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1 Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert zur Verkündigung der Frohbotschaft Gottes,

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2 die er vorher verheißen hat durch seine Propheten in heiligen Schriften,

3 von seinem Sohn gekommenen aus Samen Davids nach Fleisch,

4 bestimmten zum Sohn Gottes in Macht nach Geist Heiligkeit seit Auferstehung von Toten, Jesus Christus, unserm Herrn,

5 durch den wir empfangen haben Gnade und Apostelamt zum Gehorsam Glaubens unter allen Völkern für seinen Namen,

6 unter welchen seid auch ihr, Berufene Jesu Christi, an alle seienden

7 in Rom Geliebten von Gott, berufenen Heiligen: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und Herrn Jesus Christus!

8 Zuerst einmal danke ich meinem Gott durch Jesus Christus im Blick auf alle euch, weil euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt.

9 Denn mein Zeuge ist Gott, dem ich diene in meinem Geist in der Verkündigung der Frohbotschaft von seinem Sohn, wie unablässig Erwähnung von euch ich mache,

10 allezeit in meinen Gebeten, bittend, ob vielleicht endlich einmal ich einen guten Weg geführt werde nach dem Willen Gottes, zu kommen zu euch.

11 Ich sehne mich nämlich, zu sehen euch, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteile, dazu, daß gestärkt werdet ihr,

12 dies aber ist, mitgetröstet werde unter euch durch den unter einander Glauben von euch sowohl als auch von mir.

13 Nicht will ich aber, ihr nicht wißt, Brüder, daß oft ich mir vorgenommen habe, zu kommen zu euch doch ich hin verhindert worden bis zu dem Hierher, damit einige Frucht ich habe auch unter euch wie auch unter den übrigen Völkern.

14 Griechen sowohl als auch Nichtgriechen, Weisen sowohl als auch Unverständigen ein Schuldner bin ich;

15 so die gemäß mir Geneigtheit, auch euch in Rom die Frohbotschaft zu verkündigen.

16 Denn nicht schäme ich mich der Frohbotschaft; denn eine Kraft Gottes ist sie zur Rettung jedem Glaubenden, Juden sowohl zuerst als auch Griechen.

17 Denn Gerechtigkeit. Gottes in ihr wird offenbart aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben ist: Aber der Gerechte aus Glauben wird leben.

18 Offenbart wird aber Zorn Gottes vom Himmel über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit von Menschen, den die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhaltenden,

19 deswegen, weil das Erkennbare an Gott offenbar ist unter ihnen; denn Gott ihnen hat offenbart.

20 Denn das Unsichtbare an ihm, seit Schöpfung Welt an den Schöpfungswerken erkannt werdend, wird wahrgenommen und seine ewige Macht und Gottheit, dazu, daß sind sie unentschuldbar

21 deswegen, weil, erkannt habend Gott, nicht als Gott sie gepriesen haben oder gedankt haben, sondern nichtigen Dingen sich hingegeben haben in ihren Gedanken und verfinstert worden ist ihr unverständiges Herz.

22 Behauptend, zu sein Weise, sind sie Toren geworden,

23 und sie haben vertauscht die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Abbild Gestalt eines vergänglichen Menschen und von Vögeln und Vierfüßlern und Kriechtieren.

24 Deswegen hat übergeben sie Gott in den Begierden ihrer Herzen in Unreinheit, so daß entehrt werden ihre Leiber an ihnen,

25 welche vertauscht haben die Wahrheit Gottes mit der Lüge und verehrt haben und gedient haben dem Geschöpf anstatt dem geschaffen Habenden, welcher ist gepriesen in die Ewigkeiten. Amen.

26 Deswegen hat übergeben sie Gott in Leidenschaften Schande; denn auch ihre Frauen haben vertauscht den natürlichen Verkehr mit dem wider Natur,

27 und gleichermaßen auch die Männer, verlassen habend den natürlichen Verkehr mit der Frau, sind entbrannt in ihrer Begier zueinander, Männer mit Männern die Schamlosigkeit verübend und den Lohn, den nötig war für ihre Verirrung, an sich selbst empfangend.

28 Und da nicht sie für gut befunden haben, Gott festzuhalten in Erkenntnis, hat übergeben sie Gott in eine verwerfliche Sinnesweise, zu tun das nicht Geziemende,

29 angefüllt mit aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, voll von Neid, Mordlust, Streitsucht, Arglist, Niedertracht, Ohrenbläser,

30 Verleumder, Gotteshasser, Frevler, Hochfahrende, Prahler, Erfinder von Bosheiten, Eltern ungehorsam,

31 verstandlos, treulos, lieblos, mitleidlos,

32 welche, die Rechtssatzung Gottes erkannt habend, daß die das so Beschaffene Tuenden würdig Todes sind, nicht nur es tun, sondern auch Wohlgefallen haben an den Tuenden.

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1 Deswegen unentschuldbar bist du, o Mensch, jeder Richtende; denn worin du richtest den anderen, dich selbst verurteilst du; denn dasselbe tust du, der Richtende.

2 Wir wissen aber, daß das Gericht Gottes ist gemäß Wahrheit über die das so Beschaffene Tuenden.

3 Meinst du aber dies, o Mensch, du Richtender die das so Beschaffene Tuenden und Tuender es, daß du entfliehen wirst dem Gericht Gottes?

4 Oder den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut verachtest du, nicht wissend, daß die Güte Gottes zum Umdenken dich treibt?

5 Aber gemäß deiner Härte und zum Umdenken nicht gewillten Herzen sammelst du an dir selbst Zorn für Tag Zorns und Offenbarung gerechten Gerichts Gottes,

6 der vergelten wird jedem gemäß seinen Werken,

7 den einen gemäß geduldigen Ausharren bei gutem Wirken Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit Suchenden ewiges Leben,

8 den andern aus Selbstsucht und ungehorsam Seienden der Wahrheit, Gehorchenden aber der Ungerechtigkeit Zorn und Grimm.

9 Bedrängnis und Angst über jede Seele des das Böse wirkenden Menschen, Juden sowohl zuerst als auch Griechen;

10 Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem Wirkenden das Gute, Juden sowohl zuerst als auch Griechen;

11 denn nicht ist Ansehen der Person bei Gott.

12 Alle, die nämlich ohne Gesetz gesündigt haben, ohne Gesetz auch werden verlorengehen; und alle, die unter Gesetz gesündigt haben, durch Gesetz werden gerichtet werden;

13 denn nicht die Hörer Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter Gesetzes werden gerechtgesprochen werden.

14 Denn wenn die Gesetz nicht habenden Völker von Natur das des Gesetzes tun, diese, Gesetz nicht habend, sich selbst sind Gesetz;

15 diese zeigen das Werk des Gesetzes geschrieben in ihren Herzen, Zeugnis ablegt ihr Gewissen und untereinander die Gedanken anklagen oder auch verteidigen,

16 an Tag, wenn richtet Gott das Verborgene der Menschen nach meiner Verkündigung der Frohbotschaft durch Christus Jesus.

17 Wenn aber du Jude dich nennen läßt und dich verläßt auf Gesetz und dich rühmst mit Gott

18 und kennst den Willen und beurteilst das wesentlich Seiende, unterrichtet werdend aus dem Gesetz,

19 und bist überzeugt, du ein Wegweiser bist Blinden, ein Licht derer in Finsternis,

20 ein Erzieher Unverständigen, ein Lehrer Unmündigen, habend die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz;

21 du also Lehrender einen anderen dich selbst nicht lehrst? Du Predigender, nicht zu stehlen, stiehlst?

22 Du Befehlender, nicht die Ehe zu brechen, brichst die Ehe? Du Verabscheuender die Götterbilder begehst Tempelraub?

23 Der mit Gesetz du dich rühmst, durch die Übertretung des Gesetzes Gott verunehrst.

24 Denn der Name Gottes euretwegen wird gelästert unter den Völkern, wie geschrieben ist.

25 Beschneidung zwar freilich nützt, wenn Gesetz du tust; wenn aber Übertreter Gesetzes du bist, deine Beschneidung Unbeschnittenheit ist geworden.

26 Wenn also die Unbeschnittenheit die Rechtsforderungen des Gesetzes beachtet, nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung wird angerechnet werden?

27 Und richten wird die von Natur Unbeschnittenheit, das Gesetz erfüllend, dich, den durch Buchstaben und Beschneidung Übertreter Gesetzes.

28 Denn nicht der im Offenen Jude ist, und nicht die im Offenen am Fleisch Beschneidung,

29 sondern der im Verborgenen Jude, und Beschneidung Herzens im Geist, nicht nach Buchstaben, dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott.

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1 Was dann der Vorzug des Juden oder was der Nutzen der Beschneidung?

2 Viel in jeder Hinsicht. Zuerst einmal nämlich, daß sie anvertraut bekommen haben die Aussprüche Gottes.

3 Was denn? Wenn untreu geworden sind einige, etwa ihre Untreue die Treue Gottes wird zunichte machen?

4 Nicht möge es geschehen! Soll sein aber Gott wahrhaftig, aber jeder Mensch ein Lügner, wie geschrieben ist: Damit du als gerecht erfunden wirst in deinen Worten und siegen wirst, während gerichtet wirst du.

5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit herausstellt, was sollen wir sagen? Etwa ungerecht Gott, verhängend das Zorngericht? Nach Menschenart rede ich.

6 Nicht möge es geschehen! Denn wie könnte richten Gott die Welt?

7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge sich als übergroß erwiesen hat zu seiner Verherrlichung, warum noch auch ich als Sünder werde gerichtet?

8 Und etwa, wie wir verleumdet werden und wie behaupten einige, wir sagen: Laßt uns tun das Böse, damit komme das Gute? Deren Verdammungsurteil gerecht ist.

9 Was denn? Haben wir einen Vorteil? Nicht durchaus; denn wir haben vorher die Anschuldigung erhoben, Juden sowohl als auch Griechen alle unter Sünde sind,

10 wie geschrieben ist: Nicht ist ein Gerechter, auch nicht einer,

11 nicht ist der zur Einsicht Kommende, nicht ist der Suchende Gott.

12 Alle sind abgewichen, gemeinsam, sind sie unnütz geworden; nicht ist der Übende Redlichkeit,, nicht ist, nicht einmal einer.

13 Ein geöffnetes Grab ihr Schlund, mit ihren Zungen haben sie betrogen, Gift von Schlangen unter ihren Lippen;

14 deren Mund von Fluch und Bitterkeit ist voll.

15 Schnell ihre Füße, zu vergießen Blut,

16 Verwüstung und Elend auf ihren Wegen,

17 und Weg Friedens nicht haben sie erkannt.

18 Nicht ist Furcht Gottes vor ihren Augen.

19 Wir wissen aber, daß alles, was, das Gesetz sagt, zu denen unter dem Gesetz es spricht, damit jeder Mund gestopft werde und schuldig sei die ganze Welt vor Gott;

20 denn aufgrund von Werken Gesetzes nicht wird gerecht gesprochen werden alles Fleisch vor ihm; denn durch Gesetz Erkenntnis Sünde.

21 Jetzt aber ohne Gesetz Gerechtigkeit Gottes ist offenbart worden, bezeugt werdend vom Gesetz und den Propheten,

22 und zwar Gerechtigkeit Gottes durch Glauben an Jesus Christus, für alle Glaubenden; denn nicht ist ein Unterschied;

23 alle nämlich haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes,

24 gerechtgesprochen werdend geschenkweise durch seine Gnade durch die Erlösung in Christus Jesus;

25 diesen hat öffentlich aufgestellt Gott als Sühnopfer durch den Glauben durch ebendessen Blut zum Aufzeigen seiner Gerechtigkeit wegen des Ungestraftlassens der vorher geschehenen Sünden

26 unter der Geduld Gottes, zum Aufzeigen seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dazu, daß ist er gerecht und gerechtsprechend den aus Glauben an Jesus.

27 Wo also der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch Gesetz Glaubens.

28 Wir meinen nämlich, gerecht gesprochen wird durch Glauben Mensch ohne Werke Gesetzes.

29 Oder Juden Gott nur? Nicht auch Heiden? Ja, auch Heiden,

30 wenn anders einer Gott, der gerechtsprechen wird Beschneidung aus Glauben und Unbeschnittenheit durch den Glauben.

31 Gesetz also machen wir zunichte durch den Glauben? Nicht möge es geschehen! Sondern Gesetz richten wir auf.

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1 Was denn sollen wir sagen, gefunden hat Abraham, unser Stammvater nach Fleisch?

2 Denn wenn Abraham aufgrund von Werken gerechtgesprochen wurde, hat er Ruhm; aber nicht vor Gott.

3 Was aber die Schrift sagt? Glaubte aber Abraham Gott, und es wurde angerechnet ihm als Gerechtigkeit.

4 Aber dem Werke Tuenden der Lohn nicht wird angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit;

5 aber dem nicht Werke Tuenden, Glaubenden aber an den Gerechtsprechenden den Gottlosen wird angerechnet sein Glaube als Gerechtigkeit,

6 wie denn auch David ausspricht die Seligpreisung des Menschen, dem Gott anrechnet Gerechtigkeit ohne Werke:

7 Selig, deren Gesetzesübertretungen vergeben worden sind und deren Sünden zugedeckt worden sind;

8 selig Mann, dem keinesfalls anrechnet Herr Sünde.

9 Diese Seligpreisung nun, für die Beschneidung oder auch für die Unbeschnittenheit? Wir sagen ja: Angerechnet wurde dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit.

10 Wie denn wurde er angerechnet? In Beschneidung Seienden oder in Unbeschnittenheit? Nicht in Beschneidung, sondern in Unbeschnittenheit;

11 und er empfing Zeichen Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens in der Unbeschnittenheit, dazu, daß sei er Vater aller Glaubenden durch Unbeschnittenheit, dazu, daß angerechnet werde auch ihnen die Gerechtigkeit,

12 und Vater Beschneidung denen nicht aus Beschneidung nur, sondern auch den Wandelnden in den Fußspuren des in Unbeschnittenheit Glaubens unseres Vaters Abraham.

13 Denn nicht durch Gesetz die Verheißung dem Abraham oder seinem Samen, daß Erbe er sei Welt, sondern durch Gerechtigkeit Glaubens.

14 Wenn nämlich die aus Gesetz Erben, ist entleert der Glaube und ist zunichte gemacht die Verheißung;

15 denn das Gesetz Zorn bewirkt; wo aber nicht ist Gesetz, auch nicht Übertretung.

16 Deswegen aus Glauben, damit nach Gnade, dazu, daß sei zuverlässig die Verheißung für den ganzen Samen, nicht für den aus dem Gesetz nur, sondern auch für den aus Glauben Abrahams, der ist Vater von allen uns,

17 wie geschrieben ist: Zum Vater vieler Völker habe ich gemacht dich vor Gott, welchem er glaubte, dem lebendig Machenden die Toten und Rufenden das nicht Seiende als Seiendes.

18 Dieser gegen Hoffnung auf Hoffnung glaubte dazu, daß werde er Vater vieler Völker gemäß dem Gesagten: So wird sein dein Same,

19 und nicht schwach geworden im Glauben, nahm er wahr seinen Leib schon erstorbenen, hundertjährig ungefähr seiend, und das Abgestorbensein des Mutterschoßes Sara;

20 aber an der Verheißung Gottes nicht zweifelte er im Unglauben, sondern er wurde stark im Glauben, gegeben habend Ehre Gott

21 und ganz erfüllt, daß, was er verheißen hat, mächtig er ist auch zu tun.

22 Deswegen auch wurde es angerechnet ihm als Gerechtigkeit.

23 Nicht geschrieben wurde es aber seinetwegen nur, daß es angerechnet wurde ihm,

24 sondern auch unseretwegen, denen es soll angerechnet werden, den Glaubenden an den auferweckt Habenden Jesus, unseren Herrn, von Toten,

25 der hingegeben wurde wegen unserer Übertretungen und auferweckt wurde wegen unserer Gerechtsprechung.

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1 Gerechtgesprochen also aufgrund Glaubens, Frieden haben wir mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,

2 durch den auch den Zugang wir bekommen haben durch den Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns wegen Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

3 Nicht nur aber, sondern auch rühmen wir uns mit den Bedrängnissen, wissend, daß die Bedrängnis Geduld bewirkt,

4 aber die Geduld Bewährung, aber die Bewährung Hoffnung;

5 aber die Hoffnung nicht läßt zuschanden werden, weil die Liebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen durch heiligen Geist gegebenen uns.

6 Denn Christus, noch waren wir schwach, noch zur Zeit für Gottlose ist gestorben.

7 Kaum ja für einen Gerechten jemand wird sterben; aber für den Guten vielleicht jemand sogar wagt zu sterben.

8 Erweist aber seine Liebe zu uns Gott, daß, noch Sünder waren wir, Christus für uns gestorben ist.

9 Also viel mehr, gerechtgesprochen jetzt durch sein Blut, werden wir gerettet werden durch ihn vor dem Zorn.

10 Wenn nämlich, Feinde seiend, wir versöhnt worden sind mit Gott durch den Tod seines Sohnes, viel mehr, versöhnt, werden wir gerettet werden durch sein Leben;

11 nicht nur aber, sondern auch uns rühmend mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den jetzt die Versöhnung wir erlangt haben.

12 Deswegen, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt hereingekommen ist und durch die Sünde der Tod und so zu allen Menschen der Tod gelangt ist, darum, daß alle gesündigt haben.

13 Denn bis zum Gesetz Sünde war in Welt, Sünde aber nicht wird angerechnet, nicht ist Gesetz;

14 aber herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die nicht gesündigt Habenden in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ist Gegenbild des Zukünftigen.

15 Aber nicht wie die Übertretung, so auch die Gnadengabe; wenn nämlich durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, viel mehr die Gnade Gottes und das Geschenk durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus auf die vielen hat sich in überreichem Maß ausgewirkt.

16 Und nicht wie durch einen gesündigt Habenden das Geschenk; denn zwar das Urteil von einen her zur Verurteilung, aber die Gnadengabe aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.

17 Wenn nämlich durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gelangt ist durch den einen, viel mehr die die Überfülle der Gnade und des Geschenks der Gerechtigkeit Empfangenden im Leben werden herrschen durch den einen, Jesus Christus.

18 Also nun, wie durch einen Übertretung für alle Menschen zur Verurteilung, so auch durch einen gerechte Tat für alle Menschen zur Rechtfertigung Lebens;

19 denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen als Sünder hingestellt worden sind die vielen, so auch durch den Gehorsam des einen als Gerechte werden hingestellt werden die vielen.

20 Gesetz aber ist daneben hereingekommen, so daß zunahm die Übertretung; wo aber zugenommen hat die Sünde, ist im Überfluß hereingetreten die Gnade,

21 damit, wie zur Herrschaft gekommen ist die Sünde durch den Tod, so auch die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben, durch Jesus Christus, unseren Herrn.

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1 Was denn sollen wir sagen? Sollen wir bleiben bei der Sünde, damit die Gnade zunehme?

2 Nicht möge es geschehen! Die wir gestorben sind der Sünde, wie noch sollen wir leben in ihr?

3 Oder wißt ihr nicht, daß alle, die wir getauft worden sind auf Christus Jesus, in seinen Tod wir getauft worden sind?

4 Mitbegraben wurden wir also mit ihm durch die Taufe in den Tod, damit, wie auferstanden ist Christus von Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit Lebens wandeln.

5 Wenn nämlich Zusammengewachsene wir geworden sind in der Gleichheit seines Todes, aber auch der Auferstehung werden wir sein,

6 dies wissend, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit zunichte gemacht werde der Leib der Sünde, so daß nicht mehr dienen wir der Sünde;

7 denn der Gestorbene ist rechtskräftig freigesprochen von der Sünde.

8 Wenn aber wir gestorben sind mit Christus, glauben wir, daß auch wir leben werden mit ihm,

9 wissend, daß Christus, auferstanden von Toten, nicht mehr stirbt,, Tod über ihn nicht mehr herrscht.

10 Denn was er gestorben ist, der Sünde ist er gestorben ein für allemal; was aber er lebt, lebt er Gott.

11 So auch ihr, haltet dafür, ihr seid tot zwar für die Sünde, lebend aber für Gott in Christus Jesus!

12 Nicht also soll herrschen die Sünde in euerm sterblichen Leib dazu, daß gehorcht seinen Begierden,

13 und nicht stellt zur Verfügung eure Glieder als Waffen Ungerechtigkeit der Sünde, sondern stellt zur Verfügung euch Gott gleichsam als aus Toten Lebende und eure Glieder als Waffen Gerechtigkeit Gott!

14 Denn Sünde über euch nicht wird herrschen; denn nicht seid ihr unter Gesetz, sondern unter Gnade.

15 Was denn? Sollen wir sündigen, weil nicht wir sind unter Gesetz, sondern unter Gnade? Nicht möge es geschehen!

16 Nicht wißt ihr, daß, wem ihr zur Verfügung stellt euch als Knechte, zum Gehorsam, Knechte seid ihr, dem ihr gehorcht, entweder Sünde zum Tod oder Gehorsams zur Gerechtigkeit?

17 Dank aber Gott, daß ihr wart Knechte der Sünde, gehorsam geworden seid aber von Herzen, an welche ihr übergeben worden seid, Form Lehre,

18 befreit aber von der Sünde, dienstbar geworden seid der Gerechtigkeit.

19 Menschlich rede ich wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn wie ihr zur Verfügung gestellt habt eure Glieder als dienstbar der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit, so jetzt stellt zur Verfügung eure Glieder als dienstbar der Gerechtigkeit zur Heiligung!

20 Denn als Knechte ihr wart der Sünde, frei wart ihr gegenüber der Gerechtigkeit.

21 Welche Frucht denn hattet ihr damals?, derentwegen jetzt ihr euch schämt. Denn das Ende jener Tod.

22 Jetzt aber, befreit von der Sünde, dienstbar geworden aber Gott, habt ihr eure Frucht zur Heiligung, aber das Ende ewiges Leben.

23 Denn der Lohn der Sünde Tod, aber die Gnadengabe Gottes ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

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1 Oder wißt ihr nicht, Brüder, denn zu Kennenden Gesetz spreche ich, daß das Gesetz herrscht über den Menschen, über wieviel Zeit er lebt?

2 Denn die unter der Gewalt des Mannes stehende Frau an den lebenden Mann ist gebunden durch Gesetz; wenn aber stirbt der Mann, ist sie losgebunden vom Gesetz des Mannes.

3 Also nun, lebt der Mann, Ehebrecherin wird sie heißen, wenn sie zu eigen wird einem anderen Mann; wenn aber stirbt der Mann, frei ist sie vom Gesetz, so daß nicht ist sie Ehebrecherin, zu eigen geworden einem anderen Mann.

4 Also, meine Brüder, auch ihr seid zu Tode gekommen für das Gesetz durch den Leib Christi dazu, daß zu eigen geworden seid ihr einem andern, dem von Toten Auferstandenen, damit wir Frucht bringen Gott.

5 Denn als wir waren im Fleisch, die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz, wirkten sich aus in unseren Gliedern dazu, daß Frucht brachten dem Tod;

6 jetzt aber sind wir losgebunden vom Gesetz, gestorben, in dem wir festgehalten wurden, so daß dienen wir in Neuheit Geistes und nicht alten Zustand Buchstabens.

7 Was denn sollen wir sagen? Das Gesetz Sünde? Nicht möge es geschehen! Aber die Sünde nicht habe ich erkannt, wenn nicht durch Gesetz; denn die Begierde nicht würde ich kennen, wenn nicht das Gesetz sagte: Nicht sollst du begehren.

8 Eine Angriffsgelegenheit aber gewonnen habend, die Sünde durch das Gebot bewirkte in mir jede Begierde; denn ohne Gesetz Sünde tot.

9 Ich aber lebte ohne Gesetz einst; gekommen war aber das Gebot, die Sünde lebte auf,

10 ich aber starb, und erwies sich für mich das Gebot zum Leben, dieses, zum Tod;

11 denn die Sünde, eine Angriffsgelegenheit gewonnen habend durch das Gebot, betrog mich, und durch es tötete sie.

12 Also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.

13 Also das Gute mir ist geworden Tod? Nicht möge es geschehen! Sondern die Sünde, damit sie erscheine als Sünde, durch das Gute mir bewirkend Tod, damit wird im Übermaß sündig die. Sünde durch das Gebot.

14 Wir wissen nämlich, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber fleischlich bin, verkauft unter die Sünde.

15 Denn was ich vollbringe, nicht weiß ich; denn nicht, was ich will, das führe ich aus, sondern was ich hasse, das, tue ich.

16 Wenn aber, was nicht ich will, das ich tue, stimme ich zu dem Gesetz, daß gut.

17 Jetzt aber nicht mehr ich vollbringe es, sondern die in mir wohnende, Sünde.

18 Ich weiß nämlich, daß nicht wohnt in mir, das ist in meinem Fleisch, Gutes; denn das Wollen ist vorhanden bei mir, aber das Vollbringen das Gute nicht.

19 Denn nicht was ich will, tue ich Gutes, sondern was nicht ich will Böses, das führe ich aus.

20 Wenn aber, was nicht will ich, das ich tue, nicht mehr ich vollbringe es, sondern die in mir wohnende Sünde.

21 Ich finde also das Gesetz, dem Wollenden bei mir tun das Gute, daß das Böse vorhanden ist.

22 Denn ich stimme freudig zu dem Gesetz Gottes gemäß dem inneren Menschen;

23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, widerstreitend dem Gesetz meiner Vernunft und gefangennehmend mich im Gesetz der Sünde seienden in meinen Gliedern.

24 Unglücklicher ich Mensch! Wer mich wird retten aus diesem Leib des Todes?

25 Dank aber Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also nun selbst ich zwar mit der Vernunft diene Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch Gesetz Sünde.

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1 Also jetzt keine Verurteilung für die in Christus Jesus.

2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat befreit dich vom Gesetz der Sünde und des Todes.

3 Denn im Blick auf die Ohnmacht des Gesetzes, indem es schwach war durch das Fleisch, Gott, seinen Sohn geschickt habend in Gleichheit Fleisches Sünde und wegen Sünde, hat verurteilt die Sünde im Fleisch,

4 damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, den nicht nach Fleisch Wandelnden, sondern nach Geist.

5 Denn die nach Fleisch Seienden das des Fleisches denken, aber die nach Geist das des Geistes.

6 Denn das Trachten des Fleisches Tod, aber das Trachten des Geistes Leben und Friede;

7 denn das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott; denn dem Gesetz Gottes nicht unterwirft es sich; denn auch nicht kann es;

8 aber die im Fleisch Seienden Gott gefallen nicht können.

9 Ihr aber nicht seid im Fleisch, sondern im Geist, wenn anders Geist Gottes wohnt in euch. Wenn aber jemand Geist Christi nicht hat, der nicht ist von ihm.

10 Wenn aber Christus in euch, zwar der Leib tot wegen Sünde, aber der Geist Leben wegen Gerechtigkeit.

11 Wenn aber der Geist des auferweckt Habenden Jesus von Toten wohnt in euch, der auferweckt Habende Christus von Toten wird lebendig machen auch eure sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist.

12 Also nun, Brüder, Schuldner sind wir, nicht dem Fleisch, so daß nach Fleisch leben;

13 denn wenn nach Fleisch ihr lebt, werdet ihr sterben, wenn aber durch Geist die Werke des Leibes ihr tötet, werdet ihr leben.

14 Denn alle, die vom Geist Gottes sich leiten lassen, die Söhne Gottes sind.

15 Denn nicht habt ihr empfangen Geist Knechtschaft wieder zur Furcht, sondern ihr habt empfangen Geist Sohnschaft, in dem wir rufen: Abba, Vater!

16 Eben der Geist bezeugt unserm Geist, daß wir sind Kinder Gottes.

17 Wenn aber Kinder, auch Erben; Erben einerseits Gottes, Miterben andrerseits Christi, wenn anders wir mitleiden, damit auch wir mit verherrlicht werden.

18 Ich meine nämlich, daß nicht wert die Leiden der jetzigen Zeit im Vergleich zu der sollenden Herrlichkeit offenbart werden an uns.

19 Denn die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung das Offenbarwerden der Söhne Gottes, erwartet;

20 denn der Nichtigkeit die Schöpfung ist unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den unterworfen Habenden, auf Hoffnung,

21 weil auch selbst die Schöpfung befreit werden wird von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

22 Wir wissen nämlich, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;

23 nicht nur; aber, sondern auch, selbst die Erstlingsgabe des Geistes habend, wir auch selbst in uns selbst seufzen, Sohnschaft erwartend, die Erlösung unseres Leibes.

24 Denn auf die Hoffnung sind wir gerettet worden; aber gesehen werdende Hoffnung nicht ist Hoffnung; denn was er sieht, wer hofft?

25 Wenn aber, was nicht wir sehen, wir erhoffen, in Geduld warten wir.

26 Ebenso aber auch der Geist steht bei unserer Schwachheit; denn das: was wir beten sollen, so, wie es nötig ist, nicht wir wissen; aber selbst der Geist tritt bittend ein mit unaussprechlichen Seufzern;

27 aber der Erforschende die Herzen weiß, was das Trachten des Geistes, weil gemäß Gott er eintritt für Heiligen.

28 Wir wissen aber, daß den Liebenden Gott alles verhilft zum Guten, den nach Vorsatz Berufene Seienden.

29 Denn die er zuvor ausersehen hat, auch hat er zuvor bestimmt zu Gleichgestalteten dem Bild seines Sohnes, dazu, daß ist er Erstgeborene unter vielen Brüdern;

30 aber die er zuvor bestimmt hat, die auch hat er berufen; und die er berufen hat, die auch hat er gerechtgesprochen; aber die er gerechtgesprochen hat, die auch hat er verherrlicht.

31 Was denn sollen wir sagen dazu? Wenn Gott für uns, wer gegen uns?

32 Der doch sogar den eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern für uns alle hingegeben hat ihn, wie nicht auch; mit ihm alles uns wird er schenken?

33 Wer wird Anklage erheben gegen Auserwählten von Gott? Gott der Gerechtsprechende.

34 Wer der verurteilen Werdende? Christus Jesus der Gestorbene, mehr noch Auferstandene, der auch ist zur Rechten Gottes, der auch eintritt für uns.

35 Wer uns wird trennen von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Entbehrung oder Gefahr oder Schwert?

36 Wie geschrieben ist: Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind bewertet worden wie Schlachtschafe.

37 Aber in diesen allen tragen wir den Sieg davon durch den geliebt Habenden uns.

38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten,

39 weder Höhe noch Tiefe noch irgendein anderes Geschöpf wird können uns trennen von der Liebe Gottes, der in Christus Jesus, unserem Herrn.

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1 Wahrheit sage ich in Christus, nicht lüge ich, bezeugt mir mein Gewissen im heiligen Geist,

2 daß Traurigkeit mir ist große und unablässiger Schmerz meinem Herzen.

3 Ich wünschte nämlich, verflucht zu sein, selbst ich, weg von Christus für meine Brüder, meine Stammesgenossen nach Fleisch,

4 welche sind Israeliten, deren die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Zusagen und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen,

5 deren die Väter und von denen Christus im Blick auf das nach Fleisch. Der seiende über allem Gott gepriesen in die Ewigkeiten! Amen.

6 Nicht so aber, daß hinfällig geworden ist das Wort Gottes. Denn nicht alle von Israel, die Israel;

7 auch nicht, weil sie sind Same Abrahams, alle Kinder, sondern: In Isaak wird genannt werden dir Same.

8 Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden gerechnet als Nachkommenschaft;

9 denn Verheißung das Wort dieses: Um diese Zeit werde ich kommen, und sein wird der Sara ein Sohn.

10 Nicht nur aber, sondern auch Rebekka von einem einzigen Schwangerschaft habend, Isaak, unserem Vater;

11 denn noch nicht geboren waren und nicht getan hatten etwas Gutes oder Böses, damit der gemäß Auswahl Ratschluß Gottes bleibe,

12 nicht aufgrund von Werken, sondern abhängig von dem Berufenden wurde gesagt ihr: Der Ältere wird dienen dem Jüngeren,

13 wie geschrieben ist: Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.

14 Was denn sollen wir sagen? etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Nicht möge es geschehen!

15 Denn zu Mose sagt er: Ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme, und ich werde bemitleiden, wen ich bemitleide.

16 Also, nun nicht des Wollenden und nicht des Laufenden, sondern des sich erbarmenden Gottes.

17 Sagt nämlich die Schrift zu Pharao: Eben dazu habe ich auftreten lassen dich, daß ich aufzeige an dir meine Macht und daß verkündet wird mein Name auf der ganzen Erde.

18 Also nun, wessen er will, erbarmt er sich, wen aber er will, verhärtet er.

19 Du wirst sagen zu mir nun: Warum denn noch tadelt er? Denn seinem Willen wer widersteht?

20 O Mensch, denn eigentlich du wer bist, der antwortend Entgegentretende Gott? Etwa wird sagen das Gebilde zu dem gebildet Habenden: Warum mich hast du gemacht so?

21 Oder nicht hat Macht der Töpfer über den Ton, aus derselben Tonmasse zu machen das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre?

22 Wenn aber, wollend Gott zeigen den Zorn und kundtun seine Macht, getragen hat mit viel Langmut Gefäße Zorns, geschaffen zur Vernichtung

23 und damit er kundtue den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefäßen Erbarmens, die er vorher bereitet hat zur Herrlichkeit?

24 Als diese auch hat er berufen uns, nicht nur aus Juden, sondern auch aus Heiden,

25 wie auch im Hoseabuch er sagt: Ich werde nennen mein Nicht Volk mein Volk und die Nicht Geliebte Geliebte;

26 und es wird sein an dem Ort, wo gesagt worden ist zu ihnen: Mein Nicht Volk ihr, dort werden sie genannt werden Söhne lebendigen Gottes.

27 Jesaja aber ruft aus über Israel: Wenn ist die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, der Rest wird gerettet werden;

28 denn Wort erfüllend und verkürzend, wird handeln Herr auf der Erde.

29 Und wie vorhergesagt hat Jesaja: Wenn nicht Herr Zebaot übriggelassen hätte uns Nachkommenschaft, wie Sodom wären wir geworden, und wie Gomorra gleich wären wir geworden.

30 Was denn sollen wir sagen? Heiden die nicht erstrebenden Gerechtigkeit haben erlangt Gerechtigkeit, und zwar die Gerechtigkeit aufgrund Glaubens,

31 Israel aber, erstrebend Gesetz Gerechtigkeit, zum Gesetz nicht ist gelangt.

32 Weswegen? Weil nicht aufgrund Glaubens, sondern wie aufgrund von Werken; sie sind angestoßen an dem Stein des Anstoßes,

33 wie geschrieben ist: Siehe, ich lege in Zion einen Stein Anstoßes und einen Felsen Ärgernisses, und der Glaubende an ihn nicht wird zuschanden werden.

10

1 Brüder, der Wunsch meines Herzens und die Bitte zu Gott für sie auf Rettung.

2 Denn ich bezeuge ihnen, daß Eifer um Gott sie haben, aber nicht nach Erkenntnis;

3 denn nicht kennend die Gottes Gerechtigkeit und die eigene Gerechtigkeit suchend aufzurichten, der Gerechtigkeit Gottes nicht haben sie sich unterworfen.

4 Denn Ende Gesetzes Christus zur Gerechtigkeit für jeden Glaubenden.

5 Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit aufgrund des Gesetzes, daß der getan habende durch sie.

6 Aber die Gerechtigkeit aufgrund Glaubens so sagt: Nicht sage in deinem Herzen: Wer wird hinaufsteigen in den Himmel? Das ist: Christus herabholen.

7 Oder: Wer wird hinabsteigen in den Abgrund? Das ist: Christus; von Toten heraufholen.

8 Doch was sagt sie? Nahe bei dir das Wort ist, in deinem Mund und in deinem Herzen; das ist das Wort vom Glauben, das wir verkünden.

9 Denn wenn du bekennst mit deinem Mund als Herrn Jesus und glaubst in deinem Herzen, daß Gott ihn auferweckt hat von Toten, wirst du gerettet werden;

10 denn mit Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, mit Mund aber wird bekannt zur Rettung.

11 Sagt nämlich die Schrift: Jeder Glaubende an ihn nicht wird zuschanden werden.

12 Denn nicht ist ein Unterschied zwischen einem Juden und einem Griechen; denn derselbe Herr aller, reich seiend für alle Anrufenden ihn.

13 Denn jeder, der anruft den Namen Herrn, wird gerettet werden.

14 Wie denn sollen sie anrufen, an den nicht sie gläubig geworden sind? Wie aber sollen sie glauben, von dem nicht sie gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Verkündenden?

15 Wie aber sollen sie verkünden, wenn nicht sie ausgesandt worden sind? Wie geschrieben ist: Wie willkommen die Füße der Verkündenden das Gute!

16 Doch nicht alle sind gehorsam geworden der Frohbotschaft. Jesaja nämlich sagt: Herr, wer hat geglaubt unserer Botschaft?

17 Also der Glaube aus Botschaft, aber die Botschaft durch Wort Christi.

18 Doch ich sage: Etwa nicht haben sie gehört? Doch freilich! Auf die ganze Erde ist ausgegangen ihr Schall, und an die Enden der bewohnten ihre Worte.

19 Doch ich sage: Etwa Israel nicht hat verstanden? Als erster Mose sagt: Ich werde eifer süchtig machen euch auf ein Nicht Volk, auf ein unverständiges Volk werde ich zornig machen euch.

20 Jesaja aber wagt und sagt: Ich ließ mich finden von den mich nicht Suchenden, offenbar bin ich geworden den nach mir nicht Fragenden.

21 Aber im Blick auf Israel sagt er: Den ganzen Tag habe ich ausgestreckt meine Hände zu einem Volk nicht gehorchenden und widersprechenden.

11

1 Ich sage also: Etwa hat verstoßen Gott sein Volk? Nicht möge es geschehen! Denn auch ich Israelit bin, aus Samen Abrahams, Stamm Benjamin.

2 Nicht verstoßen hat Gott sein Volk, das er zuvor ausersehen hat. Oder nicht wißt ihr, im Elijabuch was sagt die Schrift, wie er anruft Gott gegen Israel?:

3 Herr, deine Propheten haben sie getötet, deine Altäre haben sie niedergerissen, und ich bin übrig geblieben allein, und sie trachten nach meinem Leben.

4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? Ich habe übrigbehalten mir siebentausend Männer, welche nicht gebeugt haben Knie vor Baal.

5 So also auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl Gnade ist entstanden;

6 wenn aber durch Gnade, nicht mehr aufgrund von Werken, da sonst die Gnade nicht mehr ist Gnade.

7 Was denn? Was erstrebt Israel, das nicht hat es erlangt, aber die Auswahl hat erlangt; aber die übrigen sind verstockt worden,

8 wie geschrieben ist: Gegeben hat ihnen Gott einen Geist Betäubung, Augen, so daß nicht sehen, und Ohren, so daß nicht hören, bis zum heutigen Tag.

9 Und David sagt: Werden soll ihr Tisch zur Schlinge und zum Fangnetz und zum Fallstrick und zur Wiedervergeltung ihnen,

10 verfinstert werden sollen ihre Augen, so daß nicht sehen, und ihren Rücken durch alle beuge!

11 Ich sage also: Etwa sind sie angestoßen, damit sie fallen? Nicht möge es geschehen! Doch durch ihren Fehltritt die Rettung den Heiden, zu dem Zur Eifersucht Reizen sie.

12 Wenn aber ihr Fehltritt Reichtum Welt und ihr Versagen Reichtum Heiden, wieviel mehr ihre Vollzahl!

13 Euch aber sage ich, den Heiden: Insofern also, als hin ich Heiden Apostel, meinen Dienst preise ich,

14 ob vielleicht ich eifersüchtig machen kann mein Fleisch und retten kann einige von ihnen.

15 Denn wenn ihre Verwerfung Versöhnung Welt, was Annahme, wenn nicht Leben aus Toten?

16 Wenn aber das Erstlingsbrot heilig, auch der Teig; und wenn die Wurzel heilig, auch die Zweige.

17 Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen worden sind, du aber, wilder Ölbaum seiend, eingepfropft worden bist unter ihnen und Teilhaber der Wurzel der Fettigkeit des Ölbaums geworden bist,

18 nicht rühme dich gegen die Zweige! Wenn aber du dich dagegen rühmst, Nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel dich.

19 Du wirst sagen nun: Ausgebrochen wurden Zweige, damit ich eingepfropft werde.

20 Gut! Wegen des Unglaubens wurden sie ausgebrochen, du aber durch den Glauben stehst fest. Nicht Überhebliches denke, sondern fürchte dich!

21 Denn wenn Gott die gemäß Natur Zweige nicht verschont hat, daß vielleicht auch nicht dich er verschonen wird.

22 Sieh also Güte und Strenge Gottes! Einerseits gegen die Gefallenen Strenge, andrerseits gegen dich Güte Gottes, wenn du bleibst bei der Güte, da sonst auch du wirst herausgehauen werden.

23 Aber jene, wenn nicht sie bleiben bei dem Unglauben, werden eingepfropft werden; denn mächtig ist Gott, wieder einzupfropfen sie.

24 Denn wenn du aus dem gemäß Natur wilden Ölbaum herausgehauen worden bist und gegen Natur eingepfropft worden bist in einen guten Ölbaum, wieviel mehr diese gemäß Natur werden eingepfropft werden dem eigenen Ölbaum.

25 Denn nicht will ich, ihr nicht wißt, Brüder, dieses Geheimnis, damit nicht ihr seid bei euch selbst klug, daß Verstockung teilweise Israel widerfahren ist, bis die Vollzahl der Heiden hineingegangen ist,

26 und so ganz Israel gerettet werden wird, wie geschrieben ist: Kommen wird aus Zion der Rettende, er wird abwenden Gottlosigkeiten von Jakob.

27 Und dies ihnen der von mir Bund, wenn ich wegnehme ihre Sünden.

28 Zwar im Blick auf die Frohbotschaft Feinde euretwegen, aber im Blick auf die Erwählung Geliebte wegen der Väter;

29 unbereubar nämlich die Gnadengaben und die Berufung durch Gott.

30 Denn wie ihr einst nicht gehorcht habt Gott, jetzt aber mit Erbarmen beschenkt worden seid wegen des Ungehorsams dieser,

31 so auch diese jetzt sind ungehorsam gewesen wegen eurer Barmherzigkeit, damit auch sie jetzt mit Erbarmen beschenkt werden;

32 denn eingeschlossen hat Gott alle in Ungehorsam, damit aller er sich erbarme.

33 O Tiefe Reichtums, sowohl Weisheit als auch Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!

34 Denn wer hat erkannt Sinn Herrn? Oder wer sein Ratgeber ist gewesen?

35 Oder wer hat zuvor gegeben ihm, und es wird wiedervergolten werden ihm?

36 Denn von ihm und durch ihn; und zu ihm alles. Ihm die Ehre in die Ewigkeiten! Amen.

12

1 Ich ermahne also euch, Brüder, bei dem Erbarmen Gottes, darzubringen eure Leiber als Opfer lebendiges, heiliges, wohlgefälliges Gott, euern vernünftigen Gottesdienst.

2 Und nicht paßt euer Wesen an dieser Welt, sondern laßt euch umgestalten durch die Erneuerung des Sinnes, dazu, daß beurteilen könnt ihr, was der Wille Gottes, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene!

3 Ich sage aber durch die Gnade gegebene mir jedem Seienden unter euch, nicht höher zu denken als, was nötig ist zu denken, sondern zu denken zum Besonnensein, jedem wie Gott zugeteilt hat Maß Glaubens.

4 Denn wie an einem einzigen Leib viele Glieder wir haben, aber die Glieder alle nicht dieselbe haben Verrichtung,

5 so die vielen ein einziger Leib sind wir in Christus, im einzelnen aber, im Verhältnis zueinander, Glieder.

6 Habend aber Gnadengaben gemäß der Gnade gegebenen uns verschiedene, sei es prophetische Rede gemäß dem richtigen Verhältnis zum Glauben,

7 sei es Gabe der Dienstleistung in der Dienstleistung, sei es der Lehrende in der Lehre,

8 sei es der Ermahnende in der Ermahnung, der Mitteilende in Lauterkeit, der Vorstehende mit Eifer, der sich Erbarmende mit Freundlichkeit!

9 Die Liebe ungeheuchelt! Verabscheuend das Böse, anhängend dem Guten,

10 in der Bruderliebe gegeneinander innig liebend, in der Ehrerbietung einander übertreffend,

11 im Eifer nicht zögernd, im Geist brennend, dem Herrn dienend,

12 in der Hoffnung euch freuend, in der Bedrängnis standhaltend, im Gebet beharrend,

13 an den Bedürfnissen der Heiligen Anteil nehmend, die Gastfreundschaft übend!

14 Segnet die Verfolgenden euch! Segnet und nicht verflucht!

15 Freut euch mit sich Freuenden, weint mit Weinenden!

16 Dasselbe gegeneinander denkend, nicht die hohen denkend, sondern zu den niedrigen euch herabziehen lassend! Nicht seid klug bei euch selbst!

17 Niemandem Böses mit Bösem vergeltend, bedacht seiend auf Gute vor allen Menschen!

18 Wenn möglich im Blick auf das von euch, mit allen Menschen Frieden haltend!

19 Nicht euch selbst rächend, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn! Denn geschrieben ist: Mir Rache, ich werde vergelten, spricht Herr.

20 Vielmehr, wenn hungert dein Feind, speise ihn! Wenn er dürstet, laß trinken ihn! Denn dies tuend, Kohlen von Feuer wirst du aufhäufen auf sein Haupt.

21 Nicht laß dich besiegen vom Bösen, sondern besiege durch das Gute das Böse!

13

1 Jede Seele übergeordnet seienden staatlichen Gewalten soll sich unterordnen! Denn nicht ist staatliche Gewalt, wenn nicht von Gott, aber die seienden von Gott eingesetzt sind.

2 Daher der sich Widersetzende der staatlichen Gewalt der Anordnung Gottes widersteht, aber die Widerstehenden für sich selbst Urteil werden empfangen.

3 Denn die Regierenden nicht sind ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das, böse. Du willst aber nicht fürchten die staatliche Gewalt: Das Gute tue, und du wirst haben Lob von ihr;

4 denn Gottes Dienerin ist sie dir zum Guten. Wenn aber das Böse du tust, fürchte dich! Denn nicht umsonst das Schwert trägt sie; denn Gottes Dienerin ist sie, Rächerin zum Zorngericht für den das Böse Tuenden.

5 Deswegen Notwendigkeit, sich unterzuordnen, nicht nur wegen des Zorngerichts, sondern auch wegen des Gewissens.

6 Denn deswegen auch Steuern zahlt ihr; Diener nämlich Gottes sind sie, auf eben dieses ständig bedacht seiend.

7 Laßt zukommen allen die Verpflichtungen, dem die Steuer die Steuer, dem den Zoll den Zoll, dem die Furcht die Furcht, dem die Ehre die Ehre!

8 Niemandem nichts schuldig bleibt, wenn nicht das Einander Lieben; denn der Liebende den anderen Gesetz hat erfüllt.

9 Denn das: Nicht sollst du ehebrechen, nicht sollst du töten, nicht sollst du stehlen, nicht sollst du begehren, und wenn irgendein anderes Gebot, in diesem Wort wird zusammengefaßt, in dem: Du sollst liehen deinen Nächsten wie dich selbst!

10 Die Liebe dem Nächsten Böses nicht tut; Erfüllung also Gesetzes die Liebe.

11 Und dies, kennend die Zeit, daß Stunde schon, ihr aus Schlaf aufsteht, denn jetzt näher unsere Rettung als, als wir gläubig wurden.

12 Die Nacht ist vorgerückt, aber der Tag ist nahe gekommen. Laßt uns ablegen also die Werke der Finsternis, laßt uns anlegen aber die Waffen des Lichts!

13 Wie am Tag anständig laßt uns wandeln, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Unzuchthandlungen und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht,

14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und für das Fleisch Sorge nicht tragt zu Begierden!

14

1 Aber den schwach Seienden im Glauben nehmt an, nicht zu Wortgefechten über Gedanken!

2 Der eine traut sich, zu essen alles, der andere, schwach seiend, Gemüse ißt.

3 Der Essende den nicht Essenden nicht verachte! Und der nicht Essende den Essenden nicht richte! Denn Gott ihn hat angenommen.

4 Du wer bist, der Richtende einen fremden Diener? Dem eigenen Herrn steht er oder fällt er; stehen bleiben wird er aber; denn mächtig ist der Herr, fest hinzustellen ihn.

5 Der eine aber beurteilt einen Tag im Vergleich zu einem Tag, der andere beurteilt jeden Tag; jeder in dem eigenen Sinn sei völlig überzeugt!

6 Der Achtende auf den Tag, Herrn achtet er; und der Essende Herrn ißt; denn er dankt Gott; und der nicht Essende Herrn nicht ißt, und er dankt Gott.

7 Denn keiner von uns sich selbst lebt, und keiner sich selbst stirbt;

8 denn sei es, daß wir leben, dem Herrn leben wir, sei es, daß wir sterben, dem Herrn sterben wir. Sei es also, daß wir leben, sei es, daß wir sterben, des Herrn sind wir.

9 Denn dazu Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, daß sowohl über Tote als auch über Lebende er herrsche.

10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Alle ja werden wir treten vor den Richterstuhl Gottes;

11 denn geschrieben ist: Lebe ich, spricht Herr, mir wird sich beugen jedes Knie, und jede Zunge wird preisen Gott.

12 Also nun jeder von uns für sich selbst Rechenschaft wird geben Gott.

13 Nicht mehr also einander laßt uns richten, sondern dies nehmt euch vor vielmehr, das Nicht Geben einen Anstoß dem Bruder oder ein Ärgernis!

14 Ich weiß und bin überzeugt im Herrn Jesus, daß nichts unrein an sich, wenn nicht für den Meinenden, etwas unrein ist, für den unrein.

15 Wenn aber wegen einer Speise dein Bruder betrübt wird, nicht mehr gemäß Liebe wandelst du. Nicht durch deine Speise den richte zugrunde, für den Christus gestorben ist!

16 Nicht soll gelästert werden doch euer Gutes!

17 Denn nicht ist das Reich Gottes Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im heiligen Geist;

18 denn der in diesem Dienende Christus wohlgefällig Gott und anerkannt bei den Menschen.

19 Also nun das des Friedens laßt uns erstreben und das des Aufbaus für einander!

20 Nicht wegen einer Speise reiße nieder das Werk Gottes! Alles zwar rein, doch ein Übel für den Menschen mit Anstoß essenden.

21 Gut das Nicht Essen Fleisch und Nicht Trinken Wein und nicht woran dein Bruder Anstoß nimmt.

22 Du Glauben, den du hast, für dich selbst habe vor Gott! Selig der nicht Richtende sich selbst in, was er billigt;

23 aber der Zweifelnde, wenn er ißt, ist verurteilt, weil nicht aus Glauben; alles aber, was nicht aus Glauben, Sünde ist.

15

1 Schulden aber wir Starken, die Schwächen der Unstarken zu tragen und nicht uns selbst zu Gefallen zu leben.

2 Jeder von uns dem Nächsten soll zu Gefallen leben zum Guten zur Erbauung.

3 Denn auch Christus nicht sich selbst hat zu Gefallen gelebt, sondern wie geschrieben ist: Die Schmähungen der Schmähenden dich sind gefallen auf mich.

4 Denn alles, was vorher geschrieben worden ist, zu unserer Belehrung ist geschrieben worden, damit durch die Geduld und durch den Trost der Schriften die Hoffnung wir haben.

5 Aber der Gott der Geduld und des Trostes möge geben euch, dasselbe zu denken untereinander gemäß Christus Jesus,

6 damit einmütig mit einem Mund ihr preist den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus!

7 Deswegen nehmt an einander, wie auch Christus angenommen hat euch zur Ehre Gottes!

8 Denn ich sage, Christus Diener geworden ist Beschneidung für Wahrheit Gottes, dazu, daß bestätigt die Verheißungen an die Väter,

9 aber die Heiden für Barmherzigkeit preisen Gott, wie geschrieben ist: Deswegen will ich preisen dich unter Heiden, und deinem Namen will ich lobsingen.

10 Und weiter heißt es: Freut euch, Heiden, mit seinem Volk!

11 Und weiter: Lobt, alle Heiden, den Herrn! Und loben sollen ihn alle Völker!

12 Und weiter Jesaja sagt: Sein wird die Wurzel Isais, und zwar der Aufstehende, zu herrschen über Heiden; auf ihn Heiden werden hoffen.

13 Aber der Gott der Hoffnung möge füllen euch mit aller Freude und Frieden in dem Glauben, dazu, daß Überfluß habt ihr in der Hoffnung durch Kraft heiligen Geistes!

14 Überzeugt bin aber, meine Brüder, auch selbst ich im Blick auf euch, daß auch selbst voll ihr seid von Güte, erfüllt mit aller Erkenntnis, könnend auch einander ermahnen.

15 Ziemlich kühn aber habe ich geschrieben euch teilweise, wie ein Erinnernder euch aufgrund der Gnade gegebenen mir von Gott

16 dazu, daß bin ich Diener Christi Jesu für die Heiden, priesterlich verwaltend die Frohbotschaft Gottes, damit werde die Opfergabe der Heiden angenehm, geheiligt durch heiligen Geist.

17 Ich habe also als den Ruhm in Christus Jesus das vor Gott;

18 denn nicht werde ich wagen, etwas zu sagen, was nicht gewirkt hat Christus durch mich zum Gehorsam Heiden, durch Wort und Werk,

19 in Kraft von Zeichen und Wundern, in Kraft Geistes Gottes; daher ich von Jerusalem und im Umkreis bis Illyrikum habe voll ausgerichtet die Frohbotschaft von Christus,

20 so aber meine Ehre darin suchend, zu verkündigen die Frohbotschaft, nicht, wo genannt worden war Christus, damit nicht auf fremden Grund ich baue,

21 sondern wie geschrieben ist: Denen nicht verkündet worden ist über ihn, sollen sehen, und die nicht gehört haben, sollen verstehen.

22 Deswegen auch wurde ich verhindert vielfach, zu kommen zu euch;

23 jetzt aber nicht mehr Raum habend in diesen Gegenden, Sehnsucht aber habend zu kommen zu euch seit vielen Jahren,

24 wenn ich reise nach Spanien; ich hoffe nämlich, durchreisend zu sehen euch und von euch geleitet zu werden dorthin, wenn an euch zuerst teilweise ich mich gesättigt habe.

25 Jetzt aber reise ich nach Jerusalem, dienend den Heiligen.

26 Denn es haben für gut gehalten Mazedonien und Achaja, ein Zeichen der Gemeinschaft zu veranstalten für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem.

27 Ja, sie haben für gut gehalten, und sind sie ihre Schuldner; denn wenn an ihren geistlichen Anteil bekommen haben die Heiden, schulden sie, auch mit den leiblichen zu dienen ihnen.

28 Dies also erfüllt habend und sicher ausgehändigt habend ihnen diese Frucht, werde ich reisen durch euch nach Spanien;

29 ich weiß aber, daß, kommend zu euch, in Fülle Segens Christi ich kommen werde.

30 Ich ermahne aber euch, Brüder, bei unserem Herrn Jesus Christus und bei der Liebe des Geistes, zu kämpfen mit mir in den Gebeten für mich zu Gott,

31 damit ich gerettet werde vor den nicht Gehorchenden in Judäa und mein Dienst für Jerusalem angenehm den Heiligen ist,

32 damit, mit Freude gekommen zu euch durch Willen Gottes, ich Ruhe finde mit

33 euch. Aber der Gott des Friedens mit allen euch! Amen.

16

1 Ich empfehle aber euch Phöbe, unsere Schwester, seiend auch Dienerin der Gemeinde in Kenchreä,

2 daß sie ihr aufnehmt im Herrn würdig der Heiligen und beisteht ihr, in welcher Angelegenheit sie euer bedarf; denn auch sie selbst Beistand vieler ist geworden, auch für mich selbst.

3 Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus,

4 welche für mein Leben ihren Hals hingehalten haben, denen nicht ich allein danke, sondern auch alle Gemeinden der Heiden,

5 und die Gemeinde in ihrem Haus! Grüßt Epänetus den von mir geliebten, der ist Erstlingsfrucht Asiens für Christus!

6 Grüßt Maria, welche viel sich abgemüht hat für euch!

7 Grüßt Andronikus und Junias, meine Stammesgenossen und meine Mitgefangenen, welche sind hervorragend unter den Aposteln, die auch vor mir gewesen sind in Christus!

8 Grüßt Ampliatus den von mir im Herrn geliebten!

9 Grüßt Urbanus unseren Mitarbeiter in Christus, und Stachys den von mir geliebten!

10 Grüßt Apelles den bewährten in Christus! Grüßt die von den Aristobul!

11 Grüßt Herodion, meinen Stammesgenossen! Grüßt die von den Narzissus, die seienden im Herrn!

12 Grüßt Tryphäna und Tryphosa die sich abmühenden im Herrn! Grüßt Persis die geliebte, welche viel sich abgemüht hat im Herrn!

13 Grüßt Rufus den auserwählten im Herrn und seine und meine Mutter!

14 Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen!

15 Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen!

16 Grüßt einander mit heiligen Kuß! Lassen grüßen euch alle Gemeinden Christi.

17 Ich ermahne aber euch, Brüder, achtzugeben auf die die Zwistigkeiten und die Ärgernisse wider die Lehre, die ihr gelernt habt, Bereitenden, und weicht aus weg von ihnen!

18 Denn die so Beschaffenen unserem Herrn Christus nicht dienen, sondern ihrem Bauch; und durch die Schönrednerei und wohlgesetzte Rede täuschen sie die Herzen der Arglosen.

19 Denn euer Gehorsam zu allen ist gelangt; über euch also freue ich mich, ich will aber, ihr weise seid zum Guten, unverdorben aber gegenüber dem Bösen.

20 Aber der Gott des Friedens wird zertreten den Satan unter euren Füßen in Bälde. Die Gnade unseres Herrn Jesus mit euch!

21 Läßt grüßen euch Timotheus, mein Mitarbeiter, und Luzius und Jason und Sosipater, meine Stammesgenossen.

22 Ich grüße euch, ich, Tertius, der geschrieben Habende den Brief, im Herrn.

23 Läßt grüßen euch Gaius, der Hauswirt von mir und der ganzen Gemeinde. Läßt grüßen euch Erastus, der Schatzmeister der Stadt, und Quartus, der Bruder.

25 Aber dem Könnenden euch stärken gemäß meiner Verkündigung der Frohbotschaft und der Verkündigung von Jesus Christus gemäß Enthüllung Geheimnisses ewige Zeiten verschwiegenen,

26 offenbarten aber jetzt und durch prophetischen Schriften gemäß Anordnung des ewigen Gottes zum Gehorsam Glaubens an alle Völker bekannt gemachten,

27 einen, weisen Gott, durch Jesus Christus: Diesem die Ehre in die Ewigkeiten! Amen.