwandelt werden,

52 in einer unteilbaren, in einem Wurf Auges, bei der letzten Posaune; es wird posaunen nämlich, und die Toten werden auferstehen unvergänglich, und wir werden verwandelt werden.

53 Denn es ist nötig, dieses Vergängliche anzieht Unvergänglichkeit und dieses Sterbliche anzieht Unsterblichkeit.

54 Wenn aber dieses Vergängliche anzieht Unvergänglichkeit und dieses Sterbliche anzieht Unsterblichkeit, dann wird sein das Wort geschriebene: Verschlungen ist der Tod hinein in Sieg.

55 Wo, Tod, dein Sieg? Wo, Tod, dein Stachel?

56 Aber der Stachel des Todes die Sünde, aber die Kraft der Sünde das Gesetz;

57 aber Gott Dank, dem gebenden uns den Sieg durch unsern Herrn Jesus Christus!

58 Daher, meine geliebten Brüder, seßhaft seid, unbeweglich, euch hervortuend im Werk des Herrn allezeit, wissend, daß eure Mühe nicht ist leer im Herrn!

16

1 Aber betreffs der Geldsammlung für die Heiligen: Wie ich angeordnet habe den Gemeinden in Galatien, so auch ihr tut!

2 Je am eins Woche jeder von euch hei sich lege, sammelnd, was immer er gut vermag, damit nicht, wenn ich komme, dann Geldsammlungen stattfinden!

3 Wenn aber ich angekommen bin, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen die werde ich schicken, hinzubringen eure Gabe nach Jerusalem;

4 wenn aber wert ist, daß auch ich reise, mit mir sollen sie reisen.

5 Ich werde kommen aber zu euch, wenn Mazedonien ich durchzogen habe; Mazedonien nämlich durchziehe ich;

6 bei euch aber, wenn es sich trifft, werde ich bleiben oder auch überwintern, damit ihr mich geleitet, wohin ich reise.

7 Denn nicht will ich euch jetzt auf Durchreise sehen; ich hoffe nämlich, einige Zeit zu bleiben bei euch, wenn der Herr erlaubt.

8 Ich werde bleiben aber in Ephesus bis zum Pfingstfest;

9 denn eine Tür mir ist geöffnet, eine große und wirksame, und im Widerstand Liegende viele.

10 Wenn aber kommt Timotheus, seht zu, daß furchtlos er sich befinden kann bei euch! Denn das Werk Herrn wirkt er wie auch ich;

11 nicht jemand also ihn verachte! Geleitet vielmehr ihn in Frieden, damit er kommt zu mir! Denn ich erwarte ihn mit den Brüdern.

12 Aber betreffs des Bruders Apollos: Vielfach habe ich gebeten ihn, daß er kommt zu euch mit den Brüdern; und durchaus nicht war es Wille, daß jetzt er kommt; er wird kommen aber, wenn er gute Zeit findet.

13 Wacht, steht im Glauben, seid mannhaft, werdet stark!

14 Alles von euch in Liebe geschehe!

15 Ich ermahne aber euch, Brüder ihr kennt das Haus Stephanas, daß es ist Erstlingsfrucht Achaias und in Dienst für die Heiligen sie gestellt haben sich,

16 daß auch ihr euch unterordnet den so Beschaffenen und jedem Mitarbeitenden und sich Abmühenden.

17 Ich freue mich aber über die Anwesenheit Stephanas und Fortunatus und Achaikus, weil euer Fehlen diese ausgefüllt haben;

18 denn sie haben erquickt meinen Geist und den von euch. Erkennt an also die so Beschaffenen!

19 Grüßen lassen euch die Gemeinden Asiens. Grüßen läßt euch im Herrn vielmals Aquila und Priska mit der Gemeinde in ihrem Haus.

20 Grüßen lassen euch die Brüder alle. Grüßt einander mit heiligen Kuß!

21 Der Gruß mit meiner Hand, Paulus.

22 Wenn jemand nicht liebt den Herrn, sei er verflucht! Marana ta!

23 Die Gnade des Herrn Jesus mit euch!

24 Meine Liebe mit allen euch in Christus Jesus.